„Die Tätigkeit als Umweltmanager ist einfach extrem spannend“ 3 Minuten Lesezeit
Arbeitswelten

„Die Tätigkeit als Umweltmanager ist einfach extrem spannend“

Christopher Eberl
Christopher Eberl ist redaktionell verantwortlich für die Karriere-Themen sowie für die Lehrlingswebsite. Mit seinen Geschichten gewährt er Einblicke in die Arbeitswelten des voestalpine-Konzerns.

Seit 2018 verstärkt Dominik Wohlmuth als Umweltmanager das Wert- und Reststoffmanagement der voestalpine am österreichischen Standort Donawitz. Für den Chemiker und Outdoor-Fan ist es die ideale berufliche Herausforderung.

Dominik Wohlmuth Absolventen des Studiums „Technische Chemie“ würde man nicht automatisch einen Job im Umweltschutzbereich nahelegen. Doch spätestens mit seiner Dissertation zum Thema „Lithium-Ionen-Batterien für die Automobilindustrie“ setzte Dominik Wohlmuth ein erstes diesbezügliches Ausrufezeichen. Eines, das den 32-jährigen Kapfenberger allerdings zuerst in die Abteilung für Reklamation und technische Kundenbetreuung nach Donawitz führte. Und erst 2,5 Jahre später ins Wert- und Reststoffmanagement. Das kam so:

Neue Verwertungsideen für Reststoffe

Da die Nebenprodukte des Stahlerzeugungsprozesses auch wertvolle Stoffe beinhalten, setzte die voestalpine große Anstrengungen im betrieblichen Umweltschutz, die vor einiger Zeit zur Idee führten, alternative Verwertungsmöglichkeiten für Hochofensand und andere Nebenprodukte zu entwickeln. Weshalb man im Jahr 2017 mit dem Aufbau der bereits erwähnten Abteilung für Wert- und Reststoffmanagement begann. Da kam ein Mann wie Dominik Wohlmuth mit seiner wissenschaftlichen Expertise und seinem ausgeprägten Umweltbewusstsein gerade recht. „Ich wurde gefragt und habe sofort ja gesagt. Denn als Umweltmanager kann ich mein chemisches Spezialwissen in einen Bereich einbringen, der mir auch persönlich sehr am Herzen liegt.“

„Für Abwechslung im Job ist gesorgt“

Seit 2018 ist Dominik Wohlmuth einer jener Experten in der voestalpine Stahl Donawitz GmbH, die federführend am Aufbau der Abteilung arbeiten. Schon in den ersten Monaten ist die Menge an deponierten Reststoffen gesunken. „Mein Job als Umweltmanager ist einfach extrem spannend, weil die Arbeit so vielfältig ist.“ Tatsächlich gehört das operative Handling der Deponie genauso zu seinen Aufgaben wie die Forschung nach alternativen Einsatzmöglichkeiten für Reststoffe sowie die Entwicklung nachhaltiger Produktions- und Recyclingverfahren. „Außerdem habe ich viel Kontakt mit den Kolleginnen und Kollegen an den Hochöfen bzw. im Stahlwerk, wo die Reststoffe anfallen. Für Abwechslung im täglichen Job ist also gesorgt. Sie wird in Zukunft gewiss nicht weniger werden!“

Betrieblicher Umweltschutz wird noch wichtiger

Bei zentralen Problemfeldern wie Ressourcenschonung und CO2-Emissionen ist voestalpine bereits seit Jahren internationaler Vorreiter in der Stahlindustrie. Dennoch erwartet Dominik Wohlmuth, dass die Bedeutung des betrieblichen Umweltschutzes im Konzern weiter steigen wird.

"Sowohl internationale Umweltschutzvereinbarungen als auch die selbst auferlegten Umweltziele der voestalpine werden den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern im Rahmen der Corporate Environmental Responsibility in Zukunft noch mehr abverlangen. Deshalb wird auch ihr Stellenwert innerhalb des Konzerns weiter zunehmen."
ZitatDominik Wohlmuth, voestalpine Stahl Donawitz GmbH

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