voestalpine https://www.voestalpine.com/blog/de/ corporate blog der voestalpine Fri, 19 Oct 2018 12:05:43 +0000 de-DE hourly 1 Ein Weltklasse-Pilot erklärt: So läuft ein Testtag in der Formel E https://www.voestalpine.com/blog/de/formel-e/ein-weltklasse-pilot-erklaert-so-laeuft-ein-testtag-in-der-formel-e/ https://www.voestalpine.com/blog/de/formel-e/ein-weltklasse-pilot-erklaert-so-laeuft-ein-testtag-in-der-formel-e/#respond Fri, 19 Oct 2018 12:03:20 +0000 https://www.voestalpine.com/blog/?p=87818 Nur beim Testen wird man zum Besten! Diese alte Rennfahrer-Weisheit gilt natürlich auch in der jüngsten Serie von globaler Bedeutung, in der Formel E. Was aber geschieht in einer Testwoche, wie etwa aktuell in Valencia, genau? Im Interview erklärt Audi-Pilot Daniel Abt, der seit dem ersten Rennen in dieser Meisterschaft dabei ist und zu den besten und erfolgreichsten Piloten der Formel E-Geschichte gehört, was an Tagen wie diesen zu tun ist.

 

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Motorsport-Journalist Gerald Enzinger berichtet aus Valencia

Wie sieht denn so eine Testwoche in der Formel E aus und wie sehr unterscheidet sie sich etwa von einer in der Formel 3 oder in der WEC?

DANIEL ABT: Ich weiß gar nicht, ob die Unterschiede so groß sind. Für uns ist es natürlich wichtig, mit dem Letzt-Stand des Autos hier anzukommen und zu schauen: Funktioniert das alles für das Rennen? Das heißt: softwaremäßig wird geguckt, ist alles wie wir uns das gedacht haben, oder müssen wir noch was verändern? Können wir Feintuning betreiben? Wichtig ist es, auf einen Renn-Stand zu kommen, wo man weiß: der funktioniert. Denn wenn du zum ersten Rennen kommst, musst du ein sicheres System haben. Und das wird hier noch einmal geprüft. Hardwareseitig können wir eh nicht mehr großartig was ändern. Hier sind die meisten Entscheidungen schon gefallen.

Und am Setup des Autos kann man Dinge erproben?

Da schon. Angefangen mit den Reifendrücken, Sturz, Spur, Differential. Eben verschiedene Dinge, die man einstellen kann – wobei da muss man halt auch vorsichtig sein, weil die Rennstrecke in Valencia natürlich nicht repräsentativ ist für die Stadtkurse, auf denen wir die Meisterschaft fahren. Deshalb kann man hier versuchen das Auto optimal einzustellen. Deshalb hat man aber nicht automatisch den Rennwagen, den man dort braucht. Darum ist hier immer noch ein Abwägen und wir haben viele Fragezeichen. Um es genau zu wissen, müsste man eine ganze Stadt absperren und einen Kurs machen (schmunzelt).

Formula E

Copyright: Audi Communications Motorsport / Michael Kunkel

Wie sieht ein Testtag wie in Valencia konkret aus? Wie unterschiedlich sind die Programme, die die beiden Piloten Ihres Teams fahren?

Der Tag beginnt mit einem Start-Meeting. Da sind die Fahrer dabei, die wichtigsten Ingenieure. Wir planen den Tag. Der Run-Plan wird durchgegangen, dabei geht es darum: wer fährt was und wann? Die beiden Fahrer werden dabei natürlich aufeinander abgestimmt, aber unsere jeweiligen Programme sind jetzt nicht arg unterschiedlich. Vielleicht ist es so, dass der eine einmal Setup A fährt und der andere Setup B, um mal zu schauen wie der Vergleich ist. Dann fährt man die Morning-Session durch bis zur Mittagspause, in der es ein Debriefing gibt, in dem man sich noch einmal auf den letzten Stand bringt und schaut, ob man noch etwas anpassen soll. Dann nachmittags noch einmal fahren und wieder Nachbesprechung. Im Prinzip spricht aber immer jeder mit jedem und zwischen den Crews der beiden Fahrer herrscht Transparenz.

Wie viele Leute sind bei einem Test an der Strecke?

25. Im Gegensatz zu den Rennen ist die Menge hier nicht begrenzt.

Die Reifen in der Formel E haben weniger Bedeutung als in anderen Serien. Wirkt sich das auch auf die Testprogramme aus?

Ja und nein. Die Art der Reifen wirkt sich darauf aus, dass wir weniger Verschleiß haben. Aber: Es ist ja trotzdem wichtig, dass man die Reifen auf die richtige Betriebstemperatur bringt – weil sie eben in einem bestimmten Fenster am besten funktionieren. Und da ist es nun nicht so, dass das beim Rausfahren einfach mal passt. Grad mit dem neuen Auto jetzt und den Reifen ist es schon schwierig, alle vier Reifen wie erwünscht zum Arbeiten zu bringen. Speziell deshalb weil die Hinterachse oft sehr schnell überhitzt mit der Mehr-Leistung an PS jetzt. Das Arbeitsfenster ist aber nicht so viel größer als in der anderen Serien, der Unterschied ist eher die Haltbarkeit.

Und wie groß ist der Unterschied Rennen und Qualifying, was die Reifen betrifft?

Das ist jeweils eine ganz grundsätzlich andere Herangehensweise. Im Qualifing haben wir 250 kw, das heißt: volle Leistung, volle Power, Energie spielt keine Rolle. Dafür hat man nur eine Runde, da muss alles auf den Punkt passen. Das heißt: in der Aufwärmrunde muss man alles hinbekommen. Im Rennen ist es ganz anders, weil wir da a) nur weniger Leistung haben, weil wir Energiemanagement haben und weil Temperatur eine Rolle spielt. Im Rennen sind viel mehr Dinge zu beachten.

