Nachhaltigkeit & Unternehmerische Verantwortung 2 Minuten Lesezeit
Innovation

Nachhaltigkeit & Unternehmerische Verantwortung

Claudia Korntner

Langfristiges Denken und nachhaltiges Handeln sind die Antwort der voestalpine auf sich immer schneller verändernde Rahmenbedingungen und neue Herausforderungen – nicht nur, aber insbesondere auch im Umwelt-Bereich.

Nachhaltigkeit ist für die voestalpine weit mehr als „nur“ ein modernes Schlagwort – es handelt sich um einen unverzichtbaren Teil des Selbstverständnisses und der Unternehmensstrategie. Seit 2013 unterstützt der Konzern deshalb auch den „Global Compact“ der Vereinten Nationen und richtet seine Nachhaltigkeitsagenden an dessen Prinzipien aus.

Die verschiedenen Aspekte von nachhaltigem Denken und Handeln sind Teil der Corporate Responsibility („CR“ – wörtlich übersetzt „Unternehmerische Verantwortung“), die sich seit 2012 als eigener Bereich in der voestalpine etabliert hat. Hier spielen nahezu alle Unternehmensbereiche eine große Rolle. Neben den Themen

  • Integre Unternehmensführung (Compliance, Corporate Governance),
  • Menschenrechte,
  • Sustainable Supply Chain (Lieferkette),
  • F&E,
  • Mitarbeiter und Gesellschaft,

ist natürlich Umwelt ein Kernbereich, und hier besonders das Life Cycle Assessment, LCA.

Betrachtung der gesamten Wertschöpfungskette: LCA

Beim Life Cycle Assessment (LCA) werden Werkstoffe sowie alle Prozess- und Wertschöpfungsketten umfassend über ihre gesamte Lebensdauer hin im Rahmen der Kreislaufwirtschaft beobachtet. Technologien und Anlagen werden ständig optimiert, um ressourcenschonender, umweltfreundlicher und wirtschaftlich effektiver zu wirken. Die Ergebnisse dieses Prozesses sind nicht nur für das Unternehmen selber, sondern auch für dessen Kunden von immer größerer Wichtigkeit. Diese umfassenden und ganzheitlichen Betrachtungen ermöglichen es, die Vorteile des Werkstoffes Stahl vor allem in Hinblick auf seine praktisch unbegrenzte Lebensdauer darzustellen sowie Möglichkeiten zur Optimierung von Produktionsprozessen abzuleiten und Produktinnovationen zu entwickeln.

Nachhaltigkeit in der Lieferkette

Ein weiterer Schwerpunkt im Nachhaltigkeitsmanagement der voestalpine ist die Transparenz in der Lieferkette zu bewahren. Dies ist vor allem für weltweit tätige Unternehmen eine klare Herausforderung. Mit dem „Sustainable Supply Chain Management“ hat die voestalpine die Lieferkette von Stahlprodukten hinsichtlich der Einhaltung rechtlicher, sozialer und ökologischer Standards wie Menschenrechte, Korruption, Arbeitsbedingungen und natürlich Umweltthemen durchleuchtet.

Stakeholderkommunikation

Der laufende Dialog der CR Verantwortlichen mit den einzelnen Fachabteilungen, insbesondere mit den Experten aus der Umweltabteilung ist für die Weiterentwicklung des Bereichs „Nachhaltigkeit“ entscheidend.

Die voestalpine ist in regelmäßigem Austausch mit ihren Stakeholdergruppen. Dazu werden zahlreiche Gelegenheiten wie Fachgespräche und Expertenrunden, Konferenzen und Messen, Analysten- und Investorenmeetings genutzt. Mit NGOs besteht hier konkret zum Thema Energie- und Klimapolitik, ein intensiver, faktenorientierter Austausch. Die Gespräche mit Kunden zeigen zudem die wachsende Bedeutung des LCA und die Vorreiterrolle des Werkstoffs Stahl.

Aktuelle Informationen rund um das Thema „Corporate Responsibility finden Sie auf der voestalpine Website, im CR Report und im CR Factsheet. Der nächste CR Report wird im Herbst 2018 erscheinen.