25 Jahre Stahlstiftung – Erfolgsgeschichte Werner Biro 2 Minuten Lesezeit
Arbeitswelten

25 Jahre Stahlstiftung – Erfolgsgeschichte Werner Biro

Thomas Lindenhofer

Die voestalpine Stahlstiftung wurde vor 25 Jahren ins Leben gerufen. Sie bot seither vielen eine Möglichkeit zur beruflichen Veränderung, unter anderem auch Werner Biro.

25 Jahre voestalpine Stahlstiftung – Erfolgsgeschichte Werner BiroDer gelernte Maschinenschlosser Werner Biro arbeitete seit 1980 als Anlagenwärter im Bereich Energiebetrieb, Sauerstoffanlagen und Wasserversorgung in der voestalpine. Von der Stahlstiftung und den  Möglichkeiten erfuhr er über einen Kollegen, der selbst in die Stahlstiftung wechselte. Nach einigen Überlegungen beschloss er, sich einmal in aller Stille und unverbindlich, zu erkundigen. Nachdem Werner Biro alle nötigen Informationen beisammen hatte, wurde der Wunsch nach einer Veränderung immer stärker, vor allem da er wusste, dass im Energiebetrieb eigentlich ein bis zwei Leute zu viel waren.

Sport spielte in seinem Leben schon immer eine sehr große Rolle und so wurde ihm schnell klar, dass er eine Ausbildung zum selbständigen Gesundheitstrainer machen wollte. 1995 wechselte er schließlich in die Stahlstiftung, wo er seinem zuständigen Betreuer sehr genau und detailliert die Geschäftsidee und die dahinter liegenden Überlegungen vorstellen musste. Als die nötigen Genehmigungen Mitte August schließlich erteilt waren, ging alles sehr schnell, denn im September startete bereits die Ausbildung. Am WIFI besuchte er einen Unternehmerkurs und in Graz absolvierte er eine allgemeine Trainerausbildung. Dazu kamen noch einige kleinere Workshops und Seminare. Zusätzlich las Werner Biro viele Bücher von Gesundheitsökonomen aus Deutschland und der Schweiz und erweiterte seinen Erfahrungsschatz bei sehr lehrreichen und spannenden persönlichen Treffen.
Ende 1997 schloss er seine Ausbildung ab und arbeitet seither als selbstständiger Trainer im Gesundheitsbereich. „Heute entwickle ich spezielle Gesundheitskonzepte für verschiedene Unternehmen, sowohl im Produktions- als auch im Bürobereich. Beim technisch-ergonomischen Teil des so genannten „Ergo-Coachings“ geht es um bauliche Dinge wie z.B. einem speziellen Hocker mit Sitzkissen für einen Schleifer, oder einfach ein stoßgedämpfter Boden. Im verhaltensspezifischen Teil vermittle ich bestimmte Handlungsweisen. Ich zeige in Diskussionen auf, wie gewisse Tätigkeiten anders gemacht werden können, um gesünder und entspannter nach Hause zu gehen. Ich kenne keinen Arbeitsbereich, der frei von körperlichen Belastungen ist, egal ob es sich um falsches Sitzen handelt, falsches Heben, belastendes Hantieren oder Ähnliches. Im letzten Teil, dem Vitalcoaching, geht es um das Zusammenspiel von gesundem Essen, Bewegung und Psyche“, erzählt Werner Biro.