Formel E Audi

Formel E Testfahrten in Valencia. Copyright: Audi Communications Motorsport / Michael Kunkel

Wie beobachtet man die Konkurrenz beim Test? Hat man Wissen darüber, was die anderen gerade machen und welche Programme sie fahren?

Gerade auf eine Runde ist es total gleich und man sieht: wer kann was? Im Rennen ist es so eine Sache, weil da natürlich zusammenhängt: wie lang sind die Stints? Wer kürzer fährt, ist natürlich schneller, weil er ja mehr Energie zur Verfügung hat.

Die Rennsimulation stelle ich mir schwierig vor – so lange man in diesem Format noch kein Rennen gefahren ist.

Absolut! Man kann viel simulieren, aber wenn es dann auf einem Stadtkurs um die Wurst geht und die Action beginnt, passiert vieles anders als geplant.

 

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Fünf Themen, die die fünfte Saison der Formel E prägen werden https://www.voestalpine.com/blog/de/formel-e/fuenf-themen-die-die-fuenfte-saison-der-formel-e-praegen-werden/ https://www.voestalpine.com/blog/de/formel-e/fuenf-themen-die-die-fuenfte-saison-der-formel-e-praegen-werden/#respond Thu, 18 Oct 2018 04:39:54 +0000 https://www.voestalpine.com/blog/?p=87705 Die Formel E boomt – schon bei den ersten Testtagen der Elektro-Serie in Valencia war klar zu erkennen, dass ein neues Zeitalter in der Meisterschaft anbricht: eine völlig neue Generation von Autos, prominente neue Piloten, zahlreiche Features und der Startschuss für die „voestalpine European Races“.
Hier sind die Themen, die die kommende Saison der ABB FIA Formel E Meisterschaft spannend machen werden.

 

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Motorsport-Journalist Gerald Enzinger berichtet aus Valencia

1. Die neuen Boliden

Im englischen Donington waren es Wochen des Wiedersehens. Denn nach und nach kehrten die Rennwagen der ersten vier Saisonen wieder zurück in das Formel-E-Hauptquartier. Im Gegensatz zu fast allen anderen Rennserien bleiben die nur verleasten Einheits-Chassis im Besitz des Veranstalters. Und es wurden nicht mehr verwendet als die beiden, mit denen die Fahrer die Rennen bestritten haben. Jetzt, nach 45 Rennen, gehen die Autos in Pension.

Ab sofort kommt eine neue Generation Rennautos zum Einsatz – die Generation 2. Und diese Boliden befördern den Piloten nicht nur in atemberaubenden 2,8 Sekunden von null auf 100 km/h, sondern die Serie auch in ein höheres Level. Da die Batterien nun imstande sind, Leistung für mehr als 45 Minuten zu speichern, entfällt der Fahrzeugtausch – der ja viele Motorsport-Puristen an der Formel E gestört hatte und der auch als Sicherheitsrisiko galt, da es beim Anschnallen im zweiten manchmal Probleme gab.

Formel E Testtage

Alexander Sims (BMW): Testbestzeit am ersten Tag. Sein Gen2-Auto beschleunigt in 2,8 Sekunden von null auf 100 km/h

2. Die neuen Piloten

In den letzten Stunden vor dem Teststart wurde die Liste der 22 teilnehmenden Fahrer noch einmal aufpoliert. Mit Pascal Wehrlein, der 2017 fast neben Lewis Hamilton im Mercedes-Formel-1-Team gelandet wäre, und Stoffel Vandoorne kommen zwei noch immer junge Top-Talente zur Formel E. Kurios aber, dass der Belgier (zuletzt im Formel-1-Team von McLaren neben Fernando Alonso) für HWA fährt, aber Ex-HWA-DTM-Meister Pascal Wehrlein für Mahindra Racing. Der Deutsche möchte seiner Karriere einen Neustart geben, unabhängig vom Mercedes-Konzern. Gary Paffett, der 42 Stunden vor dem Testbeginn noch DTM-Meister geworden ist, wechselt dagegen gemeinsam mit HWA in die Formel E. Und mit Felipe Massa (Venturi) kommt ein früherer Formel-1-Vizeweltmeister in die Serie.

Formel E Piloten

Die neuen Stars. Stoffel Vandoorne, Robin Frijns (schon Formel E-erfahren), Felipe Massa und Pascal Wehrlein fahren in der Formel E 2018/19

3. Die neuen Teams

Gary Parrett

Gary Paffett (HWA): 42 Stunden nach seinem DTM-Titel in der Formel E unterwegs

Die Formel E ist angesagt. Vor allem auch bei den deutschen Premium-Herstellern. Deshalb tritt nach Team-Meister Audi nun auch BMW offiziell als eigenes Werksteam an. Die beiden bayrischen Marken bekämpfen sich ja auch in der DTM – eine ideale Kombination an Serien, wie BMW-Motorsportchef Jens Marquardt findet. Deshalb sind die Kalender der beiden Meisterschaften nun auch aufeinander abgestimmt. Ab „Season 6“ bekommen die beiden Bayern aber Konkurrenz aus Schwaben: Le-Mans-Rekordsieger Porsche kommt in die Elektro-Serie, dazu wird dann aus HWA das offizielle Mercedes-Einsatzteam. Alle vier „großen“ deutschen Luxusmarken in einer Serie, das gab es werksseitig so noch nie!

