Students Abroad 2 Minuten Lesezeit
Arbeitswelten

Students Abroad

Christopher Eberl
Christopher Eberl ist redaktionell verantwortlich für die Karriere-Themen sowie für die Lehrlingswebsite. Mit seinen Geschichten gewährt er Einblicke in die Arbeitswelten des voestalpine-Konzerns.

Zwei Studenten der Montanuni Leoben sammeln Berufserfahrung bei Villares Metals in Brasilien. Der eine als Praktikant, der andere als Diplomand. Beide lernen sie die voestalpine als attraktiven Arbeitgeber kennen.

Florian Penz und Clemens KrapschaFlorian Penz ist nicht der erste Österreicher, der bei Villares Metals in Brasilien ein Praktikum absolviert. Aber er geht in den drei Monaten, die er dort seit Juli verbringt, zumindest dem ersten Österreicher zur Hand, der beim Werkzeugstahlhersteller in Sumaré eine Diplomarbeit verfasst. Clemens Krapscha beschäftigt sich in seiner Masterthesis mit der Optimierung des Schrottplatzes im Stahlwerk des Unternehmens. Herr Penz hilft ihm dabei, den Ist-Zustand zu erheben, indem er die Werkstoffflüsse am Schrottplatz analysiert. Als Endergebnis der Masterthesis sollen dann Vorschläge für verbesserte Abläufe herausschauen. „Nur durch die Erfahrung und das Wissen des Personals, welches bereitwillig mit uns geteilt wird, können wir unser Projekt vorantreiben“, sind sich die beiden Studierenden einig.

Unterschätztes Thema

Das Thema des Personalrecruitings bleibt weiterhin ein besonderes Anliegen. Immerhin ist das Anwerben von jungen Ingenieuren im Gegensatz zu Brasilien in Europa alles andere als einfach und gerade der Zugang heutiger Studierender zur Arbeitswelt ist massiv durch ihre Erfahrungen in Praktika geprägt. „Das beeinflusst sie in ihrer beruflichen Entwicklung sehr stark. In jener Phase, wo sie sich noch ein Bild davon machen, was sie später eigentlich machen wollen, können wir sie noch erreichen. Dieses Thema wird unheimlich unterschätzt“, so Michael Walter, Technical Director der Geschäftsführung bei Villares Metals. Dabei ginge es nicht nur um direktes Anwerben für das eigene Unternehmen, sondern darum, wie im Falle der beiden Studenten aus Österreich, Flexibilität zu zeigen und sie emotional an den Konzern zu binden.

Christopher Eberl

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