Chancen der Digitalisierung: Regionalveranstaltung Wirtschaft 4.0 bei voestalpine in Krems 3 Minuten Lesezeit
Innovation

Chancen der Digitalisierung: Regionalveranstaltung Wirtschaft 4.0 bei voestalpine in Krems

Viktoria Steininger
Holds editorial responsibility for blog topics, is researching and writing articles. Her stories give insights into the world of the voestalpine Group.

Am 27. März fand die Wirtschaft 4.0-Regionalveranstaltung „Mensch-Maschine-Interaktion“ bei der voestalpine am Standort Krems statt. Vortragende aus Praxis und Wissenschaft, darunter auch Experten aus der Metal Forming Division der voestalpine, tauschten sich rund um das Thema Digitalisierung in Produktionsbetrieben aus.

Wirtschaft 4.0 ist eine Initiative, die aus einem Zusammenwirken von Land Niederösterreich, Industriellenvereinigung Niederösterreich sowie der Wirtschaftskammer Niederösterreich erfolgt. In diesem Zusammenhang gibt es regelmäßig Regionalveranstaltungen, um das Potenzial gemeinsam aufzuzeigen. Die dritte Regionalveranstaltung am 27. März 2017 in Krems bot mehr als 70 Teilnehmern die Möglichkeit, sich über die Chancen der Digitalisierung zu informieren.

Wirtschaft 4.0 IV NÖ

Im Bild v. l.: Karl M. Radlmayr, (voestalpine Metal Forming GmbH), Erich Schober, Geschäftsführer der KUKA Roboter CEE GmbH, IV NÖ-Präsident Thomas Salzer, Günther Felderer, Vorstandsmitglied der Metal Forming Division der voestalpine AG, Kerstin Koren (Land NÖ), Helmut Nöhmayer (Profactor GmbH) und Bernhard Tröstl (Wirtschaftskammer NÖ). Foto: Josef Bollwein

Faktor Mensch

Werksbesichtigung in Krems

Werksbesichtigung in Krems.
Foto: Josef Bollwein

Die Digitalisierung von Prozessen kann einen großen Beitrag dazu leisten, die Produktivität und Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen zu steigern. Trotz der zunehmenden Automatisierung von Produktionsabläufen wird der Faktor Mensch jedoch immer eine große Rolle spielen, wie auf der Veranstaltung betont wurde. Die Digitalisierung bietet vielmehr die Möglichkeit, Arbeitsprozesse effizienter und insbesondere gesundheitserhaltend zu gestalten. Damit können Kosten gesenkt, Fehlerquoten minimiert und die sogenannte „time to market“ verringert werden. Zusätzlich ermöglichen es digitalisierte Prozesse immer mehr, individueller zu produzieren und besser auf Kundenwünsche einzugehen.

Digitalisierung sichert Innovationsvorsprung

Günther Felderer, Vorstandsmitglied der Metal Forming Division

Günther Felderer, Vorstandsmitglied der Metal Forming Division. Foto: Josef Bollwein

Karl M. Radlmayr, Vice President Research & Development voestalpine Metal For-ming GmbH

Karl M. Radlmayr, Vice President Research & Development voestalpine Metal For-ming GmbH. Foto: Josef Bollwein

Seitens voestalpine gaben Günther Felderer, Vorstandsmitglied der Metal Forming Division, und Karl M. Radlmayr, Vice President Research & Development voestalpine Metal Forming GmbH, Einblicke in die „digitale Revolution“ im voestalpine-Konzern. G. Felderer: „Digitalisierte Produktionsabläufe sind in einem Technologie- und Industriegüterkonzern wie der voestalpine nicht mehr wegzudenken. Wir können damit unseren Innovationsvorsprung weiter ausbauen und sehen demnach die digitale Revolution als Chance für uns und unsere Mitarbeiter. Sie sind künftig nicht mehr so sehr Bediener von Maschinen, sondern Steuernde von Prozessen. Darauf müssen wir uns alle frühzeitig einstellen – nur das sichert uns auch in Zukunft die besten Fachkräfte, die wir für solche anspruchsvollen Tätigkeiten brauchen.“  Erich Schober, CEO der KUKA Roboter CEE GmbH, ergänzte: „Die Dinge ändern sich. Megatrends bewegen die Welt. Daten sind das neue Öl. Robotik, Automatisierungstechnik und Digitalisierung werden das nächste halbe Jahrhundert mindestens im gleichen Maß prägen, wie das Internet, Smartphones und Computer das letzte geprägt haben. Unsere Enkelkinder werden als erste Generation >R< von Robotic Natives aufwachsen – wir müssen dafür heute bereits Verantwortung übernehmen!“

Website Metal Forming Division

 

    Viktoria Steininger