Vom Praxissemester zur Fixanstellung 3 Minuten Lesezeit
Arbeitswelten

Vom Praxissemester zur Fixanstellung

Christopher Eberl
Christopher Eberl ist redaktionell verantwortlich für die Karriere-Themen sowie für die Lehrlingswebsite. Mit seinen Geschichten gewährt er Einblicke in die Arbeitswelten des voestalpine-Konzerns.

Ludwig Nocke kommt ursprünglich aus Dresden, Deutschland, und absolvierte zunächst ein Gymnasium mit sprachlichem Profil. Heute geht er aber einem technischen Beruf nach und ist seit Juli 2013 als Forschungsingenieur in der voestalpine tätig. Lesen Sie hier wie es dazu gekommen ist.

Vom Praxissemester zur Fixanstellung - Ludwig Nocke Die Stahlherstellung, mit ihrer Mischung aus alter Technologie und allerneuesten Entwicklungen, löste bei Ludwig Nocke schon immer die größte Faszination aus. Er studierte an der TU Bergakademie in Freiberg Werkstoffwissenschaft und widmete sich im Hauptstudium dann der Vertiefung „Stahltechnologie“. Den ersten Kontakt zur voestalpine gab es dann schon relativ bald. Das Institut veranstaltete zahlreiche Exkursionen zu diversen Stahlstandorten in Deutschland, zum Beispiel Buderus Edelstahl in Wetzlar, und auch schließlich zur voestalpine in Linz und Donawitz. Aber auch metallurgische Stammtische und Messen dienten des Öfteren zur ersten Kontaktaufnahme.

Praxiserfahrung sammeln

Im 7. Semester war an der Technischen Universität in Freiberg am Institut das komplette halbe Jahr für ein Praxissemester vorgesehen. Ludwig Nocke hat sich damals unter anderem auch bei der voestalpine in Linz beworben. Nach kurzer Wartezeit folgte bereits eine positive Rückmeldung. Ab dem ersten Moment hat für Ludwig Nocke alles gepasst: Themengebiet im Unternehmensbereich Forschung & Entwicklung, nette Kollegen, schöne Umgebung und gute Bezahlung.

"Sehr nette und gute Betreuung seitens der voestalpine. Bearbeitung mehrerer Themen, die auch wirklich für den Prozess relevant waren. Die eigenen Ergebnisse wurden tatsächlich im Betrieb umgesetzt! "
ZitatLudwig Nocke, Forschungsingenieur Stahl/Warmband, voestalpine Stahl in Linz

Die gesamte Note des Semesters hing von diesem Praktikum ab, deshalb war es umso wichtiger, sinnvolle Aufgaben zu bekommen. Nach dem Praktikum war Ludwig Nocke fernbeschäftigt, sprich er hat in Freiberg neben seinem Studium diverse Aufgaben weitergeführt, die er in Linz während des Praktikums begonnen hatte. So konnte der Kontakt zur Abteilung aufrecht gehalten werden.  Auch die Diplomarbeit wurde in Freiberg in Absprache mit der voestalpine geschrieben. So wurden Stahl- und Schlackeproben von der voestalpine gestellt und dann an der Universität untersucht.

Der Weg in die voestalpine

Während der Erstellung der Diplomarbeit wurden in der Abteilung wegen Pensionierung und gowest Stellen frei. Ludwig Nocke bekam davon eine angeboten und hat dann auch nicht lange gezögert. Heute ist er als Forschungsingenieur im Bereich Stahl/Warmband tätig und widmet sich vor allem den Themen der Schmelzmetallurgie und Prozessoptimierung bei der Roheisenentschwefelung.

"Die Forschung ist sehr nahe am Prozess und kann direkt auf aktuelle Probleme und Fragestellungen einwirken."
ZitatLudwig Nocke, Forschungsingenieur Stahl/Warmband, voestalpine Stahl in Linz
Christopher Eberl

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