voestalpine Mitarbeiterbeteiligung nun auch in Spanien und Schweden 3 Minuten Lesezeit
Arbeitswelten

voestalpine Mitarbeiterbeteiligung nun auch in Spanien und Schweden

Christopher Eberl
Christopher Eberl ist redaktionell verantwortlich für die Karriere-Themen sowie für die Lehrlingswebsite. Mit seinen Geschichten gewährt er Einblicke in die Arbeitswelten des voestalpine-Konzerns.

Europaweites Vorzeigemodell lässt mittlerweile rund 25.000 Mitarbeiter am Unternehmenserfolg teilhaben.

Die voestalpine-Mitarbeiterbeteiligung ist seit Jahren ein einzigartiges Erfolgskonzept mit europaweiter Vorbildfunktion. Im Zuge der laufenden internationalen Erweiterung haben seit 1. April nun auch die rund 1.700 Mitarbeiter der voestalpine-Gesellschaften in Spanien und Schweden die Möglichkeit, durch den eigenen Aktienbesitz an der Entwicklung und dem Erfolg des Technologie- und Industriegüterkonzerns teilzuhaben. Insgesamt ist das Beteiligungsmodell damit bereits in 12 Ländern mit fast 150 Gesellschaften vertreten, rund 25.000 Mitarbeiter sind am Programm beteiligt.

voestalpine-Mitarbeiterbeteiligung nun auch in Spanien und Schweden

Europaweites Vorzeigemodell lässt mittlerweile rund 25.000 Mitarbeiter am Unternehmenserfolg teilhaben.

Stabile Eigentümerstruktur

Das voestalpine-Mitarbeiterbeteiligungsmodell wurde im Jahr 2000 in Österreich als gemeinsames Projekt von Management und Betriebsrat ins Leben gerufen, um nach der Privatisierung und dem Börsengang des Konzerns weiterhin eine stabile Eigentümerstruktur zu gewährleisten. Im Zuge des Wandels der voestalpine zum globalen Technologie- und Industriegüterkonzern wurde ein eigenes Modell für die internationalen voestalpine-Gesellschaften entwickelt, das seit 2009 kontinuierlich ausgerollt wird. Neben den aktuellen Neuzugängen Spanien und Schweden ist dieses heute für Mitarbeiter in den Niederlanden, Deutschland, Großbritannien, Polen, Belgien, Tschechien, Italien, der Schweiz und Rumänien verfügbar.

"In der voestalpine machen die Menschen den Unterschied. Sie machen auch unseren Erfolg aus. Deshalb ist es uns ein Anliegen, dass unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auch ihren Anteil an diesem Erfolg bekommen."
ZitatWolfgang Eder, Vorstandsvorsitzender der voestalpine AG

Mitarbeiter profitieren vom Unternehmenserfolg

Zum Zeitpunkt der letzten Hauptversammlung hielten 24.900 der insgesamt rund 39.800 voestalpine-Mitarbeiter in Europa als zweitgrößter Kernaktionär des Konzerns 26 Mio. Stück Aktien der voestalpine AG und somit 14,5 % der Stimmrechte. Strategisches Ziel ist es, dauerhaft 10 % aller Stimmrechte zu vereinen, wodurch die zukünftige stabile Entwicklung gesichert wird und eine unerwünschte Übernahme des Konzerns verhindert werden kann. Mit dem Besitz von eigenen Aktien, der in Österreich durch kollektivvertragliche Vereinbarungen und im internationalen Modell auf jährlichen Angeboten zum Aktienerwerb basiert, können sich die Mitarbeiter sowohl an grundlegenden Unternehmensentscheidungen beteiligen als auch am wirtschaftlichen Erfolg des voestalpine-Konzerns teilhaben. Im Laufe der Jahre hat die Mitarbeiterbeteiligung dadurch zusätzlich zu einer überdurchschnittlichen Identifikation der Beschäftigten mit dem Konzern geführt.

Ausgezeichnetes Erfolgsmodell

Für ihre weltweite Vorreiterrolle wurde die voestalpine Mitarbeiterbeteiligung im vergangenen Herbst in Bilbao, Spanien mit dem „Internationalen Preis für Sozialwirtschaft“ ausgezeichnet.  Zudem diente das Modell als Vorbild für das neue österreichische Mitarbeiterbeteiligungsstiftungsgesetz, das im letzten Jahr verabschiedet wurde und den Aufbau von Mitarbeiterbeteiligungen mit Kernaktionärsfunktion stärkt.

Preisgekröntes Mitarbeiterbeteiligungsmodell der voestalpine

Max Stelzer, geschäftsführendes Vorstandsmitglied der Mitarbeiterbeteiligung Privatstiftung, nahm den Preis gemeinsam mit Josef Gritz und Paul Felsberger in Bilbao entgegen.

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