Bau des neuen Edelstahlwerkes schreitet voran 2 Minuten Lesezeit
Innovation

Bau des neuen Edelstahlwerkes schreitet voran

Viktoria Steininger
Redaktionell verantwortlich für die Themen am Blog, recherchiert und schreibt Viktoria Steininger auch selbst und gibt mit Geschichten Einblicke in den voestalpine-Konzern.

Derzeit entsteht am Standort der voestalpine BÖHLER Edelstahl in Kapfenberg (Österreich) das weltweit modernste Edelstahlwerk. Nach dem Spatenstich im April 2018 schreitet der Bau des neuen High-Tech-Werks zügig voran und soll nach einer dreijährigen Bauphase 2021 in Betrieb gehen.

Aktuell sind über 300 Personen von rund 15 externen Spezialunternehmen– unter Anleitung des Projektteams – mit dem Hallenstahlbau, der Energietrasse, dem Rohrleitungsbau und vielem mehr beschäftigt.

Beeindruckende Dimensionen

Auf der Grundstücksfläche, die der Größe von sechs Fußballfeldern (rund 50.000 m²) entspricht, sind mittlerweile die Hallenschiffe des neuen Edelstahlwerks klar erkennbar. In über 45 Metern Höhe arbeiten die Profis und montieren Stück für Stück die Stahlträger aneinander. Im ersten Quartal 2020 soll der Hallenbau abgeschlossen werden.

Die Bauarbeiten für dieses Großprojekt mit einem Investitionsvolumen von bis zu 350 Millionen Euro befinden sich damit im Zeitplan. Während der dreijährigen Bautätigkeit werden vor Ort bis zu 1.000 temporäre Arbeitsplätze geschaffen.
Edelstahlwerk_1

Edelstahlwerk_2

Investition in die Zukunft

Das neue High-Tech-Edelstahlwerk, das nach seiner Inbetriebnahme die bestehende Anlage der voestalpine Böhler Edelstahl GmbH & Co KG in Kapfenberg ersetzen wird, ist auf die Erzeugung von höchstqualitativem Vormaterial für

  • Flugzeugkomponenten,
  • Werkzeuge für die Automobil- und Gebrauchsgüterindustrie,
  • Equipment für die Öl- und Gasförderung oder für den
  • 3D-Druck von hochkomplexen Metallteilen

ausgelegt. Mit dieser Investition verschafft sich die voestalpine einen weltweiten Technologie- und Kostenvorsprung bei der Herstellung von Hochleistungsstählen, der es ermöglicht, diese Art der Produktion auch auf lange Sicht global konkurrenzfähig erhalten zu können.

Ab 2021 wird das volldigitalisierte Werk jährlich rund 205.000 Tonnen an anspruchsvollsten Hochleistungsstählen vor allem für die internationale Flugzeug- und Automobilindustrie sowie den Öl- und Gassektor produzieren und über 3.000 hochqualifizierte Arbeitsplätze in der Region langfristig absichern.

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