Zukunftssymposium zu 50 Jahre Johannes Kepler Universität Linz 2 Minuten Lesezeit
Arbeitswelten

Zukunftssymposium zu 50 Jahre Johannes Kepler Universität Linz

Christopher Eberl
Christopher Eberl ist redaktionell verantwortlich für die Karriere-Themen sowie für die Lehrlingswebsite. Mit seinen Geschichten gewährt er Einblicke in die Arbeitswelten des voestalpine-Konzerns.

Die Industriellenvereinigung Oberösterreich lud am 17. März anlässlich der 50-Jahre-Feierlichkeiten der JKU Linz zu einem Zukunftssymposium. voestalpine-CEO Wolfgang Eder diskutierte unter anderem mit JKU-Rektor Meinhard Lukas und dem Chef von Magna Europe, Günther Apfalter, über die zukünftigen Herausforderungen.

voestalpine-Vorstandsvorsitzender Wolfgang Eder lobte in seinem Impulsvortrag die erfolgreiche Zusammenarbeit zwischen der voestalpine und der Johannes Kepler Universität. Gemeinsam mit Meinhard Lukas, Rektor der JKU Linz, Günther Apfalter, Chef von Magna Europe, und Stefan Koch, Institutsvorstand Wirtschaftsinformatik, diskutierte Wolfang Eder im Anschluss über die künftigen Aufgaben sowie Herausforderungen und über die Wichtigkeit des Industriestandortes Oberösterreich.

Zukunftssymposium zu 50 Jahre Johannes Kepler Universität Linz

voestalpine-CEO Wolfgang Eder diskutierte unter anderem mit JKU-Rektor Meinhard Lukas und dem Chef von Magna Europe, Günther Apfalter, über die zukünftigen Herausforderungen (Foto: Erik Krügl).

In Oberösterreich sei die Johannes Kepler Universität einer der wichtigsten Schlüsselpartner für den Industriestandort und eine wichtige Komponente im permanenten Veränderungsprozess. Mit der derzeit laufenden Schaffung des Linz Institute of Technology – Wolfgang Eder fungiert hier als Beiratsvorsitzender – erfolgt ein weiterer, wichtiger Schritt, nämlich gemeinsam hochqualitative angewandte Grundlagenforschung zu betreiben.

Zukunftssymposium zu 50 Jahre Johannes Kepler Universität Linz

voestalpine-Vorstandsvorsitzender Wolfgang Eder lobte in seinem Impulsvortrag die erfolgreiche Zusammenarbeit zwischen der voestalpine und der Johannes Kepler Universität (Foto: Erik Krügl).

Langjährige Partnerschaft

Im Bereich Technik sowie Forschung und Entwicklung gibt es bereits seit rund 25 Jahren eine wissenschaftliche Zusammenarbeit. Begonnen hat alles mit einer Beteiligung an einem Christian-Doppler-Labor im Bereich der Informatik. Durch die enge Kooperation ergeben sich zahlreiche Synergien, wie zum Beispiel Know-how-Transfer, gegenseitiger Austausch von Forschungsergebnissen und die gemeinsame Nutzung von Großgeräten (z.B. zur Oberflächen- und Nanoanalytik).

"Letztlich geht es darum, durch noch intensivere Vernetzung universitärer und unternehmerischer Kompetenzen, durch Forcierung der Kooperation mit internationalen Forschungseinrichtungen den Wissens- und Wirtschaftsstandort Oberösterreich weiter voranzutreiben und alle verfügbaren Ressourcen dafür sinnvoll einzubringen."
ZitatWolfgang Eder, Vorstandsvorsitzender voestalpine AG

Seit rund 15 Jahren ist die JKU Linz für die voestalpine Stahl GmbH strategischer Entwicklungspartner. Folgende Technologiefelder werden gemeinsam erforscht:

  • Strömungssimulation Stranggießen
  • Prozessmodellierung Warmwalz- und Kaltwalzprozess
  • Oberflächen- und Grenzflächenchemie
  • Oberflächen- und Nanoanalytik
  • Mechatronik

Die Bedeutung der Universität in Linz für die voestalpine Stahl GmbH zeigt sich daran, dass 41 % aller Absolventen technischer Studienrichtungen, die am voestalpine-Standort Linz beschäftigt sind, von der JKU kommen.

Christopher Eberl

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