Umweltschutz im Betrieb 3 Minuten Lesezeit
Innovation

Umweltschutz im Betrieb

Volkmar Held

Von A wie „Abfallwirtschaft“ bis Z wie „Zulässige Schallemission“ spannt sich das ABC des betrieblichen Umweltschutzes in einem umfangreichen Aufgabenkomplex.

Umweltschutz geht alle an, da bilden Technologie- und Industrieunternehmen keine Ausnahme. Sie sind vor allem dann gefordert, wenn die eingesetzten Herstellungstechnologien einen hohen Energieeinsatz erfordern – wie viele Produktionsstufen der voestalpine-Gesellschaften.

Villares Metals Umweltschutz

Umweltschutz wird auch bei den internationalen Unternehmen wie Villares Metals in Brasilien gelebt.

Betrieblicher Umweltschutz

Der Konzern achtet daher darauf, Energie sowie Rohstoffe und Hilfsmittel hocheffizient und nachhaltig einzusetzen. Das entspricht der Logik unternehmerischer Verantwortung hinsichtlich des Umweltschutzes und des betriebswirtschaftlichen Handelns. Im Fokus steht weiter, mögliche schädigende Auswirkungen der Produktion auf Klima und Umwelt zu vermeiden.

Das Aufgabenfeld des betrieblichen Umweltschutzes ist weit gespannt. Das deutsche Betriebsverfassungsgesetz definiert darunter

„alle personellen und organisatorischen Maßnahmen sowie alle die betrieblichen Bauten, Räume, technische Anlagen, Arbeitsverfahren, Arbeitsabläufe und Arbeitsplätze betreffenden Maßnahmen, die dem Umweltschutz dienen.“
BRD: BetrVG, § 89 (3), 2001

Schwerpunkte des Umweltschutzes

Zu den Schwerpunkten des Umweltschutzes in Unternehmen gehören:

  • der effiziente Energieeinsatz, mit dem aus der eingesetzten Energie (Strom, Gas, Koks …) ein möglichst hohes nutzbares Ergebnis erzielt wird;
  • die Luftreinhaltung durch die Minimierung von Gasemissionen, das Ausfiltern von Staub und die effektive Dämpfung von Anlagengeräuschen;
  • die Wasserwirtschaft, die zur geringstmöglichen Entnahme und Einleitung von Wasser für industrielle Prozesse beiträgt sowie
  • eine Abfall- und Kreislaufwirtschaft, die möglichst viele Stoffe in die Produktionszyklen zurückbringt bzw. Abfälle, die nicht vermieden werden können, ohne negative Umwelteinflüsse entsorgt.

Angesichts dieser Aufgabenfülle ist die unternehmerische Verantwortung der voestalpine strategisch ausgerichtet. Zum Umweltmanagement des Konzerns gehören auch die Förderung des Umweltbewusstseins von Mitarbeitern und Stakeholdern, die Auswahl umweltoptimierter Technologien und Einsatzstoffe, die Optimierung der Logistik und die Prüfung der Produktionsprozesse und Produkte von Lieferanten auf Umweltverträglichkeit und Nachhaltigkeit.

Umweltschutz zahlt sich aus

Wie für alle Unternehmen ist betrieblicher Umweltschutz auch für die voestalpine mit hohen Investitionen verbunden. Sie bewahren einerseits die Umwelt für uns und die kommenden Generationen und dienen andererseits der Standortsicherung. Die Umweltinvestitionen und –aufwendungen teilen sich im Konzern wie folgt auf: 50 % entfallen auf Maßnahmen zur Luftreinhaltung, 26 % werden in Abfallrecycling, -verwertung & -entsorgung investiert und weitere 20 % dienen dem Gewässerschutz.

Betrieblicher Umweltschutz trägt zusätzlich dazu bei, Positionen bzw. neue Chancen auf einem Markt zu sichern, dessen Sensibilität für ökologisch verantwortungsvoll erzeugte Produkte ständig zunimmt.

Umweltschutzmaßnahmen der Gesellschaften

Die Produktionsgesellschaften der voestalpine sind sich ihrer unternehmerischen Verantwortung bewusst und setzen seit Jahren gezielte Maßnahmen, um die Auswirkungen auf die Umwelt möglichst gering zu halten und höchsten Standards zu entsprechen.

Mehr zum Thema Umwelt: http://www.voestalpine.com/umwelt