Formel E Testdays

ucas di Grassi (Audi) – Der Ex-Meister zählt auch im Boliden der zweiten Generation zu den Favoriten

Und wie ernst es diese Konzerne meinen, sah man an Mercedes-Teamchef Toto Wolff. Der hatte am Montag Hochzeitstag und nutzte den Tag, um auf der Reise zum Formel-1-Grand-Prix nach Austin noch kurz mit seiner Frau nach Valencia zu fliegen und das HWA-Team auf die neue Mission einzuschwören: „Es ist wichtig, Präsenz zu zeigen und es die Mitarbeiter spüren zu lassen, dass uns die Formel E viel bedeutet.“Dazu kommt ein weiteres Werksteam: Nissan übernimmt den Part von Konzernschwester Renault. Den Einsatz leitet aber weiterhin die Mannschaft von DAMS, die ja schon Sebastien Buemi zum Titel führte.

4. Die erste Teamchefin

Apropos Toto Wolff: seine Frau Susie wird beruflich nun zur Gegnerin. Sie ist seit dem Ende der vergangenen Saison Teamchefin bei Venturi. „Jetzt weiß ich, warum sie in den vergangenen Jahren bei meinen Telefongesprächen so gut zugehört hat“, sagt Toto Wolff augenzwinkernd. Am Steuer gilt sie als die schnellere des Ehepaares: Sie ist die letzte Frau, die als Pilotin an einem offiziellen Formel-1-Training teilgenommen hat. Dass die Austro-Schottin Potenzial zu einer guten Teamchefin hat, ist unbestritten – am Steuer des Autos wird man sie aber nicht sehen: Sie hat immer klargestellt, als Mutter (Sohn Jack ist ein Jahr alt) keine Rennen mehr zu fahren. Gute Piloten für ihr Team hat sie gefunden: Neben Felipe Massa fährt auch Edo Mortara, einer der besten DTM-Piloten der letzten Jahre.

5. Die neuen Rennformate – und Startschuss für die „voestalpine European Races“

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voestalpine als neuer Hauptsponsor der Europarennen

Im Vorjahr gab es zum ersten Mal ein Rennen in der Schweiz, in Zürich. Das war das erste Rundstreckenrennen seit 1955 bei den Eidgenossen. Nun wechselt der E-Prix nach Bern, in die Hauptstadt. Und dieses Rennen wird einen besonderen Status haben. So wie die anderen Rennen am Kontinent, also in Rom, Paris, Berlin und Monaco zählt Bern zu den „voestalpine European Races“ – so etwas wie der „Grand Slam“ der Formel E an grandiosen Schauplätzen in einigen der schönsten Städte Europas. Erstmalig in der Geschichte gibt es also die Chance, sich den Titel des “Europameisters” im vollelektrischen Motorsport zu erkämpfen.

Und die Rennen selbst bekommen neue Features: So geht ein Lauf nun über 45 Minuten plus eine Runde. Der Zusatzpunkt für die schnellste Runde entfällt – stattdessen bekommt der Fahrer einen Extra-Zähler für die Meisterschaft, der am Ende des Rennens noch die meiste Restenergie im Akku hat.
Und: Die Piloten können einen „Attack-Mode“ verwenden. Indem sie durch eine speziell markierte Aktivierungszone fahren, können sie Extra-Energie laden und die Leistung von 200 kw auf 225 kw kurzfristig erhöhen. Wie oft und wie lange sie das dürfen, ist von Rennstrecke zu Rennstrecke verschieden. Und dazu kommt, wie gewohnt, der Fanboost, mit dem Fahrer von den Fans mit Extra-Energie ausgestattet werden können.
Aber an Energie und an Ideen scheint es den Machern dieser Serie sowieso nicht zu mangeln.

 

 

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„Energiepreise prüfen? – Bitte, gerne!“ https://www.voestalpine.com/blog/de/karriere/energiepreise-pruefen-bitte-gerne/ https://www.voestalpine.com/blog/de/karriere/energiepreise-pruefen-bitte-gerne/#respond Wed, 17 Oct 2018 07:24:30 +0000 https://www.voestalpine.com/blog/?p=87602 Hannes Pesendorfer ist ein Preisexperte. An seinem Arbeitsplatz bei der voestalpine Rohstoffbeschaffungs GmbH in Linz verfolgt er zum Wohle der voestalpine das ständige Auf und Ab der Energiepreise.

 

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Eigentlich ist Hannes Pesendorfer kein Händler. Von Grund auf fühlt sich der studierte Elektrotechniker und Prozessautomatisierer zur Technik hingezogen.

Techniker im Einkauf

„Nach dem Studium an der TU Graz führte es mich daher auch zur VAI, der heutigen Primetals“, skizziert Pesendorfer den Beginn seiner Berufslaufbahn. „Dem folgte mit meinem Wechsel zum Großkunden-Vertrieb bei der Energie AG bereits ein Vorgeschmack dessen, was ich heute betreibe.“ Der passionierte Techniker (privat an Modellhubschraubern nachgewiesen) kam vor 15 Jahren zur voestalpine. Hier begleitete er gemeinsam mit den Kollegen im Kraftwerk eine technische Entwicklung der besonderen Art: die Überführung der voestalpine vom streng regulierten in den liberalisierten Energiemarkt.

"Mit der Liberalisierung des Strommarktes 1999 kam im wahrsten Sinne des Wortes mehr Spannung ins Geschäft."
Hannes Pesendorfer

Heute ist er für den Energieeinkauf (Strom und Erdgas) der voestalpine Rohstoffbeschaffungs GmbH verantwortlich. Sein Team berücksichtigt die energetische Situation der Produktionsanlagen und organisiert dementsprechend den Energiefluss zwischen den Märkten und der voestalpine. Darüber hinaus koordiniert es innerhalb von Clustern oder Verbünden konzerninterne Energieflüsse.

