Ausgezeichnet in der E-Mobilität: voestalpine AG und JKU erhalten „VERENA” Award beim Staatspreis Innovation 3 Minuten Lesezeit
Innovation

Ausgezeichnet in der E-Mobilität: voestalpine AG und JKU erhalten „VERENA” Award beim Staatspreis Innovation

Viktoria Steininger (Karenz)
Redaktionell verantwortlich für die Themen am Blog, recherchiert und schreibt Viktoria Steininger auch selbst und gibt mit Geschichten Einblicke in den voestalpine-Konzern.

Die voestalpine AG und die Johannes Kepler Universität Linz (JKU) erhielten beim Staatspreis Innovation 2018 den Sonderpreis „VERENA“ powered by VERBUND. Ausgezeichnet wurde die Kooperation im Rahmen der compacore® Entwicklung: Geklebte Elektrobandpakete für hocheffiziente Elektromotoren.

Das Bundesministerium für Digitalisierung und Wirtschaftsstandort verlieh am 22. März 2018 den Staatspreis Innovation 2018 an die W&H Dentalwerk Bürmoos GmbH aus Salzburg. Insgesamt hatten sich 438 Unternehmen um den Staatspreis Innovation beworben.

Staatspreis Innovation

Preisverleihung beim Staatspreis Innovation am 22. März. v.l.n.r.: Wolfang Anzengruber (Vorstandsvorsitzender VERBUND AG), Franz Androsch (Leiter F&E), Univ.-Prof. Sabine Hild (JKU Linz), Dr. Margarete Schramböck (Bundesministerin für Digitalisierung und Wirtschaftsstandort), Markus Borz (Konzernprojektleiter), Ronald Fluch (F&E Steel Division), Univ.-Prof. Gernot Wallner (JKU Linz). Nicht am Bild: Axel Nann (Gesamtleitung compacore, Metal Forming Division)
Foto: BM f. Digitalisierung u. Wirtschaftsstandort/APA-Fotoservice/Hörmandinger

Sonderpreis VERENA 2018 an voestalpine AG und JKU

Mit dem Sonderpreis „VERENA“ wurde die voestalpine AG und die Johannes Kepler Universität Linz für ihre Forschungskooperation im Bereich „Geklebte Elektrobandpakete für hocheffiziente Elektromotoren“ ausgezeichnet. Mit dem von VERBUND gestifteten Sonderpreis VERENA (VERBUND E-Novation Award) werden Unternehmen ausgezeichnet, die in den Bereichen Elektrizitäts- und Energiesysteme, Energieeffizienz/-management, erneuerbare Energien und E-Mobilität innovative Projekte mit Universitäten, Fachhochschulen oder außeruniversitären Forschungseinrichtungen umgesetzt haben.

"Durch die Vernetzung der konzernweit vorhandenen Kompetenzen sowie die konsequente Ausrichtung auf Forschung und Entwicklung kann die voestalpine im Zukunftsmarkt Elektromobilität eine führende Position als Technologietreiber einnehmen. Ein entscheidender Erfolgsfaktor dafür ist ein umfassendes Know-how-Netzwerk aus Kooperationen mit Universitäten, Fachhochschulen und Forschungsinstituten. "
Zitatvoestalpine-Forschungschef Franz Androsch

Kooperation im Zukunftsmarkt E-Mobilität

compacore

Geklebte Elektrobandpakete (compacore®) im Strator und Rotor

Die voestalpine nimmt zunehmend eine zentrale Position im weltweit dynamisch wachsenden Industriezweig der Elektromobilität ein und treibt Entwicklungen in diesem Bereich stetig voran. Der aktuellste Durchbruch gelang mit dem Verfahren „compacore“, bei dem hochwertiges Elektroband zu Rotor- und Statorpaketen – den zentralen Elementen eines Elektromotors – auf Basis neuester Technologien verklebt und damit die Effizienz der Motoren nachhaltig gesteigert wird. Entscheidend dafür ist das perfekte Zusammenspiel von Material und Prozess – ohne das eine funktioniert das andere nicht. compacore®-Elektrobandpakete werden werkzeugintegriert – „inline“ – in einer sogenannten Hot-Stacking-Station hergestellt. Durch diese Technologie wird die vollflächige Isolation erhalten und bisherige qualitätsverschlechternde Fügeverfahren werden vermieden. Zusätzlich konnte  in Kooperation mit der Johannes Kepler Universität Linz parallel ein Inline-Messverfahren für die Elektrobandpakete realisiert werden. Damit kann die Paketgüte quantifiziert und dem Kunden die elektromagnetischen Eigenschaften garantiert werden.

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Die Auszeichnung dieser Kooperation beim Staatspreis Innovation 2018 unterstreicht die Wichtigkeit der engen Zusammenarbeit von Wirtschaft und Wissenschaft, vor allem in wachsenden Zukunftsmärkten wie der Elektromobilität.

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Weitere Informationen:

Viktoria Steininger (Karenz)