50 voestalpine-Mitarbeiter erleben Sommernachtstraum mitten im Winter 3 Minuten Lesezeit
Arbeitswelten

50 voestalpine-Mitarbeiter erleben Sommernachtstraum mitten im Winter

Christopher Eberl
Christopher Eberl ist redaktionell verantwortlich für die Karriere-Themen sowie für die Lehrlingswebsite. Mit seinen Geschichten gewährt er Einblicke in die Arbeitswelten des voestalpine-Konzerns.

Einem der schönsten Verwirrspiele um die Liebe konnten 50 voestalpine-Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter samt Begleitung im Burgtheater in Wien beiwohnen: „Ein Sommernachtstraum“ verzauberte, inspirierte und regte zu schallendem Gelächter an.

Die Beschäftigung mit Kunst und Kultur eröffnet neue Sichtweisen, man macht Erfahrungen, die den Blick weiten, und es werden einem einzigartige Momente offenbart. Die Kooperation der voestalpine AG mit dem Burgtheater machte es nun bereits zum dritten Mal möglich, dass Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aller Divisionen im Rahmen einer Intranet-Ausschreibung Karten für eine Erfolgsproduktion in der „Burg“ gewinnen konnten. 50 Personen war das Glück hold, den 1. Advent in Begleitung und mit Kunst der besonderen Art verbringen zu können.

"Uns hat der Sonntagsbesuch im Burgtheater sehr gut gefallen, es ist ein netter Empfang vorbereitet worden, und das Stück 'Ein Sommernachtstraum' hat uns extrem amüsiert."
Pauline Artner aus Krems

Theatermagie

Die einen hatten schon am Christkindlmarkt eine Runde gedreht, die anderen waren bereits am Vortag angereist, um den Theaterbesuch am 1. Adventsonntag mit einem Wien-Wochenende zu verbinden. Eines war allen geladenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern gemeinsam: Bei der Einführung in das Stück, gekonnt dargebracht von Dramaturgin Eva-Maria Voigtländer, war freudige Erwartung auf das 3-Stunden-10-Minuten-Stück spürbar.

Kein geringerer als Theatermagier Leander Haußmann hatte sich Shakespeares „Sommernachtstraum“ ein 4. Mal zur Brust genommen und er packte viel Humor in die Inszenierung; einen seiner Schauspieler hatte das zum Befund „Er benutzt den ,Gag-Streuer’“ verleitet. Zugrunde liegt diesem Ansinnen, dass Haußmann sich gern die Theatermomente in Erinnerung ruft, als sein Großvater, einst Teil des Berliner Ensembles kleine Rollen mit Inbrunst gespielt hat. Und er will grundsätzlich Szenen schaffen, die den Zuschauer atemlos im Publikum verharren lassen.

"Meine Frau befasst sich mehr mit Theater als ich – für mich, muss ich sagen, war die Stückeinführung sehr wertvoll, um alle Charaktere zuordnen und die Verwirrungen auf der Bühne nachvollziehen zu können. Alles in allem war es für uns ein sehr gelungener Theaterabend mit gewaltigen Schauspielerleistungen. Ein tolles Angebot von der voestalpine!"
Reinhart Pointner, voestalpine Stahl GmbH

 „Wie legst du den Mond an?“

Angekommen ist dieser Wunsch beim Großteil des Publikums im ausverkauften Burgtheater. Während die Dame in der 7. Reihe ihrer Nachbarin zwar etwas von „zuviel gewollter Komik“ zuflüsterte, brach die Hälfte der 5. Reihe in ausgelassenes Gelächter aus, als Handwerker Zettel (Johann Adam Oest) sich wortgewaltig um alle zur Verfügung stehenden Rollen riss und der wunderbare Peter Matic sich zart als „Thisbe“ zierte. Johannes Krisch als „Oberon“ wünschte dem Besucher im Parkett, der von Puck auf die Bühne gezerrt und aufs Heftigste geherzt wurde, beschwichtigend „noch eine schöne Vorstellung“, als er wieder in den Zuschauerraum entlassen wurde, – und in der Pause hörte man rundum Lobenshymnen auf die Magie des Bühnenbildes, insbesondere der Zauberwald, mit allen Effekten gespickt, begeisterte. Auch dann, als Lysander (Martin Vischer) sich zu Hermia (Sarah Viktoria Frick) in den Schlafsack kuschelte und ein missglückter Liebesakt einer Ameisenattacke zum Opfer fiel, die im Teich ihr Ende fand.

„Jeder Jüngling findet sein Mädchen,
jeder Hans sein Gretchen.“

Das Märchenhafte trifft auf das Fatale des Erotischen, – indem er verführt, verwickelt und zurückweist, erzählt Shakespeare gar wundersame Geschichten. „Und wo Gefühle fliegen, fehlt Verstand. Blind, aber Flügel – Liebe wird’s genannt.“ Vielleicht vermisste mancher an der Inszenierung ein Stück Sinnlichkeit, aber lang anhaltender Abschlussapplaus brachte zutage, dass auch der Humor die Herzen nachhaltig berührte.

"Die Veranstaltung war perfekt organisiert und zum Stück ist zu sagen, dass es – zu meiner Freude – kurzweilig und zeitgenössisch interpretiert war."
Christian Schmid, voestalpine group IT GmbH

 

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