Additive Manufacturing: 3D-Druck-Know-how auch in Asien gefragt 2 Minuten Lesezeit
Innovation

Additive Manufacturing: 3D-Druck-Know-how auch in Asien gefragt

Viktoria Steininger
Redaktionell verantwortlich für die Themen am Blog, recherchiert und schreibt Viktoria Steininger auch selbst und gibt mit Geschichten Einblicke in den voestalpine-Konzern.

Additive Manufacturing – bekannt als „3D-Druck“ bzw. additive Fertigung – ist eines der bahnbrechendsten Herstellungsverfahren unserer Zeit. Als Technologiekonzern setzt voestalpine diese neue Technologie ein und entwickelt sie mit ihrem Know-how weiter - auch im Zukunftsmarkt Asien.

Additive Manufacturing ist eine neue Technologie, mit der sich Experten in der High Performance Metals Division der voestalpine schon seit einigen Jahren intensiv beschäftigen – und das über Kontinente hinweg. Der Grundstein wurde 2016 mit der Errichtung des voestalpine Additive Manufacturing Centers in Düsseldorf, dem ersten Forschungs- und Entwicklungszentrum für den 3D-Druck mit metallischen Werkstoffen, gelegt. Im nächsten Schritt folgte eine Erweiterung um Kooperationen bzw. Standorte in Nordamerika, Taiwan und Singapur. Das Erfolgsrezept: internationale Zusammenarbeit und die Stärken jedes einzelnen Standortes gezielt nutzen. Denn es haben sich bereits unterschiedliche Kompetenzen ausgeformt: Taiwan ist beispielsweise besonders stark im Werkzeugbau, Singapur weiß ebenso wie das Center in Houston mit der Spezialteilnachfrage der Öl- und Gasindustrie umzugehen, während Düsseldorf und Mississauga (Kanada) als Generalisten sämtliche andere Bereiche abdecken.

Errichtung von Kompetenzzentren in Asien

Besonders im Zukunftsmarkt Asien ist das 3D-Druck-Know-How der voestalpine immer mehr gefragt, wird doch bereits an mehreren asiatischen Standorten wie Singapur und Taiwan an Lösungen im Bereich Additive Manufacturing geforscht. Aktuelle Investitionen umfassen etwa die Errichtung von Kompetenzzentren für den 3D-Metall-Druck in Taiwan und Singapur. In Singapur ist die voestalpine seit dem vergangenen Jahr außerdem auch Mitglied des Spitzenforschungszentrums ARTC (Advanced Remanufacturing and Technology Centre), in dem gemeinsam mit internationalen Technologieunternehmen wie Rolls Royce oder Siemens nicht zuletzt Innovationen auf dem Gebiet der additiven Fertigung (3D-Druck) vorangetrieben werden.

 

Zukunftsorientierte Lösungen

Auch in den kommenden Monaten liegt der Fokus der High Performance Metals Division auf dem stetigen Anlagenausbau vor allem auf internationalem Niveau sowie auf der kontinuierlichen Analyse weiterer Additive Manufacturing Technologien. Die neuesten Maschinen wurden kürzlich in Taiwan und Houston installiert, im Mai ist die Inbetriebnahme eines weiteren Druckers in Singapur geplant. Mit der weltweit gebündelten Kompetenz baut voestalpine somit das Know-how und die Möglichkeiten dieser neuen Technologie immer weiter aus, um den Kunden optimale Lösungen – vom Werkstoff bis hin zum Design – für ihre anspruchsvollen Spezialanfertigungen bieten zu können.

Weitere Infos:

Viktoria Steininger