Der Digital Metals AI Hackathon in Wien 2 Minuten Lesezeit
Arbeitsplatz der Zukunft

Der Digital Metals AI Hackathon in Wien

Christopher Eberl
Christopher Eberl ist redaktionell verantwortlich für die Karriere-Themen sowie für die Lehrlingswebsite. Mit seinen Geschichten gewährt er Einblicke in die Arbeitswelten des voestalpine-Konzerns.

Beim „Digital Metals AI Hackathon“ am 16. und 17. Jänner 2020 erarbeiteten 17 Technologie-Start-ups neue Ideen und Lösungsansätze für aktuelle Aufgabenstellungen der High Performance Metals Division des voestalpine-Konzerns.

Manchmal ist es wirklich erfrischend, andere Sichtweisen zu betrachten. Das war der Grund für die High Performance Metals Division und Primetals Technologies, gemeinsam mit den Start-up-Scouts „pioneers“ jüngst in Wien einen „Hackathon“ auf die Beine zu stellen. Beide Unternehmen versprachen sich von der zweitägigen Veranstaltung Lösungsansätze zu jeweils zwei brandaktuellen „Use Cases“, sprich Problemstellungen.

"Ich bin von den Inputs begeistert. Ich empfehle, solche Hackathons jedes Jahr einmal durchzuführen, auch um am Innovationsprozess generell teilhaben zu können."
Marc Pötzelberger, Head of Procurement, voestalpine Böhler Edelstahl – Use Case Lead “Automatische Bestellanforderungen”

Und sie versprachen sich nicht zu viel, manche der eifrigen Teilnehmer arbeiteten bis spät in die Nacht und die präsentierten Ergebnisse konnten sich echt sehen lassen. „Die beiden Tage über war eine große Dynamik spürbar – die agile Arbeitsweise und das Innovationspotenzial, welches Start-ups vorleben, ist erstaunlich“, so Johannes Eichler.

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Neue Zugänge, neues Netzwerk

Zwei Teams gingen in der finalen Jury-Bewertung als Sieger hervor – eines mit ihrer Lösung für die automatische Generierung von Bestellanforderungen und das andere mit ihrer App für das dreidimensionale Vermessen von Stahlstücken. „Es ging nicht darum, fix fertige Produkte präsentiert zu bekommen, sondern vielmehr darum, neue Inputs und Zugänge in kurzer Zeit zu erhalten“, betont Chief Digital Officer Michael Eder. Auch er genoss die Hackathon-Stimmung und die Gespräche mit den Start-ups. „Es hat sich auch der eine oder andere Kontakt ergeben, sprich wir konnten unser Netzwerk um künftige potenzielle Partner erweitern – ein nicht unwesentliches Asset im Prozess der Digitalisierung“, betont Eder.

"Ich war beeindruckt, wie gut die ersten Prototypen nach nur 1,5 Tagen waren und wie unterschiedlich die Ansätze. Der Hackathon ist ein gutes Format, um rasch zu einer Einschätzung des Themas zu kommen."
Stefan Krammer, Global Operations, voestalpine High Perfomance Metals – Use Case Lead „Automatische Vermessung”

Feedback

"First hackathon experience - it was amazing! "
iviso from Austria
"One of the best organized hackathons I’ve been at, and I’ve been to many as both participant and/or sponsor."
Imagga from Bulagaria
Christopher Eberl