Stammzellen gespendet 2 Minuten Lesezeit
Arbeitswelten

Stammzellen gespendet

Christopher Eberl
Holds editorial responsibility for career topics and for the apprentice website. His stories offer insights into the world of work at voestalpine.

Unter dem Motto „Sie sind wichtig, denn Ihre Stammstellen können schon bald Leben retten!“, fand im Dezember 2013 bei der voestalpine Polynorm in Schwäbisch Gmünd eine Typisierungsaktion zusammen mit der DKMS (Deutsche Knochenmarkspenderdatei) statt.

Unter dem Motto „Sie sind wichtig, denn Ihre Stammstellen können schon bald Leben retten!“, fand im Dezember 2013 bei der voestalpine Polynorm in Schwäbisch Gmünd eine Typisierungsaktion zusammen mit der DKMS (Deutsche Knochenmarkspenderdatei) statt.

Nun kam die erfreuliche Nachricht, dass sich unter den registrierenten Kollegen einer gefunden hat, der möglicherweise für einen Patienten/eine Patientin zum Lebensretter wurde.

Spende kann Leben retten

Die wichtige E-Mail kam vor vier Monaten. Nach vielen Voruntersuchungen und Blutentnahmen war klar, dass der voestalpine-Mitarbeiter (möchte namentlich nicht genannt werden) der Richtige ist, der genetische Zwilling eines auf die Stammzellenspende angewiesenen Patienten. Dann kam der entscheidende Tag Anfang Mai, als ihm in Köln periphere Stammzellen entnommen wurden. Ungefähr vier Stunden dauerte diese Entnahme. „Es war gar nicht schlimm, ich fühlte mich nur etwas schlapp, das war nach ein paar Tagen aber wiederin Ordnung.“, fügte er hinzu. Das war’s! Gar nichts Wildes, aber die Chance, einem anderen Menschen das Leben zu verlängern.

Scheckübergabe

Die Mitarbeiter der voestalpine Polynorm in Schwäbisch Gmünd ließen sich für die Knochenmarkspenderdatei typisieren – die angefallenen Kosten übernahm das Unternehmen.

Auf die Frage, ob er je Bedenken hatte und überlegte die Spende doch nicht zu machen, sagt er voller Überzeugung: „Auf gar keinen Fall. Wenn man an den Empfänger denkt, werden solche Zweifel überflüssig!“ Mittlerweile weiß er auch, dass seine Stammzellen einer 44-jährigen Patientin helfen sollen, die schwer erkrankt ist und umgehend Hilfe benötigt.
Ob die Transplantation erfolgreich war, wird der Gmünder in etwa einem halben Jahr erfahren. Schließlich appelliert er noch einmal an alle, sich für eine mögliche Stammzellspende typisieren zu lassen: „Ich hoffe, dass ich helfen konnte. Denn alle Suchenden brauchen Hoffnung.” Infos im Internet: www.dkms.de

Christopher Eberl