Sonnenstrom bei voestalpine in Krems 3 Minuten Lesezeit
Umwelt

Sonnenstrom bei voestalpine in Krems

Christopher Eberl
Christopher Eberl ist redaktionell verantwortlich für die Themen am Blog sowie für die Lehrlingswebsite. Mit seinen Geschichten gewährt er tiefe Einblicke in die vielfältige Welt des voestalpine-Konzerns.

Bei der voestalpine Krems wachsen Sonnenkollektoren an, auf und um die Gebäude herum. Eine beachtliche Photovoltaik-Anlage mit 8,5 MWp deckt künftig einen signifikanten Teil des Strombedarfs und gibt dem divisionalen Programm zur Emissionseinsparung CO₂untdown to zero Schwung. Ein Großteil der Anlage mit 8 MWp konnte nun baulich fertig gestellt werden.

Immer mehr Unternehmen in der Metal Forming Division nutzen Werksflächen für den Ausbau der Eigenenergieversorgung, so auch die voestalpine Krems. In Zeiten wie diesen ist dies in mehrfacher Hinsicht vernünftig. Einen weiteren Schritt setzt man hier mit dem Bau einer beachtlichen Photovoltaikanlage.

"Als Industrieunternehmen ist es uns besonders wichtig, einen aktiven Beitrag zum Klimaschutz zu leisten. Daher forcieren wir den Bau von zukunftsweisenden Projekten wie neuen Photovoltaik-Anlagen an allen unseren Weiterverarbeitungs-Standorten. Die voestalpine in Krems setzt hier neue Maßstäbe was die Eigenenergieversorgung betrifft."
Peter Schwab, Vorstandsmitglied der voestalpine AG und Leiter der Metal Forming Division mit Sitz in Krems

Grüne Energieversorgung

Die in Krems künftig produzierte Sonnenenergie wird zu ca. 70% am voestalpine-Standort abgenommen und eingesetzt. Damit werde man ca. 45 Prozent des eigenen Energiebedarfs aus Photovoltaik decken können, bestätigt der Leiter der Werksinfrastruktur, Dietmar Harauer. Die darüber hinaus benötigte Energie wird weiterhin vom lokalen Energieanbieter bezogen. Aber auch für künftig mögliche Überkapazitäten sei eine Lösung gefunden: „Ein ausgewählter Betreiber übernimmt die Errichtung der Anlage und unterstützt uns bei der Vermarktung des punktuell entstehenden Stromüberschusses“.

Ein Großteil des Stroms wird direkt am Standort eingesetzt

Ein Großteil des Stroms wird direkt am Standort eingesetzt

PV-Unterkonstruktionselemente aus eigener Produktion

Geeignete Dachflächen, Fassaden und geeignete Werksareale wurden und werden bei der voestalpine Krems mit insgesamt 22.000 Photovoltaik-Paneelen ausgestattet. 20.500 davon wurden im ersten Ausbauschritt bereits montiert. Und weil minimale Transportwege den CO₂-sparenden Effekt des gesamten Projektes erhöhen, liegt es nahe, zum Naheliegenden zu greifen: So kommen wesentliche Teile der Unterkonstruktionen bzw. Aufständerungen der Freiflächen-PV-Anlage aus den eigenen Fertigungshallen; hochwertige Profile, die die Kremser seit Jahren erfolgreich an eine Vielzahl an europäische Kunden vertreiben. voestalpine Krems ist eine von mehreren voestalpine-Gesellschaften auf vier Kontinenten, die erfolgreich Komponenten für PV-Anlagen herstellen.

Übrigens: Weil für den Bau der PV-Freiflächenanlage mit 8MWp, das ist jener Teil, der nun betriebsbereit ist, einige Bäume weichen mussten, wurden neue Bäume an der Grundstückgrenze des voestalpine-Standorts angepflanzt.

PV-Anlagen der voestalpine in Krems

PV-Anlagen der voestalpine in Krems

Photovoltaik der voestalpine Krems in Zahlen:

  • Im Endausbau decken 22.000 Photovoltaik-Module auf
  • 40.000 m² Freifläche, Dach und Fassade
  • ca. 45 % des eigenen Jahresbedarfs – das bedeutet:
  • 2.000 t CO₂ werden damit jährlich eingespart

CO₂untdown to zero: 0 % CO₂-Emissionen bis 2035

Der Klimawandel ist die größte Herausforderung unserer Zeit. Wir stellen uns dieser Herausforderung und haben uns als Ziel gesetzt, die Metal Forming Division bis 2035 CO₂-neutral zu machen. Denn nur, wenn jeder seinen Teil in der Wertschöpfungskette beiträgt, können wir zusammen unser gemeinsames Ziel erreichen.

Schon heute laufen zahlreiche Projekte an unseren Standorten weltweit, um Energie zu sparen, Prozesse zu optimieren, die bezogene Energie auf Grünstrom oder sogar auf selbst erzeugte erneuerbare Energie umzustellen und unsere Lieferanten für das Durchführen eigener Klimaprogramme zu motivieren. Mehr dazu auf https://www.voestalpine.com/co2untdowntozero/.

Alle freuen sich darüber, dass der erste Bauabschnitt der PV-Anlage in Krems abgeschlossen wurde (v.l.n.r): Günther Felderer (Standortverantwortung Krems, Leitung Business Unit Tubes & Sections), Josef Halwachs (Geschäftsführung voestalpine Krems GmbH), Peter Schwab (Mitglied im Vorstand der voestalpine AG, Leitung Metal Forming Division), Dirk Mahnke (Geschäftsführung voestalpine Krems GmbH), Dietmar Harauer (Werksinfrastruktur voestalpine Krems), Gregor Terror (Energie-/Umwelt-/Behördenmanagement voestalpine Krems)

Alle freuen sich darüber, dass der erste Bauabschnitt der PV-Anlage in Krems abgeschlossen
wurde (v.l.n.r): Günther Felderer (Standortverantwortung Krems, Leitung Business Unit
Tubes & Sections), Josef Halwachs (Geschäftsführung voestalpine Krems GmbH), Peter
Schwab (Mitglied im Vorstand der voestalpine AG, Leitung Metal Forming Division), Dirk
Mahnke (Geschäftsführung voestalpine Krems GmbH), Dietmar Harauer (Werksinfrastruktur
voestalpine Krems), Gregor Terrer (Energie-/Umwelt-/Behördenmanagement voestalpine
Krems)

Christopher Eberl