Rund 80 Teilnehmer beim network #nafta in Corpus Christi 3 Minuten Lesezeit
Arbeitswelten

Rund 80 Teilnehmer beim network #nafta in Corpus Christi

Christopher Eberl
Christopher Eberl ist redaktionell verantwortlich für die Karriere-Themen sowie für die Lehrlingswebsite. Mit seinen Geschichten gewährt er Einblicke in die Arbeitswelten des voestalpine-Konzerns.

Im Vorfeld der Eröffnung der HBI-Anlage fand Ende Oktober in Corpus Christi die Management-Konferenz network #nafta statt. Im Mittelpunkt standen dabei der Erfahrungsaustausch sowie die Intensivierung der Zusammenarbeit der voestalpine-Gesellschaften im NAFTA-Raum, um weitere Marktpotenziale in diesem strategischen Markt zu heben.

Die voestalpine-Konzernstrategie 2020 setzt sich zum Ziel, den Umsatzanteil außerhalb der EU in den kommenden Jahren von aktuell rund 30 % bis 2020 auf über 40 % zu steigern. Dazu beitragen soll eine Verdreifachung des Umsatzes in der NAFTA-Region. In regionalen divisions- und gesellschaftsübergreifenden Netzwerken, welche auch in den Regionen Osteuropa sowie China forciert werden, bündelt man vor Ort die Kräfte des Konzerns, um dieses herausfordernde Ziel zu erreichen.

"Der NAFTA-Raum spielt für unser angestrebtes Wachstum außerhalb Europas eine entscheidende Rolle. Neben unseren strategischen Projekten und Initiativen in den einzelnen Divisionen bildet auch die weiter forcierte regionale Zusammenarbeit im Rahmen der networks und die damit verbundenen Synergie- und Marktpotenziale eine wichtige Basis zur Erreichung der gesetzten Ziele. Unterstützend wirkt dabei die bei der network #nafta Konferenz erkennbare sehr positive Grundstimmung und das spürbar hohe Motivationslevel."
Zitatvoestalpine-CEO Wolfgang Eder

Management-Konferenz in Corpus Christi

Mehr als 80 Teilnehmer und der gesamte voestalpine-Vorstand tauschten im Rahmen der „network #nafta“-Konferenz ihr Wissen und ihre Ideen hinsichtlich Intensivierung der regionalen Kooperation der inzwischen 27 Gesellschaften mit 69 Standorten im NAFTA-Raum aus. Der Wirtschaftsexperte Eugenio J. Alemán von Wells Fargo gab als Auftakt einen Ausblick über die generelle Konjunkturentwicklung.

Im ersten Teil der Konferenz sprach voestalpine-CEO Wolfgang Eder über das zukünftige Potential des NAFTA-Raumes in der voestalpine-Strategie und der zentralsten Kundensegmente. Zudem gaben die jeweiligen Vorstände einen Überblick über die Schwerpunkte der vier Divisionen. Die Segmentverantwortlichen präsentierten im Anschluss daran die Highlights ihrer gesellschaftsübergreifenden Tätigkeit zur Hebung von Synergiepotenzialen.

"Der Erfahrungsaustausch mit den bereits im Segment etablierten voestalpine Gesellschaften sowie die zwischenzeitlich diskutierten und erarbeiteten Synergiepotentiale bieten eine ideale Chance zur Erweiterung dieses strategisch bedeutsamen Geschäftsbereiches."
Eric Warth, Geschäftsführer voestalpine Bohler Welding Mexico

In fünf parallel durchgeführten segmentspezifischen Workshops konnten die Teilnehmer ihre Sichtweise zur Marktentwicklung und damit verbundene Chancen und Herausforderungen eingehend diskutieren. Ein weiterer Schwerpunkt war der Gedankenaustausch zwischen den Geschäftsführern in den Bereichen regionale Synergiepotenziale, Cross Selling Strategien, optimale Ressourcen-Nutzung und zukünftige Kooperationsmöglichkeiten.

"Die intensive Diskussion in den Workshops mit guter Mischung aus operativen aber auch strategischen Fragestellungen zu marktseitigen Herausforderungen lieferte neben dem Austausch von „Lessons Learned“ und Best Practice Ansätzen auch einen Input für unsere Strategiearbeit in Bezug auf die regionalspezifischen Besonderheiten der einzelnen Märkte. Wir werden die Ergebnisse daraus im Strategy Committee weiter bearbeiten und in die laufende Strategiearbeit mit einbringen."
Mathias Farthofer, Leiter Konzernentwicklung, voestalpine AG

Im Rahmen einer abschließenden Podiumsdiskussion wurden seitens der Vorstandsmitglieder wesentliche Botschaften und Erwartungen an die Teilnehmer kommuniziert.

NAFTA als strategischer Zukunftsmarkt

Neben China stellt die Region USA/Kanada/Mexiko einen wichtigen Wachstumsmarkt dar, der für die Zukunft zahlreiche Chancen bietet. voestalpine fokussiert sich hierbei klar auf Hochtechnologiesegmente wie etwa Mobilität, Energie und weitere anspruchsvolle Nischen. Der Internationalisierungsstrategie des Konzerns folgend, soll in der NAFTA-Region der Konzernumsatz von rund 1 auf etwa 3 Milliarden Euro bis Ende 2020 steigen, wobei diesbezüglich auch die neue HBI-Anlage in Texas einen wesentlichen Beitrag leistet.

Um dieses Ziel zu erreichen, wird eine noch stärkere Bündelung der Kompetenzen der ansässigen voestalpine-Gesellschaften nötig sein. Ein wichtiger Grundstein dafür sind sicherlich gemeinsame Network-Meetings wie jenes in Texas.

"Die network Organisation stellt eine ideale Plattform für einen koordinierten regelmäßigen Informationsaustausch zwischen den lokalen Gesellschaften über Divisionsgrenzen hinweg dar. Dabei nützen nicht nur Geschäftsführer sondern auch lokale Experten aus dem Vertriebs-, Einkaufs- sowie Finanzbereich die Chance, Kundenprojekte, Cross Selling Potentiale als auch interne Synergien zu diskutieren. In Summe trägt dies nicht nur zur Verbesserung der Marktposition sondern auch zur Verstärkung des voestalpine Mindsets bei."
René Killinger, network-Koordinator, voestalpine AG
Christopher Eberl

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