voestalpine lud zu den ersten konzernalen Sicherheitstagen nach Linz 3 Minuten Lesezeit
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voestalpine lud zu den ersten konzernalen Sicherheitstagen nach Linz

Mareike Felhofer
Mareike Felhofer war von 2013 bis 2019 im Team Internal Communications für die Mitarbeiterkommunikation verantwortlich. Für den Corporate Blog schrieb sie vorwiegend Artikel rund um die Themen health & safety, Corporate Responsibility, Umwelt und Energie oder Mitarbeiteraktionen und –events.

Rund 55 Sicherheitsfachkräfte aus Österreich und Deutschland folgten der Einladung des Konzerns und nahmen an den „health & safety Days“ von 20.-21. März 2018 in Linz teil. Neben dem gemeinsamen Vernetzen standen World Cafés, Fachvorträge und „Best Practices“ der Gesellschaften am Programm.

Franz Gleiss

Franz Gleiss

Die rund 55 Sicherheitsfachkräfte von 30 Gesellschaften wurden in einer Auftaktpräsentation von Franz Gleiss, Chief Health & Safety Officer des Konzerns, begrüßt. Darin bedankte er sich für die Unterstützung und betonte die Wichtigkeit der Zusammenarbeit, da somit Maßnahmen und Prozesse zur Unfallsenkung ausgetauscht werden können. Mit Erfolg: Denn seit dem Geschäftsjahr 2015/16 konnte die Unfallhäufigkeit im Konzern deutlich gesenkt werden. Neben der Vorstellung der health-&-safety-Organisation und deren Zuständigkeiten wurden die health-&-safety-Werte der voestalpine betont. Diese setzen sich aus folgenden Grundsätzen zusammen:

  1. Sicherheit und Gesundheit haben oberste Priorität.
  2. Unsere Führungskräfte stehen für diese Grundwerte und achten auf ihre konsequente Einhaltung.
  3. Sicheres Arbeiten ist die Basis für eine Beschäftigung in der voestalpine.
  4. Unsere Mitarbeiter beeinflussen mit ihrem persönlichen Verhalten am Arbeitsplatz die Sicherheit und Gesundheit aller.
  5. Verantwortungsvolle Mitarbeiter achten auf sich und ihre Kollegen.
  6. Auch von unseren Auftragnehmern und Partnern erwarten wir, dass die Sicherheit und Gesundheit ihrer Mitarbeiter Priorität hat.
  7. Gesunde und unversehrte Mitarbeiter sind das Fundament für ein gesundes und erfolgreiches Unternehmen.
  8. Jeder Arbeitsunfall ist einer zu viel und vermeidbar.

Nachhaltige Verhaltensänderung

Im Anschluss sprach Sozialpädagoge Jörg Wieja vom Institut für betriebliche Weiterbildung darüber, wie man das Verhalten des Einzelnen nachhaltig verändern kann. Wenn Unfälle passieren, ist es zudem wichtig, den Hergang zu analysieren und sofortige Präventionsmaßnahmen zu ergreifen. Außerdem solle man nicht nur über Unsicherheit sprechen, sondern auch darüber, was gut gemacht wird und wo es „Best Practice“-Beispiele gibt. Im Hinblick auf „health & safety“ sollen außerdem nicht nur Fakten und Kennzahlen im Vordergrund stehen, sondern vor allem die zwischenmenschliche Sorge.

Konzernsicherheitsmindeststandards im Mittelpunkt der Diskussion

Die im Vorjahr veröffentlichten Sicherheitsmindeststandards standen im Fokus der World Café Sessions. Sechs Gruppen setzten sich mit den darin enthaltenen Themen Sicherheitsorganisation, Sicherheitsaudit und Beinaheunfälle auseinander, die Ergebnisse wurden am nächsten Tag von Mitgliedern des health & safety Committees präsentiert und sollen auch in die nächste Klausur miteinfließen.

Digitalisierung im health-&-safety-Bereich

Am zweiten Tag erhielten die Teilnehmer einen exklusiven Blick in die Zukunft, was die Entwicklung der Schutzausrüstung im Sinne der Digitalisierung betrifft: Das in Fürth (Deutschland) ansässige und 1926 gegründete Unternehmen UVEX fokussiert sich auf die zwei Bereiche „Sport“ & „Safety“. Unter dem Schlagwort „Wearable Technologies“ testet UVEX die Integration digitaler Sicherheitsassistenzsysteme: Eingebaute Sensoren in der persönlichen Schutzausrüstung (z.B. smart helmet, smart glasses, smart gesture control, active lighting, smart shoe, smart safety glove) sollen die Arbeitssituation noch sicherer machen (z.B. Anzeige von Sicherheitswarnungen am Display der Schutzbrille).

Preisgekrönte Best-Practice-Beispiele im Konzern

Im Rahmen dieser Veranstaltung wurden auch ein eigener health & safety Award verliehen: Die sieben im Vorfeld von den health & safety Committee-Mitgliedern ausgewählten „Positiven Beispiele aus den Divisionen“ wurden von den jeweiligen Sicherheitsfachkräften präsentiert und vom health & safety Committee  prämiert.

"Die positiven Beispiele aus den Divisionen können und sollen auch auf andere Standorte übertragen werden. Damit kommen wir einer „Null-Unfall-Kultur“ einen Schritt näher und bringen das Thema Arbeitssicherheit noch mehr in den Fokus."
ZitatFranz Gleiss, Chief Health & Safety Officer
Mareike Felhofer

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