Gelungener voestalpine Mitarbeiter-Event im Wiener Burgtheater 4 Minuten Lesezeit
Karriere

Gelungener voestalpine Mitarbeiter-Event im Wiener Burgtheater

Christopher Eberl
Christopher Eberl ist redaktionell verantwortlich für die Karriere-Themen sowie für die Lehrlingswebsite. Mit seinen Geschichten gewährt er Einblicke in die Arbeitswelten des voestalpine-Konzerns.

Insgesamt 100 voestalpine-Mitarbeiter konnten samt Begleitung am Samstag, dem 4. März, durch den Gewinn von Eintrittskarten, Yasmina Rezas Tragikomödie „Kunst“ erleben.

Gelungener voestalpine Mitarbeiter-Event im Wiener Burgtheater

Gelungener voestalpine Mitarbeiter-Event im Wiener Burgtheater

Vor über 20 Jahren wurde Yasmina Rezas Tragikomödie „Kunst“ das erste Mal in deutscher Übersetzung aufgeführt. Weit über 400 Mal ist das Stück seitdem auf deutschsprachigen Bühnen gebracht worden. Und trotzdem war es ein besonderer Abend, dem 100 voestalpine-Mitarbeiter samt Begleitung am Samstag, dem 4. März, durch den Gewinn von Eintrittskarten bei der dritten solchen Mitarbeiteraktion, erleben konnten.

"Die voestalpine sponsert das Burgtheater, und es ist eine schöne Sache, dass die Mitarbeiter auch ein Stück weit Nutzen ziehen können und zu so einem tollen Abend eingeladen werden. Wir sind privat angereist und nutzen die Gelegenheit für einen ausgedehnten Wienbesuch."
Uta Stockbauer, Corporate Human Resources, voestalpine AG

Organisierte Anreise für Mitarbeiter

Die allermeisten glücklichen Gewinner nutzten das Angebot der organisierten Anreise mit den Bussen aus Linz, Krems, Donawitz, Kapfenberg, Zeltweg und Böhlerwerk und trafen pünktlich bis 18.45 in Wien ein. So blieb Zeit das bereitgestellte Buffet und die Getränke in der exklusiven „voestalpine area” mit Blick auf den Wiener Rathausplatz zu genießen. Selbst den regelmäßigen Theaterbesuchern unter den Mitarbeitern wurde Ungewohntes geboten. Eine exklusive Einführung in das Werk und die Biographie der Autorin, bevor es für die Gäste in den Zuschauerraum ging, rundeten den ohnehin gelungenen Abend ab.

"Wie immer bei den voestalpine-Events war alles heute toll organisiert, von der Busanfahrt bis zum Empfang im Burgtheater. Ein schöner Abend in Begleitung meiner Frau."
Herbert Handschuh, voestalpine Metal Forming GmbH

Originalinszenierung der deutschsprachigen Premiere

Ein besonderer Abend war es allerdings auch – nicht weil sich der österreichische Bundeskanzler ebenfalls im Publikum befand – sondern weil es gelungen war am Wiener Burgtheater für nur drei Abende die Originalinszenierung der deutschsprachigen Premiere an der Schaubühne, Berlin, wieder auf die Beine zu stellen. Udo Samel, Gerd Wameling und Peter Simonischek, der erst im Februar als ‚Bester Schauspieler‘ mit dem österreichischen Filmpreis ausgezeichnet worden war, standen auf der Bühne.

„Unglaubliche 22 Jahre schon spiele ich den Yvan in Yasmina Rezas Welterfolgsstück „Kunst“. Ein Triumph damals die Premiere an der Schaubühne in Berlin, jeder der 440 Auftritte eine unglaubliche Freude zu spielen. Yvan und ich sind zusammen älter geworden, aber kein bisschen weiser. Eigentlich fühlen wir uns zeitlos, wie das Stück und seine Thematik es ja wirklich sind. Das spürt man auch am großen Interesse des Publikums“, erzählte Peter Simonischek der voestalpine exklusiv.

"Es ist mein allererstes Mal im Burgtheater heute und ich mag auch Peter Simonischek sehr gern. Deshalb freue ich mich besonders, dass ich die Karten für mich und meine Begleitung gewinnen konnte."
Cornelia Turini, voestalpine Stahl Donawitz GmbH

In „Kunst“ löste am Samstagabend ein teures Bild – weiß mit weißen Streifen – einen Streit unter drei alten Freunden aus. Doch das volle Haus am Ring durfte in erster Linie nicht eine eineinhalbstündige Debatte über Kunst beobachten, sondern wie diese Freundschaft an der Diskussion zerbricht. Tragisch auf der Bühne, dafür oft brüllend komisch im Zuschauerraum. „Das Drama von ‚Kunst‘ ist ja nicht, dass Serge sich das weiße Bild kauft“, sagt auch Autorin Reza, „sondern dass man mit ihm nicht mehr lachen kann. Wenn Sie mit einem Freund lachen können, dann können Sie alle möglichen Differenzen haben, denn eine Freundschaft ist jenseits von Meinungen begründet.“

"Nachdem meine Schwester Kunstgeschichte studiert hat, gibt es bei uns in der Familie manchmal solche Diskussionen. Für mich als nüchternen Techniker hat Kunst ihre Grenzen. Ich würde mir etwa nie ein weißes Bild mit weißen Streifen aufhängen. Aber bei dem Thema gibt es halt unterschiedliche Zugänge und Meinungen."
Lothar Weiß, voestalpine Stahl GmbH

Viel zu schnell endete ein unvergesslicher Abend wieder. Doch „Kunst“ sorgte noch auf der anschließenden Heimreise mit den Bussen unter den Mitarbeiter für lebhaften Austausch. Und ihre Eindrücke von der Veranstaltung teilen diese auf der mySite im Intranet mit anderen Mitarbeitern unter den Hashtags #Burgtheater sowie #Mitarbeiterevent.

Christopher Eberl