Das Kulturleben in China 3 Minuten Lesezeit
Arbeitswelten

Das Kulturleben in China

Christopher Eberl
Christopher Eberl ist redaktionell verantwortlich für die Karriere-Themen sowie für die Lehrlingswebsite. Mit seinen Geschichten gewährt er Einblicke in die Arbeitswelten des voestalpine-Konzerns.

Warum in Ländern Asiens das Berühren von Köpfen absolut tabu ist und manche Chinesen mit Vornamen Harley Davidson heißen? Die Serie „Business-Knigge für Südostasien“ erklärt es! Den Anfang macht die Volksrepublik China.

ShanghaiDie voestalpine treibt ihre Internationalisierung im Rahmen der Konzernstrategie 2020 kräftig voran. Neben Nordamerika steht dabei vor allem Asien im Wachstumsfokus. Derzeit ist die voestalpine dort mit 64 Gesellschaften und Standorten sowie insgesamt 3.600 Mitarbeitern (inkl. Joint-Ventures) vertreten. Erfahren Sie hier in der Serie die kulturellen Unterschiede zwischen den einzelnen Ländern, in denen die voestalpine vertreten ist.

Die Volksrepublik China ist der bevölkerungsreichste Staat der Welt – insgesamt 1,349 Milliarden Menschen bewohnen das “Reich der Mitte”. Alleine die Hauptstadt Peking zählt hier bereits mehr als 20 Millionen Einwohner. Die einzigartige Kultur ist ein Produkt zahlreicher Einflüsse und jahrtausendlanger Entwicklungen. Lesen Sie hier nach, was Sie bei einem Aufenthalt in China beachten sollten:

Konfuzianismus

Hierarchisches Denken ist sehr stark durch den Konfuzianismus beeinflusst. Ältere Menschen und Ranghöhere werden aus Respektgründen immer zuerst begrüßt.

Umgang mit Kritik

Offene Kritik kommt bei Chinesen falsch an. Diese kleiden Kritik oft in ein Lob. War ein Mitarbeiter unfähig, wird gesagt, dass er viel zu tun hatte.

Verbeugung vor Händedruck

In China machen die sich Begrüßenden eine leichte Verbeugung und schütteln die eigenen Hände, ungefähr in Brusthöhe umschließt die linke Hand die rechte Hand. Ein Händedruck, eher selten,  sollte dann jedoch eher lasch und nicht zu fest sein, dabei sieht man sich nicht mit offenem Blick in die Augen. Frauen wird oftmals nicht die Hand gegeben – bei ausländischen Gästen wird dies jedoch akzeptiert.

Geduld erforderlich

Angebotene Getränke, Speisen oder Geschenke werden zuerst immer ein- bis zweimal abgelehnt, da man sonst als gierig empfunden wird.

Klingende Namen

Chinesen, die häufig mit Ausländern Kontakt haben, legen sich oftmals einen international klingenden Vornamen zu, wie zum Beispiel Michael, Jacky, Tom oder auch Vornamen wie Show, Sunny, Lucifer, Nokia oder Harley Davidson.

Aberglaube

Viele Chinesen sind abergläubisch und mystisch veranlagt. Zahlen und Farben habe eine große symbolische Bedeutung. Eine Vertragsunterzeichnung an einem Vierten des Monats wäre ein Fauxpas, an einem Achten des Monats, womöglich noch um 8:00 Uhr, würde hingegen viele Pluspunkte bringen. Als wenig positive Farben gelten Weiß (Farbe der Trauer), Schwarz und Grau.

Visitenkarten in zwei Sprachen anbieten

Als Geschäftsreisender unbedingt zweisprachige Visitenkarten (Englisch und Chinesisch) mit sich führen, denn der chinesischen Form des Namens (Schriftzeichen) kommt große Bedeutung zu. Übersetzt sollten die Namen deshalb von Personen werden, die mit chinesischen Geschäftsusancen vertraut sind.

Bitte lächeln!

Fotos als Erinnerung sind in China sehr wichtig. Posen werden so lange ausprobiert, bis alle mit dem Ergebnis zufrieden sind. Bei jüngeren Personen ist das Zeigen des Victory-Zeichens mit gespreiztem Zeige- und Mittelfinger populär.

 

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