Der High Mobility Pool 2011 – David Seger im Porträt 2 Minuten Lesezeit
Arbeitswelten

Der High Mobility Pool 2011 – David Seger im Porträt

Thomas Lindenhofer

Anfang 2011 startete David Seger als einer von fünf, erstmals europaweit rekrutierten Teilnehmern im High Mobility Pool.

Der High Mobility Pool 2011 – David Seger im PorträtNachdem er sich gegen mehr als 300 internationale Mitbewerber durchgesetzt hatte, startete David Seger als einer von fünf, erstmals europaweit rekrutierten Teilnehmern im High Mobility Pool. Der gebürtige Schwede, schloss seine Ausbildung mit einem Master in Industrial Engineering & Management  am Linköping Institute of Technology in Schweden ab und sammelte erste Berufserfahrung als Projektmanager in der Öl und Gas Industrie in Norwegen. Diese Erfahrungen konnte er gleich bei seinem ersten Projekt im High Mobility Pool, dass er bei der VAE Railway Systems in Australien abwickelte, gut gebrauchen. „Der High Mobility Pool ist eine  großartige Ressource, die neue Kompetenzen und Kreativität in unsere Projekte bei voestalpine-Unternehmen auf der ganzen Welt einbringt. Für mich bietet er eine einzigartige Chance, mehrere verschiedene Standorte kennen zu lernen, um zu erfahren, wie der Konzern international arbeitet. Ziel meines ersten Projekts ist es, zu analysieren und Empfehlungen zu erarbeiten, wie die Produktivität eines VAE Railway Systems-Weichenherstellers in Mackay, Australien, weiter verbessert werden kann. Dieses Projekt ist so interessant, weil es sich ganz konkret auf die Arbeitsumgebung auswirkt. Meine Funktion dabei ist das Projektmanagement, die Einbeziehung mehrerer Personen und die Erarbeitung der besten Empfehlungen,“ erzählte David Seger.

Alle 4 bis 6 Monate werden die Teilnehmer neuen Projekten zugeteilt. Zwischen den Projekten treffen sich die Teilnehmer des High Mobility Pools immer wieder zu gemeinsamen Workshops, bei denen sie sich austauschen und über ihre Erfahrungen berichten können. „Der High Mobility Pool bietet eine ausgezeichnete Möglichkeit, sich einen Überblick über zahlreiche Unternehmen, Branchen und Märkte in der voestalpine Gruppe zu verschaffen. Im Rahmen des Programms war ich in der Eisenbahnindustrie in Australien, der Werkzeugstahlindustrie in Schweden und der Automobilindustrie in Deutschland und Österreich tätig. Die Lernkurve wies bei sämtlichen Projekten aufgrund der vielfältigen Branchen und besonderen Herausforderungen steil nach oben. Ich habe gelernt, wie man mit einem sich verändernden Umfeld besser umgeht und mit Kollegen mit mehr Erfahrung und Fachkenntnissen arbeitet. Es fällt mir jetzt leichter, eine Thematik schneller zu verstehen und mich entsprechend anzupassen, und ich hatte auch die Gelegenheit, tief in Fragestellungen einzutauchen. Jetzt bin ich bei Böhler-Uddeholm in Norwegen. Ich möchte herausfinden, ob wir unsere Geschäftstätigkeit auf dem norwegischen Erdöl- und Erdgasmarkt weiterentwickeln können.“