Digitalisierung: Chancen und Herausforderungen für die voestalpine 3 Minuten Lesezeit
Innovation

Digitalisierung: Chancen und Herausforderungen für die voestalpine

Viktoria Steininger
Holds editorial responsibility for blog topics, is researching and writing articles. Her stories give insights into the world of the voestalpine Group.

Digitalisierung ist für die voestalpine zentrale Voraussetzung um ihre Position als weltweit führender Technologie- und Industriegüterkonzern weiter auszubauen. Mit dem digitalen Wandel gehen jedoch auch Herausforderungen einher, die es zu meistern gilt, um die digitale Transformation auf allen Ebenen umzusetzen.

Bei voestalpine sieht man die voranschreitende Digitalisierung vor allem als Chance, um  die Position im globalen Wettbewerb abzusichern und weiter zu verbessern. Sie ist ein entscheidender Treiber, wenn es darum geht, Qualität und Prozesse der Bei voestalpine sieht man die voranschreitende Digitalisierung vor allem als Chance, um  die Position im globalen Wettbewerb abzusichern und weiter zu verbessern. Sie ist ein entscheidender Treiber, wenn es darum geht, Qualität und Prozesse der

  • Geschäftsmodelle,
  • Produkte,
  • Kundeninteraktionen und
  • Wertschöpfungskette

zu verbessern sowie Tätigkeiten effizienter und effektiver zu gestalten.

"Die voestalpine wird in fast allen Bereichen von der Digitalisierung profitieren. Die effizient gestalteten Prozesse und Abläufe werden dazu führen, dass wir unsere Leistungen für den Kunden noch besser anbieten können. Davon wird unser Unternehmen in höchstem Maße profitieren."
Mathias Farthofer, Leiter Konzernentwicklung

Herausforderung: Vernetzung der gesamten Wertschöpfungskette

Was mit der Digitalisierung einher geht und auch für den voestalpine-Konzern eine gewisse Herausforderung darstellt: Der Prozess der Digitalisierung verändert sich stetig. Zum einen werden Prozesse durch die neuen Technologien und Möglichkeiten der Datenverarbeitung immer schneller, zum anderen wird die Digitalisierung auf immer mehr Ebenen wirksam. Gerade die durchgängige digitale Abbildung der gesamten Prozesskette – „Von der Mine bis zum fertigen Endprodukt“ – ist für den voestalpine-Konzern von zentraler Bedeutung. Hier gibt es zahlreiche Stellhebel wie

  • die Optimierung von Schnittstellen und Vernetzung der „richtigen“ Daten mit Mehrwert,
  • das Erreichen des Gesamtoptimums, nicht nur suboptimale Verbesserung von einzelnen Wertschöpfungsstufen und
  • die Erhöhung von Flexibilität, Effizienz, Effektivität und Verbesserung der Qualität im Prozess, Arbeitsumfeld, Leistungsangebot und in der Kundeninteraktion.

Wenn dies gelingt, werden sich für die voestalpine enorme Vorteile gegenüber dem Mitbewerb ergeben, ist sich Karl Radlmayr, Vice President Technology & Digitalization der Metal Forming Division, sicher. Diese Digitalisierung der Wertschöpfungskette wird letztendlich dabei helfen, Kundenanforderungen besser zu erfüllen und interne Abläufe zu optimieren.

Mitarbeiter als zentraler Erfolgsfaktor

Digitalisierung

Neben dem gesteigerten Mehrwert für die Kunden haben auch die Mitarbeiter einen entscheidenden Nutzen in ihrer täglichen Arbeit. Digitalisierung fördert beispielsweise konzernübergreifende Methodiken, gegenseitiges Lernen und die Harmonisierung von Arbeitsweisen. Dafür sind jedoch vermehrt zusätzliche Fähigkeiten und Qualifikationen gefragt, für die im Unternehmen die richtigen Voraussetzungen geschaffen werden müssen. Laut Michael Eder, Global Chief Digital Officer der High Performance Metals Division, ist es essentiell, die richtigen Kompetenzen zu finden und diese Schritt für Schritt in bestehende Teams und Prozesse einzubauen. Ein weiterer wichtiger Punkt sei es, so Michael Eder, die Kultur, die Digitalisierung voraussetzt, zu verinnerlichen. Mitarbeiter werden noch lernfähiger und agiler werden müssen, da sich in diesem Thema sehr viel in kurzer Zeit ändert. Kurz gesagt: Mitarbeiter sind DAS zentrale Erfolgskriterium für das Gelingen der digitalen Transformation.

"Wir gestalten diesen Transformationsprozess der Digitalisierung überlegt, gleichzeitig aber auch sehr bewusst und entschlossen. Genauso, wie wir unseren Wandel vom Stahlhersteller zum Technologiekonzern überlegt, bewusst und entschlossen gestaltet haben."
Wolfgang Eder, Vorstandsvorsitzender der voestalpine AG

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