 

Einkäufer für die Technik

Das Team der Energiebeschaffung wuchs mit der steigenden Beachtung von Energiefragen im Konzern von einem auf derzeit vier Mitarbeiter. Eng arbeiten sie mit den Kraftwerkskollegen und den Teilnehmern an Energiepools zusammen. Der Handel mit Strom und Erdgas ist ein spannendes, zeitaufwändiges Geschäft, was Pesendorfer begeistert: „Die Energiebeschaffung ändert sich ständig und bietet immer wieder etwas Neues.“

"Regularien, Gesetze und nicht zuletzt die Verhandlungspartner stellen uns permanent vor neue Herausforderungen – das ist eine Seite meines Berufs, die ich sehr schätze."
Hannes Pesendorfer

Auch privat prüft Energiebeschaffer Pesendorfer die Energieanbieter. Immer auf der Suche nach dem Optimum.

 

 

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Wasserstoff – Energieträger der Zukunft? https://www.voestalpine.com/blog/de/innovation/wasserstoff-energietraeger-der-zukunft/ https://www.voestalpine.com/blog/de/innovation/wasserstoff-energietraeger-der-zukunft/#respond Tue, 16 Oct 2018 08:21:05 +0000 https://www.voestalpine.com/blog/?p=87519 Wasserstoff ist ein Gas, das in der Stahlindustrie schon lange im Einsatz ist – als Bestandteil des Kokereigases zum Beispiel. Nun wird sein Potenzial als Reduktionsmittel in der Stahlerzeugung und als Energieträger der Zukunft erforscht.

 

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Wasserstoff (H2) ist ein farb- und geruchsloses, sehr leichtes und ungiftiges Gas und das häufigste chemische Element im Universum. Auf der Erde kommt es nur gebunden vor – in Wasser sowie in sämtlichen organischen Verbindungen. Wasserstoff hat eine hohe Affinität zu Sauerstoff – eine höhere als Eisen. Deshalb könnte Wasserstoff anstelle des Kohlenstoffs als Reduktionsmittel genutzt werden, was nun u. a. im Rahmen von H2FUTURE und SuSteel (Sustainable Steel) untersucht wird. Nicht nur die voestalpine, auch andere europäische Stahlhersteller loten bereits die Einsatzmöglichkeiten von Wasserstoff in der Stahlproduktion aus.

Vielfältige Nutzung

Jährlich werden rund 750 Mrd. m3 (70 Mio. t) Wasserstoff hergestellt. Genutzt wird er u. a. als Roh- bzw. Grundstoff in verschiedenen Industrien (Düngemittel-, Chemie- und Lebensmittelindustrie, Raffinerien, Halbleiterentwicklung), als Energieträger und
-speicher sowie als Antriebsstoff in der Raumfahrt und in Brennstoffzellen von Automobilen. Die erste industrielle Anwendung erfuhr Wasserstoff als Traggas in Ballons und Luftschiffen. Aufgrund der leichten Entzündlichkeit von H2-Luft-Gemischen kam es wiederholt zu Unfällen – die Hindenburg-Katastrophe in den 1930er-Jahren hat sich fest im allgemeinen Bewusstsein verankert. Tatsächlich aber ist Wasserstoff aufgrund seiner geringeren Energiedichte gegenüber Erdgas deutlich weniger kritisch.

Energieträger der Zukunft

Immer mehr Forscher beschäftigen sich intensiv mit Wasserstoff und sehen in ihm den Energieträger der Zukunft, der die Welt von fossilen Energiequellen unabhängiger machen kann. Wasserstoff könnte in der Tat Strom aus volatilen erneuerbaren Quellen speichern und bei Bedarf wieder verstromt werden. Heute wird Wasserstoff jedoch zu 96 % im so genannten Reforming-Prozess durch die Zerlegung von Erdgas hergestellt, also in einem CO2-lastigen Prozess. 4 % stammen aus alkalischer Analyse, bei der große Mengen Lauge anfallen. Neue, nachhaltige Wasserstoff-Elektrolyse-Verfahren wie die „Proton Exchange Membrane“-Technologie machen Wasserstoff zum Hoffnungsträger, kann er doch damit nahezu klimaneutral hergestellt werden. Ob diese Technologie auch großindustriell einsetzbar ist, das wird nun im Rahmen von H2FUTURE erforscht.

 

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Ökologie und Ökonomie gehen Hand in Hand https://www.voestalpine.com/blog/de/karriere/oekologie-und-oekonomie-gehen-hand-in-hand/ https://www.voestalpine.com/blog/de/karriere/oekologie-und-oekonomie-gehen-hand-in-hand/#respond Fri, 12 Oct 2018 06:02:55 +0000 https://www.voestalpine.com/blog/?p=87402 Auch dank David Binder hat sich die voestalpine zu einem der umweltfreundlichsten Technologie- und Industriegüterkonzerne entwickelt. Der gelernte Chemielabortechniker leitet seit 2018 die Gruppe Emissionsmesstechnik des Bereichs Prüftechnik und Analytik (TSP) in Linz.

 

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„Als Jugendlicher wollte ich eigentlich Tierschützer in Afrika werden“, bekennt David Binder. Doch zum Glück für das Klima und die voestalpine hat er es sich anders überlegt. Das kam so: Schon als Schüler der HTL für chemische Betriebstechnik überzeugte David Binder das TSP-Team während seiner Praktika. Umso logischer war sein Schritt dorthin. „Damals wurde das Thema Emissions- und Immissionsmessung konzernintern noch nicht so großgeschrieben wie heute. Das änderte sich jedoch bei meinem Eintritt ins Unternehmen, als wir mit dem Aufbau einer eigenen Abteilung begonnen haben.“

Stolz auf richtige Messergebnisse

Heute ist die Abteilung Prüftechnik und Analytik eine akkreditierte Prüfstelle sowie eine Inspektionsstelle für Luftreinhaltung und Bindeglied zwischen Unternehmen und Behörde. Mit seinem 5-köpfigen Team kontrolliert David Binder konzernintern in vorgeschriebenen Intervallen alle rund 280 emittierenden Quellen inklusive Arbeitsplatzmessungen an den voestalpine-Standorten Traisen, Donawitz und Linz. Gemessen werden alle relevanten Luftschadstoffe: Von partikelförmigen Stoffen wie Staub und Feinstaub über Verbrennungsgase, Metalle und Schwermetalle bis zu Halogenen und Dioxinen. Wie so oft zeigt sich auch hier, dass Ökologie und Ökonomie Hand in Hand gehen können.

