voestalpine-CEO Wolfgang Eder im Interview mit den Chefredakteuren der österreichischen Bundesländerzeitungen und „Die Presse“ 2 Minuten Lesezeit
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voestalpine-CEO Wolfgang Eder im Interview mit den Chefredakteuren der österreichischen Bundesländerzeitungen und „Die Presse“

Christopher Eberl
Christopher Eberl ist redaktionell verantwortlich für die Karriere-Themen sowie für die Lehrlingswebsite. Mit seinen Geschichten gewährt er Einblicke in die Arbeitswelten des voestalpine-Konzerns.

In der heutigen Ausgabe (Freitag, 6. Mai 2016) der führenden Bundesländerzeitungen und „Die Presse“ spricht voestalpine-CEO Wolfgang Eder über die Entwicklung des Konzerns, den Industriestandort USA sowie die wirtschaftspolitischen Entwicklungen in Österreich und Europa.

Das Interview führten Gerhard Hofer (Die Presse), Andreas Koller (Salzburger Nachrichten), Hubert Patterer (Kleine Zeitung), Gerold Riedmann (Vorarlberger Nachrichten), Alois Vahrner (Tiroler Tageszeitung) sowie Gerald Mandlbauer und Dietmar Mascher (OÖNachrichten).

voestalpine-CEO Wolfgang Eder im Interview mit den Chefredakteuren der österreichischen Bundesländerzeitungen und „Die Presse“

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Größte Einzelinvestition in den USA

Noch in diesem Jahr wird die größte Einzelinvestition des voestalpine-Konzerns in den USA, eine Direktreduktionslage zur Herstellung von HBI (Hot Briquetted Iron) mit einem Investitionsvolumen von 550 Mio. Euro, ihren Betrieb aufnehmen.

"Die Produktion startet im Lauf des Sommers, bis Dezember könnten wir in Vollbetrieb sein."
ZitatWolfgang Eder, voestalpine-CEO

Und weiter zum Standort USA: „Faktum ist, die wesentlichen Voraussetzungen werden dort halten. Und egal wer in den USA Präsident wird, können wir davon ausgehen, dass die Rahmenbedingungen für diese Anlage langfristig eine wirtschaftlich attraktive Produktion gewährleisten. Die USA haben begriffen, dass es wichtig ist, neben der Entwicklungs- auch die Fertigungskompetenz im Land zu haben. Sie holen die traditionelle Industrie wieder zurück und sind attraktiv für neue Investoren. In Europa dagegen fehlt ganz offensichtlich der politische Wille, die Industrie als Rückgrat der Wirtschaft zu halten.“

Wirtschaftspolitische Herausforderungen

Zur wirtschaftspolitischen Situation in Österreich sagt Eder: „Wir haben eine Rekordarbeitslosigkeit, Rekord-Staatsschulden, eine noch nie dagewesene Steuerquote und überbordende Bürokratie, den stärksten Anstieg der Lohnstückkosten der westeuropäischen Industriestaaten seit dem Jahr 2000, die zweithöchste Arbeitskostenbelastung in der OECD. Und besonders schlimm ist, dass wir seit 2009 sinkende Realeinkommen haben. Die Menschen können sich immer weniger leisten, weil der Staat immer mehr braucht. Das spricht für sich.“ Laut Eder brauche es mehr Wahrheit, Offenheit und Führung im Land, vor allem auch um jungen Menschen eine Zukunft zu verschaffen. Positiv sieht Eder die Forschungsförderung, die in den letzten 10 Jahren konstruktiv weiterentwickelt wurde – die Ergebnisse für Unternehmen werden sich aber erst in den nächsten Jahren zeigen.

 

Das gesamte Interview lesen Sie unter:

 

 

Christopher Eberl