voestalpine Böhler Welding

Nahtlose Fülldrähte: Ein kurzer Überblick!

7. Mär 2017

Rutile Fülldrähte für alle Positionen
Dank schnell erstarrender Schlacke, die das Schweißbad stützt, bieten sie außerordentliche Produktivität beim Zwangslagenschweißen und ermöglichen gleichzeitig die Verwendung höher Schweißströme. Eine einzige Einstellung von Stromstärke und Spannung kann für alle Schweißpositionen verwendet werden. Die Drähte zeichnen sich durch einen sanften und feintropfigen Werkstoffübergang im Sprühlichtbogen mit sehr geringen Spritzerverlusten aus, gute Entfernbarkeit der Schlacke und saubereNahtoberflächen.  

Für die Wurzelschweißung kann bei Verwendung von keramischen Badsicherungen einen optimale und wirtschaftliche Lösung erzielt werden.Für Ein- und Mehrlagenschweißungen geeignet. Diffusibler Wasserstoffgehalt H5 (EN) und H4 (AWS) – typische Werte sind 2–3 ml/100 g Schweißgut unter Mischgas und 1–2 ml/100 g Schweißgut unter 100 % CO2.

 

Basische Fülldrähte für waagrechte Schweißposition
Sie zeichnen sich durch gute Schweißbarkeit und Produktivität in Wannenlage und in Horizontal-Vertikalposition aus. Sie sorgen für sehr saubere Schweißnähte mit hoher Dehnung und Kerbschlagzähigkeit sowie guter Rissfestigkeit und werden daher oft für stark verspannte Konstruktionen und für Wurzelschweißungen verwendet. Sehr geringe Spritzerverluste. Gute Schlackelöslichkeit und saubere Nähte. Für höhere Produktivität bei Wurzelschweißungen können keramische Badsicherungen  verwendet werden.

Für Ein- und Mehrlagenschweißungen geeignet. Diffusibler Wasserstoffgehalt H5 (EN) und H4 (AWS) – typisch 1–3 ml/100 g Schweißgut.

 

Metallpulverdrähte für alle Positionen
Sie ermöglichen eine besonders hohe Schweißgutausbringung, dakeine mineralische  Schlacke gebildet wird. Mehrlagenschweißungen sind ohne Entfernen der wenigen verbleibenden Silikatinseln möglich, die sich auf der Nahtoberfläche bilden. Sie werden daher häufig für mechanisierte oder automatisierte Schweißungen verwendet, kommen aber auch für den manuellen Einsatz infrage. Sie werden oft für Wurzelschweißungen verwendet, auch auf Keramikunterlagen.

Für Ein- und Mehrlagenschweißungen geeignet. Diffusibler Wasserstoffgehalt H5 (EN) und H4 (AWS) – typisch 1–3 ml/100 g Schweißgut.

 

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