Quelle: BildungsTV/Education Group GmbH

Aktives Erinnern, Gedenken und Lernen

Die Bildungsangebote im "Zeitgeschichte MUSEUM"

Das "Zeitgeschichte MUSEUM" ist nicht nur ein Ort des Erinnerns, sondern auch des Vermittelns von Werten und der Vorurteilsvermeidung. Sie soll Jugendliche zum politischen Diskurs und kritischen Denken anregen.

Wichtiger Hinweis: Pflichtmodul Politische Bildung ab Schuljahr 2016/17
In Hinblick auf die Einführung des Pflichtmoduls Politische Bildung im Unterrichtsfach Geschichte ab dem Schuljahr 2016/17 bietet das Zeitgeschichte MUSEUM adäquate Unterrichtsmaterialien zur Vorbereitung des Besuchs für Pädagoginnen und Pädagogen, sowie Arbeitsunterlagen für Schüler/innen an. Bei den Projektführungen im Zeitgeschichte MUSEUM werden die Schüler/innen zum politischen Diskurs motiviert und erarbeiten sich die Lernziele eigenständig unter Anleitung eines speziell geschulten Guides. Das Modul Zeitgeschichte MUSEUM ist bestens für die Gestaltung des Pflichtmoduls Politische Bildung geeignet!

Für die Vorbereitung auf den Besuch des "Zeitgeschichte MUSEUMs" in der Schule werden folgende Unterlagen zur Verfügung gestellt:
Einführung in die Thematik für Lehrerinnen und Lehrer und
Arbeitsunterlagen für die Schülerinnen und Schüler zu den Themenbereichen:

  • NS-Rassenideologie/Nationalitätenhierarchie
  • Rekrutierung/Transport/Ankunft
  • Arbeit/Sabotage
  • Lagerleben/Willkür
  • Freizeit/Medizinische Versorgung
  • Schwangerschaft/Kinder
  • Sexualität
  • Flucht/Bombardierung/Befreiung
  • Bildauswahl zur Analyse und Interpretation
  • Gedanken zur Arbeit (Historisches und Aktuelles als Grundlage für die Schülerinnen und Schüler, um ihre eigene Haltung zur „Arbeit“ zu reflektieren)

Mit Ausnahme der letzten beiden Themenbereiche wurde bewusst auf konkrete Arbeitsaufträge verzichtet. Die Lehrerinnen und Lehrer können daher selbst auswählen und nach ihren eigenen methodisch-didaktischen Vorstellungen, abgestimmt auf den jeweiligen Schultyp bzw. Altersgruppe, die vorhandenen Unterlagen einsetzen.

Es wird empfohlen, zwei Unterrichtseinheiten zu verwenden.

Für Schulgruppen bis 30 Personen werden Projektführungen angeboten, sodass sich die Schülerinnen und Schüler interaktiv mit dem Thema "Zwangsarbeit" auseinandersetzen können. Schulgruppen ab 30 Personen erhalten eine Stationenführung mit Elementen der Projektführung.

Die hier aufscheinenden Unterlagen sind als Vorbereitung für den Museumsbesuch gedacht.

Der Museuemsbesuch mit der Klasse ist so konzipiert, dass nach einer ca. 45 Minuten dauernden Führung die Klasse zu folgenden Themen Arbeitsunterlagen erhält:

  • Willkür und Unterdrückung
  • Nationalitäten der Zwangsarbeiter und Zwangsarbeiterinnen (Hierarchie)
  • Polen/Ostarbeiter/KZ-Häftlinge/Jugendliche
  • Schicksal einzelner Zwangsarbeiter und Zwangsarbeiterinnen
  • Zwangsarbeiterinnen und ihre Kinder
  • Die Zeit danach

Es ist daher ratsam, dass vor dem Besuch sechs Gruppen gebildet werden, die dann die oben angeführten Themen bearbeiten. Aus jedem Themenblock werden selbstständig zweit Fragestellung/Arbeitsaufträge ausgewählt, bearbeitet und die Ergebnisse im Anschluss den Kolleginnen und Kollegen präsentiert. Die weiteren Fragen/Aufgabenstellungen dienen als Diskussiongrundlage für die Nachbereitung im Unterricht.

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