Franz Androsch zum Präsidenten der „European Steel Technology Platform“ gewählt 2 Minuten Lesezeit
Innovation

Franz Androsch zum Präsidenten der „European Steel Technology Platform“ gewählt

Christopher Eberl
Christopher Eberl ist redaktionell verantwortlich für die Themen am Blog sowie für die Lehrlingswebsite. Mit seinen Geschichten gewährt er tiefe Einblicke in die vielfältige Welt des voestalpine-Konzerns.

Die „European Steel Technology Platform“ - 2003 als eine der ersten Technologieplattformen Europas gegründet – hat zum Ziel, die europäische Stahlindustrie nachhaltig zu stärken.

Weitere Ziele sind unter anderem die nachhaltige Führerschaft auch in den kommenden Jahren zu gewährleisten, Innovationen anzustoßen und damit die Wettbewerbsfähigkeit und Beschäftigung hochzuhalten.

Diese Funktion ist in Zeiten wie diesen sehr spannend, als es gilt in Übereinstimmung mit den Klima- und Energiezielen des European Green Deal den Weg zur CO2-neutralen Stahlherstellung aktiv und konstruktiv mitzugestalten“, freut sich Franz Androsch über seine Wahl zum Präsidenten.

Vertreten in der ESTEP sind alle namhaften Stahlhersteller Europas, die Vereinigung der europäischen Stahlindustrie EUROFER und im Stahlsektor tätige wissenschaftliche Forschungseinrichtungen und Anlagenbauer. Seit 2018 ist die ESTEP eine Non-Profit-Organisation, offen für alle Stakeholder der Stahlbranche, die in Europa auch förderungsberechtigt sind.

Franz Androsch ab sofort 3 Jahre Präsident

Insgesamt 7 Fokusgruppen setzen die strategische Forschungsagenda der ESTEP um. Geleitet wird die ESTEP von einem Vorstand bestehend aus vier Mitgliedern, dessen Präsident für eine Periode von drei Jahren gewählt und von einem stahlproduzierenden Unternehmen gestellt wird. Nach Carl De Maré von ArcelorMittal folgt nun Franz Androsch, Leiter der F&E und Innovation der voestalpine.

Steel Division in fast allen Fokusgruppen vertreten

Zwei Fokusgruppen – „Low Carbon & Energy Efficiency“ und „Circular Economy“ – befassen sich mit Technologien zur sicheren, sauberen und effizienten Stahlerzeugung. Drei Gruppen decken die Stahlanwendung ab und befassen sich mit Lösungen für Transport & Mobilität sowie für die Bau- und Energieindustrie. Die Fokusgruppe „People“ beschäftigt sich mit Maßnahmen zur Rekrutierung und zu Weiterbildungsprogrammen. Mit integrierten intelligenten Produktionskonzepten beschäftigt sich die Fokusgruppe „Smart Factory“. Die Steel Division des voestalpine-Konzerns ist somit in fast allen Fokusgruppen vertreten

 

Die European Steel Technology Platform – 2003 als eine der ersten Technologieplattformen Europas gegründet – hat zum Ziel, die europäische Stahlindustrie nachhaltig zu stärken.

Christopher Eberl