Rückblick auf ein ereignisreiches Formel-E-Wochenende in Paris 3 Minuten Lesezeit
Formel E

Rückblick auf ein ereignisreiches Formel-E-Wochenende in Paris

Mareike Felhofer
Mareike Felhofer ist im Team Internal Communications für die Mitarbeiterkommunikation verantwortlich. Für den Corporate Blog schreibt sie vorwiegend Artikel rund um die Themen health & safety, Corporate Responsibility, Umwelt und Energie oder lässt Mitarbeiteraktionen und –events Revue passieren.

Endlich war der Tag gekommen und ich machte mich letzten Freitag auf den Weg zum Formel-E-Rennen nach Paris. Was ich dort alles erlebt habe und was mich dort am meisten fasziniert hat, schildere ich euch in diesem Beitrag.

Am Freitag, den 26. April, flogen meine Begleitperson und ich gemeinsam mit Mitarbeitern der Konzernkommunikation und „Influencern“, die extern berichteten, von Wien nach Paris. Nach einem kurzen Stopp im Hotel machten wir uns auf den Weg zur Rennstrecke: Das Besondere an der vollelektrischen Rennserie ist, dass die Kurse inmitten der Städte verlaufen und so an einigen bekannten Sehenswürdigkeiten vorbeiführen – so prägte u.a. der Eiffelturm die Strecke und man konnte immer wieder einen Blick auf ihn erhaschen. Formel E lässt sich also auch mit Sightseeing kombinieren. 😉 Die Strecke selbst, auch bekannt als „Circuit des Invalides“ (Die Strecke führt um ein im 17. Jh. erbautes Heim für Kriegsversehrte), ist eine der kürzesten Strecken (1,9 km) in der gesamten Formel-E-Saison.

Hinter den Kulissen

An der Rennstrecke angekommen, führte der Weg gleich hinter die Kulissen: Nach der Besichtigung des Media Centers – der Treffpunkt für alle Journalisten, die großteils vom Ambiente in Paris schwärmten – durften wir sogar die Boxengasse erkunden. Hier trafen wir den belgischen Formel-E-Fahrer Stoffel Vandoorne (Team HWA Racelab), mit dem wir Fotos machen und kurz plaudern konnten. Auf meine Frage hin, ob er bereits nervös war, blieb er cool und verneinte. Er freue sich einfach aufs Rennen. Bei einem Blick auf die Endplatzierung könnte man meinen, sein Puls blieb trotz seiner Coolness nicht im Ruhemodus.

It’s Race Day!

Um fit und gestärkt für den Tag des Rennens zu sein, genossen wir ein ausgiebiges Frühstück oder „petit-déjeuner“, wie man so schön auf Französisch sagt. Unser erster Programmpunkt an diesem Tag war der Besuch des Tour Montparnasse (200 m) – von hier aus konnten wir einen wunderschönen Blick auf die Stadt und natürlich auf die Rennstrecke (aus der Vogelperspektive) genießen. Hier ließ sich schon erahnen, dass das Wetter auch eine entscheidende Rolle spielen wird. Die mitgereisten Influencer genossen natürlich den Blick und betrieben ein „Dauerfeuer“ der Spiegelreflexkameras ;-)!

Und schon mussten wir uns beeilen, wieder zur Rennstrecke zu kommen, denn uns erwartete ein dichtes Programm: Um 11:45 startete schon das Qualifying, bei dem sich Pascal Wehrlein vom Team Mahindra Racing durchsetzte (die Freude hielt dann aber nur kurz, denn nach einem Regelverstoß musste er beim Rennen von ganz hinten starten). Was uns letztlich aber besonders freute: Max Günther, der Fahrer, der bereits bei der Präsentation des Gen2-Autos in Linz mit dabei war, durfte als Fünfter ins Rennen gehen.

Typisches Aprilwetter sorgte für Spannung

Danach machten wir uns auf den Weg zu unserer Tribüne, von der aus wir das Rennen mit Spannung verfolgten. Die Formel E feierte mit diesem E-Prix übrigens eine Premiere: Denn es war das erste Regenrennen in der Geschichte der Rennserie (die es ja bereits seit 2014 gibt). Und laut Experten damit auch das spannendste (Regen wechselte sich mit Sonne, Hagel und stürmischen Verhältnissen ab).

Wie in den vorherigen Rennen dieser Saison (sieben Sieger in sieben Rennen) ging auch im achten Rennen ein „neuer“ Sieger hervor: der Niederländer Robin Frijns (Envision Virgin Racing) durfte auf das Siegertreppchen, gefolgt von André Lotterer (DS Techeetah) und Daniel Abt (Audi Sport ABT Schaeffler) auf den Rängen 2 und 3. Stoffel Vandoorne konnte dann übrigens „nur“ auf Platz 20 von 22 landen – hoffentlich haben wir ihn mit unserer Fotosession nicht zu sehr von seinen Vorbereitungen abgelenkt. 😉

Fazit vom Rennwochenende

Für mich war es das erste Formel-E-Rennen, das ich live erleben durfte. Interessant fand ich den Blick hinter die Kulissen. Dabei hatte ich den Eindruck, dass die Fahrer neben Konkurrenten auf der Rennstrecke vor allem Kollegen im Sinne der neuen Technologie sind und diese gemeinsam vorantreiben.

Danke an die voestalpine für die Möglichkeit, einen Einblick in den Formel-E-Rennzirkus, das begleitende neue Marketing (Influencer) und die herausragende französische Küche zu bekommen. Ich habe es sehr genossen!

Mareike Felhofer