Ronald Schnitzer übernimmt Lehrstuhl an Montanuniversität Leoben 3 Minuten Lesezeit
Arbeitswelten

Ronald Schnitzer übernimmt Lehrstuhl an Montanuniversität Leoben

Christopher Eberl
Christopher Eberl ist redaktionell verantwortlich für die Karriere-Themen sowie für die Lehrlingswebsite. Mit seinen Geschichten gewährt er Einblicke in die Arbeitswelten des voestalpine-Konzerns.

Ronald Schnitzer, ehemaliger Mitarbeiter der voestalpine Böhler Welding Austria, übernimmt mit 1. April den neu eingerichteten und von voestalpine geförderten Lehrstuhl für Stahldesign am Department für Metallkunde und Werkstoffprüfung.

Bevor Ronald Schnitzer die im Jänner 2016 geschaffene bmvit-Stiftungsprofessur für Stahldesign angenommen hat, war er ab 2010 in der Abteilung Forschung & Entwicklung bei voestalpine Böhler Welding Austria beschäftigt. Ab 2014 war der gebürtige Burgenländer sogar als Leiter dieser Abteilung tätig. Die Montanuniversität Leoben ist kein unbekanntes Terrain für ihn: Im Jahr 2011 schloss Ronald Schnitzer sein Doktorratsstudium der Werkstoffwissenschaften an der Montanuniversität in Leoben erfolgreich ab.

Ronald Schnitzer übernimmt Lehrstuhl an Montanuniversität Leoben

v.l.n.r.: Peter Schwab, Vorstandsmitglied der voestalpine & Leiter der Metal Forming Division, Minister Gerald Klug und Ronald Schnitzer, Stiftungsprofessor Stahldesign, Montanuniversität Leoben.

Entwicklung moderner Hochleistungsstähle

Der Lehrstuhl für Stahldesign am Department Metallkunde und Werkstoffprüfung der Montanuniversität Leoben wird sich mit der Entwicklung moderner Hochleistungsstähle beschäftigen. Ein wichtiger Schwerpunkt dabei: die Charakterisierung mittels hochauflösender Methoden. Zu den hochauflösendsten Methoden gehört die Atomsondentomographie, die es möglich macht, den atomaren Aufbau von Werkstoffen zu untersuchen.

"Unser Ziel ist es, neue Hochleistungsstähle zu entwickeln. Das soll durch einen integrativen Ansatz mit neuen Legierungskonzepten und mit energieeffizienter Produktion gelingen."
Ronald Schnitzer, Stiftungsprofessor Stahldesign, Montanuniversität Leoben

Dies ist entscheidend für die Entwicklung neuer Stähle, um die Struktur-Eigenschaftsbeziehung verstehen zu lernen. Ein besonderer Fokus der Stiftungsprofessur des Bundesministeriums für Verkehr, Innovation und Technologie soll auf der angewandten Grundlagenforschung in Form von industrienahen Kooperationen, wie mit der voestalpine, und Forschungsprojekten liegen.

Innovation durch Kooperation

Als Technologie- und Qualitätsführer in seinen Geschäftsbereichen ist für den voestalpine-Konzern die Vernetzung mit externen F&E-Partnern ein wesentlicher Erfolgsfaktor. Mit der Fokussierung auf nur einen Werkstoff im Rahmen des neuen Lehrstuhls für Stahldesign an der Montanuniversität in Leoben wird nun ein weiterer wesentlicher Schritt gesetzt, um ab sofort an den High-Tech-Lösungen der nächsten fünf bis zehn Jahre zu forschen.

"Mit dem neuen Lehrstuhl für Stahldesign wird ab sofort an den High-Tech-Lösungen der nächsten fünf bis zehn Jahre geforscht. Die Stiftungsprofessur trägt damit auch dazu bei, die Technologieführerschaft der voestalpine künftig zu sichern."
Peter Schwab, Vorstandsmitglied der voestalpine & Leiter der Metal Forming Division

Die Montanuniversität Leoben nimmt hier als einer der wichtigsten Forschungspartner des Konzerns eine wissenschaftliche Schlüsselrolle ein. Im Fokus der langjährigen Zusammenarbeit stehen unter anderem Prozessentwicklungen und anwendungsorientierte Grundlagenforschung.

 

 

 

 

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