CargoServ: Fixe Freizeitblöcke für Lokführer 2 Minuten Lesezeit
Arbeitswelten

CargoServ: Fixe Freizeitblöcke für Lokführer

Christopher Eberl
Christopher Eberl ist redaktionell verantwortlich für die Karriere-Themen sowie für die Lehrlingswebsite. Mit seinen Geschichten gewährt er Einblicke in die Arbeitswelten des voestalpine-Konzerns.

Die voestapine-Logistiker von der CargoServ begegnen dem branchenweiten Mangel an Lokführern mit einer eigenen Ausbildungsakademie – und geregelten Arbeitszeiten, in denen sich die freien Tage auf zwei Wochen im Voraus planen lassen.

Schicht-, Wochenend- und Nachtdienste haben an der Attraktivität des Steuermannsberufes am Lokführerstand gezehrt. „Gut ausgebildete Fachkräfte sind am Arbeitsmarkt kaum verfügbar“, sagt Christian Preuner von der voestalpine-Logistiktochter CargoServ. Wie alle anderen Eisenbahnverkehrsunternehmen hat auch sie mit dem massivem Personalmangel zu kämpfen. Doch das ist kein Grund kampflos aufzugeben.

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Mit Freizeit fix daheim

Mit einem Cargoserv-Bonusbonbon, das nur wenige andere Eisenbahnverkehrsunternehmen bieten können: Einen geregelten Arbeitsrhythmus, der für eine gut getaktete Work-Life-Balance sorgt. „Unsere Mitarbeiter kommen fast jeden Tag wieder nach Hause und müssen nur in seltenen Fällen auswärts übernachten“, sagt CargoServ-Betriebsleiter Gerhard Lumetsberger und betont: „Wir legen großen Wert darauf, dass die Kolleginnen und Kollegen ihre jeweils fix geplanten dreitägigen Erholungs- und Freizeitphasen bis zu zwei Wochen im Voraus in ihren Terminkalender eintragen können.“

Gutes Geld und alle Möglichkeiten

Damit nicht genug lockt die CargoServ auch mit einer absolut marktgerechten Entlohnung, krisensicheren Arbeitsplätzen und vielfältigen Möglichkeiten zur beruflichen Entwicklung im Unternehmen: In der Betriebsleitung sitzen neben Gerhard Lumetsberger als Chef bereits etliche Kollegen, die als Lokführer bei der CargoServ ein- und aufgestiegen sind. Seit 2012 bildet das Unternehmen an seiner hauseigenen Verkehrsakademie selbst Lokführer, Verschieber und die Wagenmeister aus, die heute unter der Berufsbezeichnung Eisenbahntechniker firmieren.

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Eine Ausbildung um 75.000 Euro

Zwölf angehende Lokführer, zwei Wagenmeister und vier Verschubleiter drücken aktuell die Schulbank, um die verkehrsakademischen Weihen zu erwerben. Ein gutes Jahr dauert die Ausbildung zum Streckenlokführer, die das Unternehmen pro Lokführer in spe den stattlichen Betrag von etwa 75.000 Euro kostet. “Daran sieht man, dass wir schon im Vorfeld kräftig in unsere Mitarbeiter investieren“, ist Preuner stolz.

Christopher Eberl

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