Hochregallager von voestalpine Krems Finaltechnik für Seeberger 2 Minuten Lesezeit
Innovation

Hochregallager von voestalpine Krems Finaltechnik für Seeberger

Viktoria Steininger
Holds editorial responsibility for blog topics, is researching and writing articles. Her stories give insights into the world of the voestalpine Group.

voestalpine Krems Finaltechnik lieferte für das neue Rohwarenlager von Seeberger GmbH das Hochregallager.

Seeberger Hochregallager

Das neue Hochregallager mit 106 m Länge, 32 m Breite und 40 m Höhe

Die Seeberger GmbH mit Sitz in Ulm, Deutschland, ist Anbieter von qualitativ hochwertigen Trockenfrüchten, Nüssen und Kaffee; wie etwa das „Studentenfutter“. Das Ulmer Unternehmen vertreibt davon jährlich mehrere Tausend Tonnen und wächst Jahr für Jahr. Um das permanent steigende Waren- und Produktionsaufkommen zu bewältigen, errichtete Seeberger zusätzlich zum alten Lager ein neues, automatisiertes Hochregallager.

Im Mai 2012 wurde der Auftrag für den Stahlbau von LTW Wolfurt, welche auch als Generalunternehmer fungierte, an die voestalpine Krems Finaltechnik GmbH vergeben. Die voestalpine Krems Finaltechnik mit Sitz in Krems, Niederösterreich, konnte aufgrund ihrer Kompetenz im Bereich Lagertechnik (Hochregallager und Systemregale) und ihrer Professionalität bei der Abwicklung der Montage den Zugschlag gewinnen.

Automatisiertes Lager mit drei Temperaturzonen

Das neue temperaturgeführte Lager ist für Rohware der Segmente Trockenfrüchte, Nüsse und Kaffee, die verschiedene Lagerungstemperaturen und Durchlaufzeiten besitzen, konzipiert und über eine Brücke an das alte Lager angebunden. Das Hochregallager mit den Maßen 106 m Länge, 32 m Breite und 40 m Höhe ist in drei Lagerblöcke eingeteilt und bietet eine Kapazität für circa 15.000 bis 20.000 Paletten. Das Hochregallager verfügt über eine Klimatisierung über drei Kälteanlagen à 180 kW und die Lagerplätze sind temperaturüberwacht in Zonen von 5° C bis 20° C.

Komplexes Projekt

winterliche verhältnisse

Winterliche Verhältnisse bei der Montage

Das Projekt war für die voestalpine Krems Finaltechnik eine Herausforderung, da es bedingt durch die vielen erforderlichen Sonderkonstruktionen sehr komplex war. Einige Teilbereiche, wie zum Beispiel die Vorzonen, waren statisch schwierig und daher mit großem Aufwand verbunden. Dazu kamen noch die widrigen Schneebedingungen bei der Montage.

Trotzdem konnte das enge zeitliche Fenster zuverlässig eingehalten und das neue Lager 2013 in Betrieb genommen werden.

 

 

 

 

Viktoria Steininger