Riesenbillard von Haus-Rucker-Co im voestalpine open space 3 Minuten Lesezeit
voestalpine open space

Riesenbillard von Haus-Rucker-Co im voestalpine open space

Viktoria Steininger
Holds editorial responsibility for blog topics, is researching and writing articles. Her stories give insights into the world of the voestalpine Group.

Interview mit Laurids Ortner vom Architekturbüro Ortner & Ortner Baukunst über das Giant Billard Projekt im voestalpine open space.

Im voestalpine open space wird die Replik des Giant Billard (Riesenbillard) von Haus-Rucker-Co aus dem Jahr 1970 gezeigt: eine vom Publikum bespielbare Großskulptur, die damals weltweit ungeheuer erfolgreich war. Im Interview spricht Laurids Ortner über die Hintergründe des Projekts und die Besonderheit des voestalpine open space.

"Das Publikum wird ohne Schwelle in atemberaubender Weise an beste Kunst herangeführt."
ZitatLaurids Ortner

Herr Ortner, erzählen Sie uns kurz etwas über Ihre Geschichte und die wichtigsten Projekte (Stichwort: Haus-Rucker-Co)

Sie wollen von mir, dass ich über eine fulminante Geschichte, die 1967 mit Haus-Rucker-Co begann und bis heute mit Ortner & Ortner erfolgreich andauert, kurz erzähle … Das ist nicht zu schaffen, aber ich kann ihnen eine Leseliste der Bücher zusammenstellen, die über uns erschienen sind.

 

Was planen Sie für den voestalpine open space? Was ist die Idee dahinter und wer ist an diesem Projekt beteiligt?

voestalpine open space giant billard

Giant Billard von Haus-Rucker-Co im voestalpine open space

Zur Eröffnung des voestalpine open space wird die Replik des Giant Billard von Haus-Rucker-Co aus dem Jahr 1970 gezeigt: eine vom Publikum bespielbare Großskulptur, die damals weltweit ungeheuer erfolgreich war.

 

Warum haben Sie sich den voestalpine open space als Ort ausgesucht?

Die Architekten Riepl und Riepl haben mit dem voestalpine open space einen urbanen Freiluftraum geschaffen, wie er für Ausstellungen und Veranstaltungen attraktiver nicht sein könnte.

 

Was ist Ihrer Meinung nach das Einzigartige am voestalpine open space?

Die ganze Konzeption ist einzigartig: über den Dächern der Stadt, mitten im Zentrum eine solche kulturelle Plattform herzustellen, gibt es in dieser Form nirgends – es könnte nicht besser sein.

 

Was ist die große Herausforderung aus künstlerischer Sicht an dieser Umgebung?

Künstler haben hier die Möglichkeit, weithin sichtbar und vor einem großen Publikum ihre Arbeiten zu zeigen; mit besonderen Aktionen auf diesen besonderen Ort einzugehen.

 

Was erwartet die Besucher?

Das Publikum wird ohne Schwelle in atemberaubender Weise an beste Kunst herangeführt. Das wird zum Erlebnis für die Besucher, aber auch für die Künstler.

 

Welche Bedeutung hat dieses Projekt für Sie?

Es freut und ehrt uns, mit dem nun schon historischen Giant Billard den Anfang einer neuen urbanen Kultureinrichtung zu markieren.

 

Kennen Sie irgendein vergleichbares Projekt?

Nein. Und weit über Linz und Österreich hinaus wird man darüber mit Bewunderung staunen.

 

Was ist Ihre persönliche Vision?

Wir haben das Privileg, im attraktivsten, interessantesten, komplexesten Teil der Welt zu leben: in Europa. Wir alle sollten diese besondere Eigenart Europas mit Enthusiasmus nun weiterentwickeln, vor allem mit neuen kulturellen Anstrengungen. Das OÖ Kulturquartier in Linz liefert gerade einen exzellenten Ansatz.

 

Zur Person: Laurids Ortner

laurids Ortner

Laurids Ortner

Architekturstudium an der TU Wien.

1967 Mitbegründer der Architekten-und Künstlergruppe Haus-Rucker-Co in Wien.

1976-87 Professor an der Universität für künstlerische und industrielle Gestaltung in Linz.

1987 bis 2011 Professor für Baukunst an der Staatlichen Kunstakademie Düsseldorf.

 

Mehr Informationen zum voestalpine open space: www.voestalpine.com/openspace

 

Viktoria Steininger