"Anfangs herrschte bei den Anlagen-Verantwortlichen immer eine gewisse Skepsis, wenn wir auftauchten. Bis sich herausstellte, dass man unsere Messergebnisse zur Optimierung des Ressourceneinsatzes nutzen und so Kosteneinsparungen erzielen konnte."
David Binder

Auf diesen Beitrag zum Meinungswandel ist David Binder genauso stolz wie auf die Richtigkeit seiner Messergebnisse.

Messverfahren werden immer genauer

Was den Vater von bald zwei Kindern und passionierten Kletterer an seiner Aufgabe besonders fasziniert, ist die rasante Entwicklung. Konkret sind es die stets steigenden Anforderungen an die Messverfahren. „Sie werden immer genauer, gleichzeitig fallen die Grenzwerte. Was vor allem bei Neu- und Pilotanlagen eine große Herausforderung bedeutet.“ Die Tendenz gehe in Richtung kontinuierlicher Messungen durch Geräte, die permanent Informationen liefern. Was dazu führt, dass das Team von David Binder heute viele Vergleichsmessungen durchführt. Sie dienen der Überprüfung, ob die messenden Geräte richtige Daten liefern und sie korrekt auswerten.

Kunden verlangen Emissionsmessungen

Diese rasante Entwicklung steht für David Binder auch beispielhaft für den Weg, den der betriebliche Umweltschutz in Zukunft nehmen wird. „Schon heute konfrontieren uns Kunden von sich aus mit dem Wunsch nach Emissionsmessungen bzw. Daten, wenn sie Produkte bei uns in Auftrag geben. Das heißt, das Thema Emissionen bzw. Emissionsmessungen wird nicht nur als Teil betrieblicher Verantwortung erkannt, sondern fließt auch in den Qualitätskriterien-Katalog von Unternehmen ein.“

 

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voestalpine Digitalization Awards unter 120 eingereichten Projekten vergeben https://www.voestalpine.com/blog/de/innovation/voestalpine-digitalization-awards-unter-120-eingereichten-projekten-vergeben/ https://www.voestalpine.com/blog/de/innovation/voestalpine-digitalization-awards-unter-120-eingereichten-projekten-vergeben/#respond Wed, 10 Oct 2018 10:00:17 +0000 https://www.voestalpine.com/blog/?p=87248 Rund 160 Digitalisierungsexperten verschiedener Fachbereiche trafen sich am 3. Oktober in Linz zum zweiten konzernalen Digitalization Day. Am Programm standen Vorträge, Workshops sowie die erstmalige Verleihung der voestalpine Digitalization Awards.

 

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Digitalization Award 2018Es tut sich im Konzern enorm viel in Sachen Digitalisierung. Das wurde allen klar, die am 3. Oktober am zweiten voestalpine Digitalization Day teilnahmen. Aus über 40 verschiedenen Konzerngesellschaften waren die Digitalisierungsexperten nach Linz gekommen um sich über einzelne Themen und konkrete Projekte auszutauschen.

8 Workshops

Im Gegensatz zum ersten Digitalisierungstag vor einem Jahr standen heuer weniger Vorträge externer Experten auf dem Programm. Vielmehr standen für die Teilnehmerinnen und Teilnehmer acht verschiedene jeweils einstündige Workshops zu Themen wie Sensortechnologien, Data Analytics, Digital Products, Smart Logistics u.a. zur Auswahl.
Den Einleitungsvortrag hielt Prof. Horst Bischof von der Technischen Universität Graz, der über Digital Disruptions, also über die Umbrüche und Veränderungen durch die Digitalisierung referierte.

10 Live-Pitches

Erstmals vergeben wurden die über die Sommermonate ausgeschriebenen Digitalization Awards. Über 120 Projekte hatten sich in den drei Kategorien

  • „Value Chain & Processes“,
  • „Products & Services“ und
  • „Culture & Organization“

um diese konzerninterne Auszeichnung beworben. Die Vertreter der nach einer Vorauswahl jeweils besten drei Projekte waren eingeladen, in einem 5-minütigen Kurzvortrag vor der Jury ihr Projekt zu präsentieren. Die Sieger, die mit ihrem „Live-Pitch“ am besten zu überzeugen wussten, erhielten im Rahmen der Abendveranstaltung im Linzer Ars Electronica Center diesen Preis überreicht.

4 Gewinner

In der Kategorie „Wertkette und Prozesse“ gewann ein Projekt des Einkaufsteams, das mit Methoden der Künstlichen Intelligenz die korrekte Zuordnung von Bestellungen zu den richtigen Warengruppen unterstützt. In der Kategorie „Produkte und Services“ konnte voestalpine Nortrak mit dem neu eingeführten Webshop für Weichen überzeugen und in der Kategorie „Kultur & Organisation“ gewann voestalpine Metsec für die nötige Organisationsentwicklung bei der erfolgreichen Einführung von Building Information Modelling, kurz BIM. Darüber hinaus wurde das Team des Digital Competence Center in Kapfenberg mit einem Sonderpreis ausgezeichnet.

Digitale Dynamik

„Es ist unglaublich wieviel sich mittlerweile im voestalpine-Konzern in Sachen Digitalisierung tut“, resümiert Forschungsleiter Franz Androsch, „das wurde sowohl bei den Diskussionen im Rahmen unserer Workshops als auch an der Vielzahl der zu den Awards eingereichten Projekte deutlich. Androsch leitet das voestalpine digitalization coordination team, das die konzernale Digitalisierungsstrategie vorantreibt und sich für die Themenauswahl beim Digitalisierungstag verantwortlich zeichnet.

