„Schwesterlicher“ Wissenstransfer der Werkzeug-Konstrukteure 2 Minuten Lesezeit
Arbeitswelten

„Schwesterlicher“ Wissenstransfer der Werkzeug-Konstrukteure

Christopher Eberl
Christopher Eberl ist redaktionell verantwortlich für die Karriere-Themen sowie für die Lehrlingswebsite. Mit seinen Geschichten gewährt er Einblicke in die Arbeitswelten des voestalpine-Konzerns.

Die Gesenkschmiede von Buderus Edelstahl in Wetzlar wechselt zurzeit ihre Softwaresysteme und es liegt noch viel Arbeit vor ihnen, die für gewöhnlich ohne externes Know-how nicht geleistet werden könnte. Gut, wenn das Know-how bereits im Konzern vorhanden ist und genutzt werden kann.

Als Buderus Edelstahl seine Systeme umstellte, war es klar, dass Unterstützung nötig sein wird. Praktisch, wenn diese Hilfe in der eigenen Division zu finden ist: Seit Jahren arbeitet die BÖHLER Schmiedetechnik in Kapfenberg bereits mit den neuen Systemen, die Software ist schon in den Arbeitsalltag integriert.

Erfahrungen und Wissen teilen

Auch wenn beide Gesenkschmieden für grundverschiedene Branchen arbeiten, so konnten sich die Kollegen  gegenseitig unterstützen. Drei Mitarbeiter vom Standort Kapfenberg verbrachten drei Tage mit den Wetzlarer Kollegen, schulten sie ein und diskutierten intensiv über mögliche Verbesserungen.

„Schwesterlicher“ Wissenstransfer der Werkzeug-Konstrukteure

„Schwesterlicher“ Wissenstransfer der Werkzeug-Konstrukteure

Die ersten Modifikationen wurden bereits während dem Workshop implementiert.

"Was die Kollegen aufgebaut haben, ist schon eindrucksvoll. Wir nehmen eine Menge Ideen mit und konkrete Maßnahmen, die wir zeitnah umsetzen können."
Jens Leidecker, Buderus Edelstahl

Wie beide Seiten davon profitieren

Es ist nicht selbstverständlich, Mitarbeiter drei Tage lang aus dem Tagesgeschäft zu nehmen, weil das Schwesterunternehmen Schulungsbedarf hat. Umso mehr schätzen die Kollegen die Möglichkeit, denn das gegenseitige voneinander Lernen bietet enorme Vorteile: So profitierten die Mitarbeiter in Wetzlar von der fachlichen Kompetenz und der Erfahrung der Kollegen aus Kapfenberg – diese wiederum erhielten Feedback zu den Prozessen und konnten Verhaltensweisen hinterfragen.

Christopher Eberl