Während dem Studium Praxiswissen aufgebaut 3 Minuten Lesezeit
Arbeitswelten

Während dem Studium Praxiswissen aufgebaut

Christopher Eberl
Christopher Eberl ist redaktionell verantwortlich für die Karriere-Themen sowie für die Lehrlingswebsite. Mit seinen Geschichten gewährt er Einblicke in die Arbeitswelten des voestalpine-Konzerns.

Robert Kaltenbrunner, Leiter der Qualitätsstelle bei voestalpine Rotec in Krieglach, erläutert im folgenden Interview seine Zeit an der Montanuniversität Leoben und über welchen Karriereweg er schließlich zur voestalpine fand.

Robert Kaltenbrunner, Leiter der Qualitätsstelle, voestalpine Rotec GmbH

Robert Kaltenbrunner, Leiter der Qualitätsstelle, voestalpine Rotec GmbH

Robert Kaltenbrunner absolvierte an der Montanuniversität Leoben das Studium Hüttenwesen mit dem Studienzweig Metallkunde. Bereits seit 1994 ist er in Krieglach bei der voestalpine Rotec GmbH beschäftigt – aktuell als Leiter der Qualitätsstelle. Ein erster Kontakt zur voestalpine wurde jedoch schon zuvor geknüpft, als Robert Kaltenbrunner während dem Studium in den Sommermonaten bei der voestalpine Tubulars in Kindberg beschäftigt war. Lesen Sie im folgenden Interview mehr über seine studentische und berufliche Laufbahn:

Wann sind Sie als Student das erste Mal auf die voestalpine aufmerksam geworden?

Mit der voestalpine bin ich zunächst während meiner Ferialjobs in Kontakt gekommen. So hatte ich zum Beispiel die Möglichkeit bei der voestalpine Tubulars in Kindberg in den Sommermonaten zu arbeiten. Hier war ich im Bereich der Qualitätskontrolle tätig.

Über welchen Studium- und Karriereweg sind Sie dann schließlich bei der voestalpine gelandet?

Nach meinem Studium an der Montanuniversität Leoben habe ich zunächst bei den damaligen Veitscher Magnesitwerken in der Hauptverwaltung in Wien begonnen. Die Veitscher Magnesitwerke stellten feuerfeste Auskleidungen für diverse Aggregate der Stahlindustrie her. Damit war auch wieder die Verbindung zur voestalpine gegeben, da die voestalpine zu diesem Zeitpunkt Kunde war.

Was ist heute Ihre Tätigkeit in der voestalpine und was haben Sie vom Studium für diesen Beruf mitnehmen können?

Bei der voestalpine Rotec GmbH in Krieglach bin ich in meiner Funktion Leiter der Qualitätsstelle. Das betrifft sowohl die Langrohrfertigung, als auch den Bereich der Weiterverarbeitung für automotive Anwendungen. Da wir bei der voestalpine Rotec unlegierte und niedriglegierte Stähle verarbeiten, kann das Wissen von der Stahlherstellung, Kenntnisse über mechanisch-technologische Erprobungen bis hin zur zerstörungsfreien Prüfung verwendet werden – eben jenes Basiswissen, das an der Montanuniversität Leoben gelehrt wird.

"Zusätzliches Wissen bezüglich Umformung von Werkstoffen ist hier natürlich auch als ein wesentliches Element zu betrachten, da wir einerseits Rohre ziehen (Kaltumformung), aber auch Gurtstraffteile herstellen (Biegen und Aufweiten)."
Robert Kaltenbrunner, Leiter der Qualitätsstelle, voestalpine Rotec GmbH

Was würden Sie einem Montanuniversität-Studenten bzw. Absolventen für seine berufliche Zukunft raten?

"Wichtig ist es, dass neben dem Studium auch ein entsprechendes Praxiswissen aufgebaut wird."
Robert Kaltenbrunner, Leiter der Qualitätsstelle, voestalpine Rotec GmbH

Was schätzen Sie an Ihrem Arbeitgeber voestalpine Rotec GmbH?

Man ruht sich nicht auf dem Erfolg aus, sondern es wird in Produkte investiert, die auch in den kommenden Jahrzehnten noch benötigt werden.

 

Christopher Eberl

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