 

 

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Tausende Verträge für unsere Energie https://www.voestalpine.com/blog/de/energie/tausende-vertraege-fuer-unsere-energie/ https://www.voestalpine.com/blog/de/energie/tausende-vertraege-fuer-unsere-energie/#respond Mon, 08 Oct 2018 09:14:38 +0000 https://www.voestalpine.com/blog/?p=87036 Die voestalpine kauft für ihre österreichischen Standorte jährlich eine Elektroenergiemenge ein, die für 340.000 Haushalte ausreichen würde. Marktintelligenz und Schnelligkeit kennzeichnen das Einkaufsteam.

 

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voestalpine Energiein- und zukäufe

Kraftwerk in Linz

Der voestalpine-Standort Linz deckt mehr als 80 % seines Strombedarfs durch Eigenerzeugung – trotzdem muss hier jährlich zusätzlich Strom eingekauft werden, der für 125.000 österreichische Haushalte genügen würde.

Ungewöhnlicher Stromeinkauf

Bei der voestalpine verläuft die Strombeschaffung natürlich anders als im Privathaushalt. „Bei uns erfolgt der Einkauf im 15-Minuten-Takt“, erklärt Hannes Pesendorfer, Leiter des Energieeinkaufs bei der voestalpine Rohstoffbeschaffungs GmbH. „Die Preise ändern sich mit jeder Viertelstunde und schwanken dabei durchaus um bis zu 150 Euro je Megawattstunde.“ Die Abstimmung der aktuellen Verbrauchssituation erfolgt daher in enger Zusammenarbeit mit den konzerneigenen Kraftwerken.

"Wir reagieren ebenso sensibel auf Veränderungen unserer Energiesituation wie auf die Entwicklungen an den Energie-Spotmärkten. Für den optimalen Einkauf kommen so allein für den Standort Linz im Jahr ca. 18.000 Verträge mit Energieanbietern und abnehmern, von langfristigen Abnahmevereinbarungen bis zu kurzfristigen Intraday-Trades, zusammen."
Hannes Pesendorfer

Schnelles und beherztes Handeln kann enorme Vorteile bringen – beispielsweise, wenn bei so genannten „negativen Preisen“ für den Bezug von Strom sogar gezahlt wird.

Strom zum Nulltarif?

Strompreisliste

Eine bunte Preislandkarte für die Elektroenergieeinkäufer der voestalpine Rohstoffbeschaffungs GmbH: Tag für Tag ändern sich im Viertelstundentakt die Strompreise am Spotmarkt.

Wenn die Energiebeschaffer der voestalpine Strom einkaufen, kann er auch einmal nichts kosten – mehr noch, für die Abnahme von Megawattstunden gibt es sogar noch Geld. Was erst einmal widersinnig erscheint, klärt sich bei einem Blick auf die Zusammenhänge in länderübergreifenden Stromnetzen. In diese speisen konventionelle Kraftwerke, aber auch Erzeuger von Strom aus so genannten erneuerbaren Quellen (Windkraft, Photovoltaik) ein. Bei entsprechenden Wetterlagen kann das Angebot plötzlich den Bedarf übersteigen: Das Netz droht instabil zu werden. Statt in solchen Situationen zeit- und kostenaufwändig Erzeugungskapazitäten herunterzufahren ist es für die Betreiber billiger, für die kurzfristige Abnahme von großen Elektroenergiemengen zu zahlen. Energieintensive Unternehmen wie die voestalpine können von diesen Entwicklungen profitieren – wenn die Einkaufsprofis den Markt intensiv beobachten und schnell handeln.

"Auf dem Strommarkt muss man irrsinnig schnell reagieren."
Wolfgang Sparlinek, Einkäufer Energie, voestalpine Rohstoffbeschaffungs GmbH

Gemeinsam am Markt

Die Arbeitsplätze der Energieeinkäufer sind denen von Börsenhändlern nicht unähnlich. Aktuelle Preise, Liefer- und Verbrauchsinformationen füllen die Bildschirme. Die Mitarbeiter haben aber nicht allein die Situation am Linzer Standort im Blick. Wo immer es möglich ist, nutzt die voestalpine als Großeinkäufer ihre Markterfahrungen und –möglichkeiten für einen optimalen Einkaufspreis oder für wichtige Hinweise an die Konzerngesellschaften. So profitieren alle von der Zusammenarbeit. Ein besonderes Konstrukt besteht in Österreich: Hier bildet die voestalpine eine eigene Erdgasbilanzgruppe. Dadurch werden Zwischenhändler vermieden und allen Standorten ein flexibler und marktorientierter Börsenzugang ermöglicht.

Länderübergreifend kooperieren

In der Regel versucht die voestalpine, in den einzelnen Ländern divisionsübergreifende Strom- und Erdgaspools aufzubauen. Wo dies bereits gelungen ist, z. B. in Österreich, Deutschland oder den Niederlanden, beweist sich, dass die Beschaffung größerer Mengen deutliche Vorteile in sich birgt. Auch in den USA wird versucht, Standorte in einem gemeinsamen Pool zusammenzufassen. Für die Direktreduktionsanlage der voestalpine in Corpus Christi/Texas erfolgt die Erdgas- und Strombeschaffung ebenfalls über die Einkäufer in Linz.

