voestalpine Stahlstiftung – Die Erfolgsgeschichte von Christian Nopp 2 Minuten Lesezeit
Arbeitswelten

voestalpine Stahlstiftung – Die Erfolgsgeschichte von Christian Nopp

Christopher Eberl
Christopher Eberl ist redaktionell verantwortlich für die Karriere-Themen sowie für die Lehrlingswebsite. Mit seinen Geschichten gewährt er Einblicke in die Arbeitswelten des voestalpine-Konzerns.

Die voestalpine Stahlstiftung wurde im Jahr 1987 ins Leben gerufen und ist seither ein wichtiges Angebot der voestalpine. Sehr vielen Menschen bot diese Stiftung die Möglichkeit zur beruflichen Veränderung, unter anderem auch Christian Nopp.

25 Jahre Stahlstiftung – Die Erfolgsgeschichte von Christian NoppVon 1985 bis 1992 arbeitete Christian Nopp als Schichtarbeiter an der Stranggussanlage im LD-Stahlwerk 3. Leider erkrankte er schwer und konnte als Schichtarbeiter nicht mehr weiterarbeiten. Anschließend wurde ihm die Stahlstiftung angeboten, um sich als Bürokraft umschulen zu lassen. „Obwohl ich es mir anders vorgestellt hatte, beschloss ich, das Beste daraus zu machen“. Zunächst war es für Christian Nopp psychisch sehr belastend, den Job zu verlieren, aber in der Stahlstiftung gab es zumindest für eine gewisse Zeit Sicherheit.

Schwieriger, aber erfolgreicher Umstieg

Der Umstieg gestaltete sich zu Beginn äußerst schwierig. Als angehende Bürokraft sollte Christian Nopp viel Neues lernen und besuchte entsprechende Kurse am WIFI und in der Stahlstiftung. Ohne Internet war es damals noch eine ganz andere Zeit. So lernte er im EDV-Unterricht noch DOS-Befehle und Stenografie. Sein Volontariat konnte er mangels Alternativen direkt in der Stahlstiftung absolvieren. Die anschließende Jobsuche nach einem Büroplatz gestaltete sich ebenfalls sehr schwierig. So musste sich Christian Nopp am Arbeitsmarkt mit Handelsschul- und Handelsakademieabgänger konkurrieren. Mangels Möglichkeiten nahm er den Job als Fliesenverkäufer an, da er bereits vor der voestalpine als Fliesenleger tätig war. Der Wunscharbeitgeber war zu diesem Zeitpunkt jedoch das Land Oberösterreich, jedoch mussten jedes Jahr Absagen entgegen genommen werden.

Seine Kontakte in die voestalpine sind in all den Jahren nie abgerissen, unter anderem weil er noch immer Flügelhorn und Trompete in der Werkmusik spielte. Eines Tages ergab es sich, dass im Stahlwerk ein Platz frei wurde und Christian Nopp dort wieder arbeiten konnte. Nach zwei Monaten bekam er jedoch einen Brief vom Land Oberösterreich mit einer Stellenzusage.

"Mit gemischten Gefühlen nahm ich das Angebot an und bin seither beim Land Oberösterreich angestellt. Meine Aufgaben als Büroassistent sind unter anderem Dateneingabe, Postgänge und die Unterstützung des Pressereferenten bei der Aufbereitung des Medien- bzw. Pressespiegels."
ZitatChristian Nopp, Büroassistent beim Land Oberösterreich

 

Christopher Eberl

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