Christian Doppler Gesellschaft: Wichtiger Forschungspartner für voestalpine 3 Minuten Lesezeit
Arbeitswelten

Christian Doppler Gesellschaft: Wichtiger Forschungspartner für voestalpine

Christopher Eberl
Christopher Eberl ist redaktionell verantwortlich für die Karriere-Themen sowie für die Lehrlingswebsite. Mit seinen Geschichten gewährt er Einblicke in die Arbeitswelten des voestalpine-Konzerns.

Für die internationale Technologie- und Qualitätsführerschaft der voestalpine in ihren anspruchsvollen Segmenten ist eine intensive Forschungs- und Entwicklungsarbeit nötig. Wichtiger Bestandteil ist hier ein effizientes und effektives Forschungsnetzwerk. Dazu gehört auch die Christian Doppler Forschungsgesellschaft, ein Best Practice Modell von nationaler geförderter Grundlagenforschung.

Für die Entwicklung hochqualitativer Produkte und komplexer Prozesse ist eine tiefgreifende Kenntnis der Materie und der Vorgänge notwendig. Diese Grundlagenforschung wird gemeinsam mit und von wissenschaftlichen Partnern durchgeführt. Rund 100 internationale und nationale Partner wie Universitätsinstitute, Fachhochschulen, Forschungsinstitute, Kompetenzzentren und Christian Doppler Labors bilden das wissenschaftliche F&E-Netzwerk der voestalpine.

Kooperation zwischen Wissenschaft und Wirtschaft

Die Christian Doppler Forschungsgesellschaft steht für ein Best Practice Beispiel von nationaler „bottom-up“ Grundlagenforschung. Sie fördert die Kooperationen von Unternehmen mit Universitäten (Christian Doppler Labors) und Fachhochschulen (Josef Ressel Zentren) im Bereich der anwendungsorientierten Grundlagenforschung. Ausgangspunkt für ein solches Labor ist das Innovationsziel eines Unternehmens und damit zusammenhängende Fragestellungen. Zu diesen Fragestellungen werden in den CD-Labors bzw. Josef Ressel-Zentren die wissenschaftlichen Grundlagen umfassend erarbeitet.  Auch für die voestalpine ist die Christian Doppler Forschungsgesellschaft ein wichtiger Kooperationspartner.

"Die Christian Doppler Forschungsgesellschaft ist ein idealer Partner für die anwendungsorientierte Grundlagenforschung, die wir brauchen: Ein international anerkanntes Evaluierungsmodell sichert die Qualität, ein klarer Rechtsrahmen bringt Sicherheit für alle Beteiligten und die nötige Flexibilität wird gewährleistet."
Franz Androsch, voestalpine-Forschungschef

Seit der Gründung der CDG im Jahr 1988 ist voestalpine ständig an ca. 6 – 8 Labors beteiligt und profitiert von der exzellenten wissenschaftlichen Arbeit und dem regen Wissens- und Erfahrungsaustausch. Das dort erarbeitete Grundlagenwissen fließt direkt in die Entwicklung und Optimierung von Produkten und Verfahren ein.

Kooperation mit TU Wien

Ein hervorragendes Beispiel in diesem Sinn stellt das Christian Doppler Labor für modellbasierte Prozessregelung in der Stahlindustrie, eine Kooperation des Instituts für Automatisierungs- und Regelungstechnik der TU Wien und der voestalpine Stahl GmbH, dar.

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Eröffnung des Christian Doppler Labors von Prof. Andreas Kugi an der TU Wien mit Johann Reisinger (voestalpine Stahl GmbH) und weiteren Kollegen aus der voestalpine Stahl und Institutsmitarbeitern

Die Steigerung der Operational Excellence von Produktionsanlagen ist eine konstante Herausforderung in der Stahlindustrie. In diesem CD-Labor geht es um

  • die Entwicklung,
  • Validierung und
  • Implementierung

von maßgeschneiderten echtzeitfähigen mathematischen Modellen und Regelungskonzepten für komplexe Produktionsprozesse. Im Laufe der Zusammenarbeit wurden bereits mehrere Prozesse der Warmbreitbandstraße und der Feuerverzinkungsanlage mittels maßgeschneiderter modellbasierter Regelungskonzepte optimiert und damit wesentlich effizienter gemacht.

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CD Labor an der JKU Linz für Produktneuerungen

Als Basis für weitere Produktneuerungen wurde dieses Jahr ein neues CD Labor an der Johannes Kepler Universität Linz gestartet. Das Labor für nanoskalige Phasenumwandlungen festigt eine jahrelange Kooperation im Bereich der Oberflächen-und Nanoanalytik. Ziel dieses CD Labors ist es, die chemisch-physikalischen Prozesse an den Phasengrenzen in verschiedenen Beschichtungs-Stahlsystemen besser zu verstehen und damit Produktinnovationen zu ermöglichen.

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Eröffnung des neuen CDL an der JKU Linz: Josef Faderl (voestalpine Stahl GmbH) und Heiko Groiß (CD-Laborleiter)

Christopher Eberl

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