Die Olympiade der “Nachwuchs-Einsteins” 3 Minuten Lesezeit
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Die Olympiade der “Nachwuchs-Einsteins”

Stephanie Bauer
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Physik – was für viele ein Albtraum der Schulzeit war, ist für 99 Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Mini-Physik-Olympiade eine Möglichkeit sich die Welt zu erklären. Aus 28 Gymnasien in ganz Oberösterreich reisten die Jungphysiker der 3. und 4. Klassen an, um ihr Können unter Beweis zu stellen. „Es ist keine Zauberei, sondern reine Physik“, stellte […]

Physik – was für viele ein Albtraum der Schulzeit war, ist für 99 Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Mini-Physik-Olympiade eine Möglichkeit sich die Welt zu erklären. Aus 28 Gymnasien in ganz Oberösterreich reisten die Jungphysiker der 3. und 4. Klassen an, um ihr Können unter Beweis zu stellen. „Es ist keine Zauberei, sondern reine Physik“, stellte der Direktor des BRG Landwiedstraße in Linz, Robert Michelic in seiner Begrüßung fest, als er und seine Kollegen Kugeln in einem Glas Wasser „verschwinden“ ließen. Aufregend und spannend – ja, auch das kann Physik sein. Die 99 Nachwuchsphysikerinnen und -physiker sind dafür ein Symbol. Die voestalpine lud sie daher in die Stahlwelt, um vielleicht den oder die eine(n) oder andere(n) später einmal als künftige(n) Mitarbeiterin oder Mitarbeiter begrüßen zu dürfen. Die Stahlproduktion und die Technologieführerschaft in manchen Segmenten hat nämlich ebenfalls rein gar nichts mit Zauberei zu tun, sondern – richtig geraten – viel mit Physik.

 

Einige Physik-Talente im Interview

Leonie Reumayr, 13 Jahre, Gymnasium Körnerstraße, Linz: „Ich wollte das mal ausprobieren, wie es so ist, an einem solchen Wettbewerb teilzunehmen. Mich hat Physik letztes Jahr so richtig im zu interessieren begonnen, besonders das Feld der Optik finde ich spannend. Es hat mich echt gefesselt. Nach der Matura will ich Medizin studieren, und wer weiß, vielleicht werde ich ja Augenärztin.“

 

 

Tobias Pointner, 14 Jahre, Kreuzschwesternschule Linz: „Wir hatten im Vorjahr einen Eignungstest für die Miniolympiade und da war ich unter den Besten. Die Faszination an der Physik besteht für mich darin, dass ich mir mit Gesetzen einiges erklären und damit arbeiten kann. Die Physik beantwortet viele Fragen wie unsere Welt funktioniert. Ich wechsle im Herbst in die HTL Leonding in den Zweig Elektronik, auch das hat wieder viel mit Physik zu tun.“

 

Christoph Ornetzeder, 14 Jahre, BRG Rohrbach: „Die besten in der Klasse haben sich das untereinander ausgemacht, wer teilnehmen möchte. Physik hat mich schon seit jeher fasziniert. Ich wollte als Kind irgendwann einmal etwas wissen und fand die Antwort dann in der Physik. Das Interesse war plötzlich da, und hat mich nie mehr losgelassen. Es gefällt mir, alles zu hinterfragen. Nach der vierten Klasse wechsle ich nach Steyr in die HTL für Fahrzeugtechnik. Mein besonderes Interesse gehört aber der Fliegerei.“

 

Anna Schulz, 14 Jahre, Hanna Spielbichler, 14 Jahre, BRG Bad Ischl: „Es hat uns interessiert einmal zu sehen wie so etwas abläuft, außerdem wollten wir uns das Gelände einmal anschauen. Das spannende an der Physik ist sicher, dass wir Antworten erhalten. Wir bedienen zwar tagtäglich irgendwelche Geräte, wissen aber nicht, wie diese funktionieren. Konkrete Berufswünsche haben wir noch nicht. Mich (Anna Schulz) interessiert vor allem alles, was im Weltraum passiert, beispielsweise wie Satelliten funktionieren. Mich (Hanna Spielbichler) fesselt die Atomforschung.“

 

Die Gewinner

Wer konnte nun die kniffligen Physik-Aufgaben und Experimente am besten lösen und somit das Rennen in der voestalpine Miniphysikolympiade machen? Bei der anschließenden Preisverleihung kürte Dr. Arthur Hagg (Leiter der Unternehmenskommunikation der voestalpine Stahl GmbH) die strahlenden Gewinner: Fabian Friedl, Lukas Ecker, Simon Fischer, Philipp Gruber, Florian Eberhart, Michael Scheidt, Reinhard Wiesmayr, David Aigner, Philipp Haim.

 

Das war die Mini-Physik-Olympiade: hier gehts zur Slideshow!

Im Bild:
2. Reihe von links nach rechts: Fabian Friedl, Dr. Arthur Hagg, Lukas Ecker, Simon Fischer, Philipp Gruber, Florian Eberhart, Landesschulinspektor Fritz Enzenhofer, Michael Scheidt;
1. Reihe von links nach rechts: Reinhard Wiesmayr, David Aigner, Philipp Haim

 

Stephanie Bauer