"Für Texas organisieren wir die Energiebeschaffung von Linz aus. Erdgas aus den USA, derzeit zu einem Drittel des hier üblichen Preises."
Hannes Pesendorfer

Mehr zum Thema Umwelt: http://www.voestalpine.com/umwelt

 

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Wachstumsmarkt China: 5 Jahre network #china https://www.voestalpine.com/blog/de/karriere/wachstumsmarkt-china-5-jahre-network-china/ https://www.voestalpine.com/blog/de/karriere/wachstumsmarkt-china-5-jahre-network-china/#respond Mon, 08 Oct 2018 06:25:08 +0000 https://www.voestalpine.com/blog/?p=86919 Seit 2013 werden im so genannten „network #china“ marktseitige sowie interne Synergien für den Wachstumsmarkt China strukturiert über Divisions- und Unternehmensgrenzen hinweg gebündelt. Die dritte network #china Management-Konferenz in Suzhou bot den idealen Rahmen, den gegenwärtigen Status der Projekte zu präsentieren und auch in die Zukunft zu blicken.

 

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Firmenbesichtigungen bei voestalpine Profilform (China) Co., Ltd. und voestalpine Böhler Welding (China) Co., Ltd. bildeten den Auftakt der Konferenz, an welcher rund 70 Geschäftsführer aus China und Europa, Divisionsvorstände sowie der Konzernvorstand teilnahmen.

In der Eröffnungsansprache von Wolfgang Eder, Vorstandsvorsitzender der voestalpine AG, standen Informationen zu den Themen Konzernstrategie, Digitalisierung und die Bedeutung Chinas für den Konzern im Mittelpunkt. Als Gäste waren Marshall Chen von Fiducia Consulting und Charlie Zhang (Vice President Industrial Development) von NIO eingeladen. Ersterer gab einen Einblick zu „Made in China 2025“ und beleuchtete die Segmente Automotive sowie Maschinenbau. Herr Zhang bot eine Reise in die Zukunft der E-Mobilität und des damit verbundenen Lifestyles. Es folgten interne Beispiele und Einblicke in die Digitalisierung des voestalpine-Konzerns, bevor die für Vertriebsagenden verantwortlichen Vorstände ihre Erwartungen an den chinesischen Markt bzw. an die Gesellschaften vor Ort präsentierten.

Update aus der Region

Neben diesen wesentlichen Informationen aus den Divisionen und dem Konzern lag natürlich ein Schwerpunkt bei den lokalen Beiträgen der Projektteams aus der network-Organisation. Nach einer Kurzvorstellung der neuen Struktur durch den network-Koordinator René Killinger stellten die Projekt-Coaches Kevin Hu für Market/Marketing/Branding, Neil Smith für Production/Quality, David Xu für Environment/Health/Safety sowie Qiping Zhao für Sourcing/Procurement jeweils gemeinsam mit einem Projektleiter die einzelnen Projekte, die bereits erzielten Erfolge, den Status und die weiteren Aktivitäten vor.

Teil der voestalpine-Familie

In einer sehr emotionalen Präsentation stellten sich Sara Li von voestalpine Automotive Components Shenyang Co., Ltd. sowie Myu Miao von ASSAB Tooling (Dong Guan) Co., Ltd. als Teilnehmer des konzerninternen Training Programmes für Young Professionals vor und zeigten dabei offensichtlich ihren Stolz, Mitarbeiter von voestalpine zu sein. Beide beantworteten Fragen zum Trainingsprogramm selbst und gaben ihre persönliche Einschätzung zur wirtschaftlichen Entwicklung Chinas ab.
Im abschließenden Vorstandspanel wurde erneut der hohe Stellenwert Chinas als strategische Region für den Konzern hervorgehoben.

 

 

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“Krone E-Mobility Play Days” am Red Bull Ring: Die Formel E und das Rennen um eine nachhaltige Zukunft https://www.voestalpine.com/blog/de/formel-e/krone-e-mobility-play-days-am-red-bull-ring/ https://www.voestalpine.com/blog/de/formel-e/krone-e-mobility-play-days-am-red-bull-ring/#respond Wed, 03 Oct 2018 07:33:56 +0000 https://www.voestalpine.com/blog/?p=86802 Bei den "Krone E-Mobility Play Days 2018" wurde der Red Bull Ring wieder zum Abenteuerspielplatz für klimafreundliche Formel-E-Boliden, E-Cars und Bikes. 100 voestalpine-Mitarbeiterinnen und -Mitarbeiter spielten mit und konnten die Partnerschaft mit der Formel E hautnah erleben.

 

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Summen ist das neue Brüllen: Wenn sich am Red Bull Ring im steirischen Rennsportmekka Spielberg sonst die Startflagge senkt, heulen die Motoren auf und der intensive Geruch nach Hochleistungsbenzin und verbranntem Gummi liegt in der Luft. Ganz anders klingt und riecht das bei den “Krone E-Mobility Play Days”: Auf Österreichs größtem Branchentreff für Elektromobilität entfalten die Renn- und Straßenfahrzeuge einer klimafreundlichen Verkehrszukunft ihren ganzen Speed mit einem dezenten Summen in ungetrübter Frischluft. Es geht um Reichweite statt Spritverbrauch und um Watt anstelle von PS.

Krone E-Mobility Play Days

Lucas Auer und Nico Müller in der voestalpine Area

"Wir sind all immer wieder selber überrascht, wie weit die Technologie schon ist, was die Autos schon alles können, wie eindrucksvoll die Fahrleistungen eines Elektroautos sind."
Nico Müller, DTM-Pilot & Formel E-Testfahrer

Mitarbeiterzeitreise erster Klasse

Zu denen, die bei den “Play Days” eine Zeitreise erster Klasse in diese Zukunft erleben konnten, zählte eine Hundertschaft von Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der voestalpine. Für sie und ihre Begleitung war im voestalpine wing eine eigene Area mit freiem Blick auf das Geschehen am Renngelände reserviert, wo sich – wie schon 2017 – wieder rund 40.000 Besucherinnen und Besucher tummelten.
Neben Fahrzeugpräsentationen, Fachgesprächen und Stuntshows sowie einem Drohnen-Bewerb gab es die einmalige Gelegenheit, selbst eines der Elektrokraftpakete Probe zu fahren. “Absolut fantastisch”, fand das Thomas Meltzer von der voestalpine SIGNALING Zeltweg: “Wir haben gleich den neuen Jaguar und den Nissan Leaf getestet.”

