voestalpine fördert Forschung & Entwicklung 3 Minuten Lesezeit
Innovation

voestalpine fördert Forschung & Entwicklung

Christopher Eberl
Christopher Eberl ist redaktionell verantwortlich für die Themen am Blog sowie für die Lehrlingswebsite. Mit seinen Geschichten gewährt er tiefe Einblicke in die vielfältige Welt des voestalpine-Konzerns.

Der Bereich Forschung und Entwicklung ist für die voestalpine ein entscheidender Erfolgsfaktor: Im Geschäftsjahr 2021/22 wird die bisher höchste Investitionssumme von 185 Millionen Euro budgetiert. Insgesamt arbeiten rund 700 Mitarbeiter in 77 F&E-Einrichtungen weltweit an innovativen Lösungen.

Die Unternehmensstrategie der voestalpine setzt in ihrem Kern auf Innovations-, Technologie- und Qualitätsführerschaft. Damit ist Forschung und Entwicklung (F&E) ein zentrales Element des voestalpine-Geschäftsmodells.

Um den Qualitätsstandard und den Geschäftserfolg auch weiterhin aufrecht zu erhalten, wird kontinuierlich in F&E investiert. Selbst im bisher herausforderndsten Geschäftsjahr 2020/21 verzeichnet die voestalpine Forschungsaufwände von 153 Millionen Euro. Im Jahr 2021/22 gibt es das bisher höchste F&E-Budget: 185 Millionen Euro.

„Das Schlüsselwort für den globalen Erfolg der voestalpine heißt Innovation. Das aktuelle Rekordforschungsbudget von 185 Mio. Euro zeigt deutlich, dass Forschung, Entwicklung und Innovation im voestalpine-Konzern höchste Priorität haben […]“, erklärt voestalpine-Forschungschef Franz Androsch.

Forschung & Entwicklung als Treiber

Die kontinuierliche Entwicklung neuer Produkte und Produktionsprozesse ist für ein technologiegetriebenes Unternehmen wie die voestalpine notwendig, um sich im Wettbewerb abzuheben und am Markt weiterhin erfolgreich zu sein.

Das Ziel der Produktentwicklung liegt klar darin, innovative Komplettlösungen zu erzeugen. Die Kombination des im Konzern vorhandenen metallurgischen Know-how, der Werkstoff- und der Verarbeitungskompetenz stellt dafür eine perfekte Basis dar. Hauptaugenmerk aller Forschungstätigkeiten liegt dabei auf den umsatzstarken und technologisch anspruchsvollen Märkten Mobilität und Energie.

Innovative Produkte bringen auch in Krisenzeiten und bei schlechter Konjunktur deutlich positive Ergebnisse und tragen damit zur Stabilität und Absicherung des Unternehmens bei.

Chemisches Labor mit Mitarbeiter in der Forschung und Entwicklung der voestalpine

Forschung & Entwicklung für die Umwelt

F&E und ist aber nicht nur Treiber für den Unternehmenserfolg, sondern trägt einen wesentlichen Beitrag zum Umwelt- und Klimaschutz bei: Die Produktionsroute zur Stahlerzeugung wird laufend hinsichtlich Ressourceneffizienz und Emissionen optimiert. Mit Erfolg – um ganze 20% konnten die CO2-Emissionen bereits gesenkt werden. Die Potenziale der CO2-Einsparung sind damit aber fast ausgeschöpft. Um die Unternehmens- sowie EU-Vorgaben weiterer Reduktionen erfüllen zu können, bedarf es anderer Ansätze. An diesen gänzlich neuen Produktionstechnologien wird derzeit intensiv geforscht.

Kooperationen für erfolgreiche Entwicklungen

Die intensive Forschungs- und Entwicklungsarbeit erfordert auch ein effizientes und effektives Forschungsnetzwerk. Für die Entwicklung hochqualitativer Produkte und komplexer Prozesse ist eine tiefgreifende Kenntnis der Materie und der Vorgänge notwendig. Diese Grundlagenforschung wird gemeinsam mit und von wissenschaftlichen Partnern durchgeführt. Um die 100 Partner – international und national, wie Universitätsinstitute, Fachhochschulen, Forschungsinstitute, Kompetenzzentren, Christian Doppler Labors, bilden das wissenschaftliche F&E-Netzwerk der voestalpine.

Weiteres Christian Doppler Labor eröffnet

Die Christian Doppler Gesellschaft ist international gesehen ein Best Practice Beispiel für die Kombination von unternehmerischen Fragestellungen mit Top-Grundlagenforschung. Sie fördert die Kooperationen von Unternehmen mit Universitäten (Christian Doppler Labors) und Fachhochschulen (Josef Ressel Zentren) im Bereich der anwendungsorientierten Grundlagenforschung. Aktuell ist voestalpine an 10 Laboren beteiligt.

An der Johannes-Kepler-Universität Linz wurde soeben ein neues CD-Labor AgePol (Christian Doppler Labor für Alterung von Polymerlaminaten bei mechanischer Beanspruchung und Umgebungseinwirkung) eröffnet. In diesem werden neue Charakterisierungs- und Prüfverfahren entwickelt, um die Haftungsmechanismen zwischen verschiedenen Materialien unter komplexen Belastungsbedingungen und Umwelteinflüssen zu erforschen und zu verstehen. Ziel ist, Haltbarkeits- und Lebensdauer-Vorhersagen treffen zu können, um die hohe Produktqualität, z.B. der von voestalpine entwickelten vollflächig verklebten Elektrobandpaketen, die in hocheffizienten Elektromotoren bereits erfolgreich eingesetzt werden, absichern zu können.

Neues CD Labor JKU

v.li.: voestalpine-Forschungschef Franz Androsch, Christopher Lindinger, Gernot Wallner, Alberta Bonanni, Markus Achleitner, Ulrike Unterer, Klaus Luger, Reinhold H. Dauskardt und Thomas Staltner (© Johannes-Kepler-Universität Linz)

Christopher Eberl