Stahl für nachhaltigen Maschinenbau 3 Minuten Lesezeit
Umwelt

Stahl für nachhaltigen Maschinenbau

Volkmar Held

Für den Technologiekonzern voestalpine gehört Produktnachhaltigkeit zu den Grundlagen unternehmerischen Handelns. Mit verschleißfestem sowie hoch- und ultrahochfestem Stahl aus den Reihen durostat® und alform® unterstützt er namhafte Hersteller beim ressourcenschonenden Bau langlebiger Maschinen.

Stahl ist für Baumaschinen der Konstruktionswerkstoff Nr. 1. Er bietet höchste Stabilität und hervorragenden Widerstand gegen Witterungsbedingungen. Mit seiner fast hundertprozentigen Recycelbarkeit ist Stahl ein Nachhaltigkeitsspitzenreiter. voestalpine-Kunden sind zu Recht anspruchsvoll und bestehen auf Werkstoffen, die ihre Bemühungen um Ressourcenschonung unterstützen. Der Technologiekonzern voestalpine punktet daher bei ihnen mit den Stählen der alform®– und durostat®-Reihen.

Stahl fördert Leichtbau

Je mehr ein Baufahrzeug im Verhältnis zum Eigengewicht transportieren kann, desto effektiver gestaltet sich sein Einsatz. Leichtere, nachhaltig erzeugte Stahlwerkstoffe mit hohen Festigkeiten, wie alform® und durostat® von voestalpine, tragen so zu Ressourcenschonung und Umweltschutz bei. Dank ihrer Top-Position im Nachhaltigkeits-Ranking und ihrer herausragenden Leistungsfähigkeit hinsichtlich Festigkeit und Zähigkeit finden sie Einsatz in Kränen, Lastfahrzeugen und Transportmulden führender Hersteller. Mit maximierter Festigkeit unterstützen sie dabei den Leichtbau. Bei gleicher Stabilität können Bauteile wie beispielsweise Kranausleger aus Komponenten mit geringeren Wandstärken gefertigt werden.
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Höhere Effizienz in Produktion und Einsatz

Ob alform® oder durostat®, die modernen Stahlwerkstoffe von voestalpine helfen, die Entnahme natürlicher Ressourcen zu mindern und Emissionen zu senken. Schließlich benötigt Bautechnik mit geringerem Gewicht im täglichen Einsatz, bei gleicher Leistungsfähigkeit und bester Stabilität, weniger Energie. Dieser Effizienzgewinn vermindert auch die damit verbundenen Emissionen.

Hochfeste Stähle von voestalpine ermöglichen den Einsatz von Bauteilen, die fast ebenso leicht sind wie Aluminium. Für ihre Herstellung wird dabei nur weniger als ein Viertel der Energie aufgewendet, die für die Produktion der gleichen Menge Aluminium notwendig ist:

  • 85,5 GJ für eine Tonne Aluminium;
  • 20,3 GJ für eine Tonne Stahl;
  • 17,3 GJ, also noch einmal 15 % weniger, werden für eine Tonne Stahl bei voestalpine aufgewendet.
    (GJ = Gigajoule)

Nachhaltig und umweltbewusst

Für voestalpine ist Nachhaltigkeit nicht nur in den eigenen Produktionsprozessen von höchster Bedeutung. Als ein grundlegender Gedanke der Unternehmensstrategie spiegelt sie sich in der gesamten Wertschöpfung des Unternehmens. Dazu gehört die Zusammenarbeit mit regionalen Zulieferern. Damit kann sichergestellt werden, dass die beteiligten Partnerunternehmen keine konfliktbehafteten Rohstoffe zum Einsatz bringen bzw. Kinder- oder Zwangsarbeit nutzen.
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"Im Rahmen des Projektes SSCM (Sustainable Supply Chain Management) werden unsere Lieferanten und Partner laufend nach sorgfältig erarbeiteten Kriterien überprüft. Das ist ein wichtiger Beitrag zur Absicherung der von uns definierten hohen Standards."
voestalpine-Vorstandsvorsitzender Herbert Eibensteiner im Corporate Responsibility Report 2019