"Bei den E-Mobility Play Days sieht man, dass das Interesse der Zuschauer an der Formel E sehr groß ist."
Rahel Frey, ADAC GT Masters-Pilotin

Formel E powered by voestalpine

Krone E-Mobility Play Days

Das mit Abstand größte Kraftpaket der “Play Days” war im voestalpine wing am Eingang zum Red Bull Ring zu bestaunen: Ein echter Formel-E-Bolide, präsentiert von voestalpine, dem stolzen neuen Hauptsponsor aller europäischen Formel E-Rennen. Die Partnerschaft mit dem nachhaltigen Verkehr verpflichtet eben: Als Hersteller extraleichter und gleichzeitig extrasicherer Karosserieteile sowie von Elektrobandpaketen und Batteriegehäusen ist die voestalpine ein maßgeblicher Impulsgeber der klimafreundlichen Zukunft.

"Die Technologie, die durch die Formel E weiter gepusht wird, der Elektroantrieb an sich, ist sicher ein großes Plus dieser Serie."
Nico Müller, DTM-Pilot & Formel E-Testfahrer

Auf in die voestalpine Race Cities

Die Rennsportabteilung dieser nahenden Zukunft war bei den “Play Days” in Gestalt etlicher Formel-E-Rennfahrerinnen und -rennfahrer vertreten. Das Meet & Greet mit ihnen war auch die Sternstunde des Tages von Lisa Seirlehner von der voestalpine Precision Strip: “Lässig, dass die Firma das macht!”
Ins Gespräch kam sie unter anderem mit der Schweizer Pilotin Rahel Frey, die mit ihrem Audi Elaine nach Spielberg gekommen war, den sie bei den Rennen der ADAC GT Masters über die Asphaltpisten jagt: “Ich freue mich definitiv auf die voestalpine Race Cities. Man sieht auch hier bei den E-Mobility Play Days, dass das Interesse der Zuschauer sehr groß ist.”

"Eine coole Sache, dass man einen E-Fahrer – natürlich mit dem Auto im Hintergrund – kennenlernen durfte!"
Thomas Leitner, voestalpine BÖHLER Aerospace

 

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Energieversorgung der voestalpine https://www.voestalpine.com/blog/de/energie/energieversorgung-der-voestalpine/ https://www.voestalpine.com/blog/de/energie/energieversorgung-der-voestalpine/#respond Fri, 28 Sep 2018 07:31:13 +0000 https://www.voestalpine.com/blog/?p=86763 Kohle, Gas und Strom – der Bedarf an Energieträgern wird bei voestalpine strategisch geplant.

 

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Energie gehört wie Erz, Kohle und Zuschlagstoffe zu den grundlegenden Rohstoffen, die der voestalpine-Konzern für hunderte Standorte weltweit beschafft. Dazu gehören die vier größten Verbraucher in Linz, Donawitz, Kapfenberg und Corpus Christi ebenso wie viele andere Produktionsbetriebe. Der Gesamtenergieverbrauch des voestalpine-Konzerns lag im Jahr 2016 bei mehr als 37 TWh.

Energie strategisch planen

Die zu beschaffenden Mengen sollten einfach zu berechnen sein: Bedarf minus Eigenproduktion (z. B. Strom aus Gasen der Hoch- und LD-Öfen) = Zukauf. 
Doch auch der Bedarf ändert sich beständig, ebenso die Marktbedingungen für den Einkauf. „Daher ist es uns vor allem wichtig, die Energieversorgung sehr langfristig sicherzustellen“, erläutert René Matscheko, Koordinator des Energy Committee und Geschäftsführer der voestalpine Rohstoffbeschaffungs GmbH. „Auf strategischer Ebene werden regelmäßig Szenarien aufgestellt, die uns jederzeit eine hochflexible Lösung beim Energieeinkauf erlauben, abhängig von unserem absehbaren Bedarf und den jeweiligen externen Bedingungen.“

Energieversorgung der voestalpine

Konzernweite Energiebeschaffung

  • Auch über die Grenzen der voestalpine-Divisionen hinweg ziehen die Energieflüsse dahin. Im Fokus steht, sie so effizient wie möglich einzusetzen. Dafür sorgt neben der vorausschauenden Planung die enge Kooperation zwischen Verbrauchern und den MitarbeiterInnen im Energieeinkauf.
    Für die Gasversorgung ohne Zwischenhändler bildet beispielsweise die eigene Gas-Bilanzgruppe ein flexibles Versorgungsnetz konzerneigener Verbraucher.
  • Ein gemeinsamer Energiepool schließt u. a. Elektroenergie-Verbraucher deutscher voestalpine-Standorte zusammen und verhandelt damit einerseits günstigere Preise und erlaubt andererseits den schnellen Ausgleich von Verbrauchsschwankungen.
"Über 80 % unseres Strombedarfs erzeugen wir aus unseren Prozessgasen. Höchste Effizienz, hohe Versorgungssicherheit und eine dynamische Teilnahme an den Energiemärkten sind für uns ein Erfolgsfaktor."
Ralf Martinelli, Leitung Technischer Service und Energie, voestalpine Stahl GmbH

Mitarbeiter mit Energie

Auf der Seite der strategischen Planung wie im täglichen, operativen Geschäft sind bei voestalpine Mitarbeiter tätig, die genauestens mit den Marktbedingungen vertraut sind und diese zum Vorteil des Konzerns zu interpretieren wissen.

"Garantie für den höchsteffizienten Energieeinsatz ist heute wie in Zukunft das Know-how unserer Mitarbeiter."
René Matscheko

Mehr zum Thema Umwelt: http://www.voestalpine.com/umwelt

 

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