voestalpine Environmental Conference 2015 2 Minuten Lesezeit
Energie

voestalpine Environmental Conference 2015

Stephanie Bauer
As a voestalpine Digital Native right from the start, Stephanie Bauer is responsible for the Corporate Online & Social Media Strategy in her role as Managing Editor for topic management in the newsroom.

Es war nicht die erste Umweltkonferenz, welche die voestalpine für ihre Experten abgehalten hat. Unter den jährlichen Zusammenkünften zum Thema war es allerdings, die größte, die der Konzern jemals auf die Beine gestellt hat.

74 Teilnehmer aus Produktionsgesellschaften weltweit fanden am 8. und 9. September 2015 zusammen um sich auszutauschen, aber vor allem, um mehr über aktuelle Aspekte von Umwelt & Energie zu erfahren, und in Zukunft noch stärker betreffen werden. Dass sich dieses Themenfeld von einer weitgehend regionalen Angelegenheit der Emissionsreduzierung, Energieeffizienz und Ressourcenschonung zu einem globalen Thema mit enormem Einfluss für die strategischen Entscheidungen des gesamten Konzerns entwickelt hat, machte nicht nur die Liste der geladenen Gäste aus Europa, Afrika, Amerika und Asien deutlich. Auch das außerordentlich prominent besetzte Panel an Sprechern und Vortragenden unterstrich die Bedeutung, die dem Umgang mit Umweltfragen beigemessen wird.

Kurssetzung für die Zukunft

So ließ es sich CEO Wolfgang Eder nicht nehmen, die Eingangsworte an jene Mitarbeiter zu richten, deren Arbeitsergebnisse sich zunehmend in Vorstandsentscheidungen niederschlagen wird.

"Wir müssen den Kurs für die langfristige Zukunft der voestalpine setzen. Dazu müssen wir fundamentale Fragen beantworten und brauchen eine wohlfundierte Basis für unseren Entscheidungsprozess. Für diesen Prozess ist Ihre Expertise unerlässlich."
Wolfgang Eder, CEO

Fragen, die in Folge vom Leiter des strategischen Umweltmanagements, Johann Prammer, genauer umrissen wurden. Erste Antworten lieferten Bernhard Kohl, der die aktuelle Entwicklung der weltweiten und insbesondere europäischen Klimapolitik aufzeigte, und voestalpine-Forschungsleiter Thomas Bürgler, der zu den technologischen Optionen Stellung nahm, mit denen mögliche Vorgaben dieser Klimapolitik umsetzen könnte. Über die Bedeutung dieser teils noch unabsehbaren Entwicklungen, wurde beim anschließenden Round Table, nicht nur von CEO Wolfgang Eder und Umweltleiter Johann Prammer, sondern auch durch die Vorstände Herbert Eibensteiner und Franz Kainersdorfer, vor Publikum diskutiert.

Teil der Lösung

Während der erste Teil der Konferenz vor allem Fragen der Prozesstechnologien aufwarf, zielte der zweite Abschnitt auf voestalpine Produkte. Life Cycle Assessment stand im Fokus des externen Experten Michael Narodoslawsky von der TU Graz wie auch des internen Experten zu diesem Thema, Stefan Schuster. In der Bewertung der Auswirkungen eines Produkts auf die Umwelt über seinen gesamten Lebenszyklus hinweg (und nicht nur während seiner Nutzungsphase) liegt der große Vorteil, den Stahlprodukte gegenüber Konkurrenzmaterialen haben. Immer mehr stelle sich heraus, dass Stahl nicht Teil des Problems, sondern Teil der Lösung sein kann, so Schuster. Eine Verantwortung, die von der voestalpine im Rahmen ihrer „Corporate Responsibility“ wahrgenommen wird, wie Claudia Korntner im abschließenden Vortrag ausführte, bevor es für die Teilnehmer mit intensiven Workshops und Diskussionen weiterging.

Stephanie Bauer