Unser Einsatz für Spitzenleistungen – Projektabschluss phs II in Shenyang 3 Minuten Lesezeit
Arbeitswelten

Unser Einsatz für Spitzenleistungen – Projektabschluss phs II in Shenyang

Christopher Eberl
Christopher Eberl ist redaktionell verantwortlich für die Karriere-Themen sowie für die Lehrlingswebsite. Mit seinen Geschichten gewährt er Einblicke in die Arbeitswelten des voestalpine-Konzerns.

Wir blicken zurück auf spannende eineinhalb Jahre: am chinesischen voestalpine-Standort Shenyang wurde eine zweite phs-Linie in Betrieb genommen. Ein Team aus chinesischen und deutschen Kollegen hat das große Projekt gestemmt. Dabei hat sie eines vereint: Sie waren bereit, sich über die Maßen zu engagieren.

Das Engagement unserer Mitarbeiter zeigt sich in Höchstleistungen, wie der Entwicklung von außergewöhnlichen Lösungen für unsere Kunden. Der Projektabschluss phs II in Shenyang ist ein Beispiel für so eine Spitzenleistung, die nur der Einsatz unserer Mitarbeiter möglich gemacht hat. Im Sommer 2017 wurde die Errichtung der zweiten Produktionslinie für Warmumformung an diesem Standort der Metal Forming Division gestartet. An der Anlage werden hochqualitative Komponenten für die Automobilindustrie gefertigt. Ein Jahr später konnte das Team von einem erfolgreichen Projektabschluss berichten und die Übergabe an die Serienproduktion feiern.

Projektabschluss Shenyang

Thomas Seiler, Projektmanager für phs II und seit 2015 Teil der voestalpine-Familie, steckt die Eckpfeiler dieses Erfolges ab: „Gute Planung im Vorfeld, stringente Kontrolle und Nachverfolgung der Arbeiten sowie gute Zusammenarbeit mit den Kollegen und Lieferanten sind essenziell für ein solches Großprojekt. Ganz entscheidend war am Ende des Tages auch der konsequente und langfristige Einsatz aller Projektbeteiligten. Wir waren mindestens sechs bis acht Wochen, teils sogar drei Monate am Stück vor Ort.“

Gute Zusammenarbeit

Projektabschluss Shenyang

Thomas Müller

An der Fertigstellung der zweiten Produktionslinie in Shenyang hat ein Team aus chinesischen und deutschen Kollegen zusammengearbeitet. Erfolgreich haben sie nicht nur das Projekt gestemmt, sondern konnten auch sehr gute Kontakte untereinander aufbauen und die Zusammenarbeit zwischen den Werken verbessern.

Thomas Müller, seit 2013 bei voestalpine und schon in der Vergangenheit am Aufbau von phs-Anlagen beteiligt, hat sich für 3 Jahre zum Einsatz in China als technische Unterstützung und zur Optimierung der Anlagen verpflichtet. Das Arbeiten in China will natürlich auch gelernt sein, sagt er:

 

"Es gibt durchaus eine große Sprachbarriere und kulturelle Unterschiede zwischen den Kollegen aus China und aus Deutschland. Was aber vielleicht nicht direkt auf der Hand liegt, ist die Zeitverschiebung – das Lösen von Themen mit Schnittstellen in Europa wird da zur Herausforderung."
Thomas Müller

Arbeitswelt gestalten

Unsere Mitarbeiter sind allerdings bereit über sich hinauszuwachsen und beweisen das täglich. Sie engagieren sich nicht nur in ihrem unmittelbaren Aufgabenbereich, sondern gestalten auch aktiv ihre Arbeitswelt mit. Manchmal trifft das buchstäblich zu: Wenn etwa wie in Shenyang das Projekt mit einem Hallenbau beginnt, der für die neue phs II-Linie aufgrund ihrer Größe und die logistischen Prozesse benötigt wurde. Fordern und fördern muss dabei natürlich in Balance sein: Zum einen erwartet voestalpine hohen Einsatz, um beste Lösungen zu erreichen. Zum anderen honorieren wir diese besondere Einsatzbereitschaft und investieren in eine attraktive Arbeitswelt.

Projektabschluss Shenyang

Nicht zu jeder Zeit kann die Arbeitsumgebung aber gleich attraktiv sein, erinnert sich Michael Müller – bereits seit 2005 für den Konzern als Automatisierungstechniker im Einsatz – von den Herausforderungen während des Hallenbaus für die Anlage phs II: „Zu Beginn waren die Temperaturen vor Ort eisig, da die Heizung erst noch angeschlossen wurde und die Halle bauseitig bis Mitte Dezember nicht komplett geschlossen war.“

Projektabschluss Shenyang

Das Team hinter dem Projektabschluss phs II in Shenyang.

Projektabschluss Shenyang

Zheng Shi

„Die Zeit war knapp“, gibt Zheng Shi, der seit 2014 für voestalpine als Produktionsleiter am Standort Shenyang tätig ist, zu, „doch rückblickend war es sogar einfacher als der Bau für phs I hier am Standort, an dem ich auch schon beteiligt war.“

 

Christopher Eberl

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