voestalpine Böhler Welding
voestalpine Böhler Welding

Stabelektroden

Das E-Handschweißen (Lichtbogenhandschweißen) ist eines der ältesten und vielseitigsten Schweißverfahren und gilt als einfache und sichere Methode. Dabei brennt zwischen der Stabelektrode und dem Grundmaterial ein Lichtbogen. Beim Lichtbogenhandschweißen mit umhüllten Stabelektroden übernimmt die Umhüllung die Aufgabe, einerseits eine Schutzgasglocke und andererseits eine Schlacke zu bilden, um so den übergehenden Metalltropfen bzw. das Schweißgut vor Luftsauerstoffzutritt zu schützen. Hauptsächlich werden durch die Hülle die Schweißeigenschaften und die mechanischen Gütewerte des Schweißgutes vor allem bei Minustemperaturen beeinflusst. Weiterhin werden durch die Umhüllung die Positionsverschweißbarkeit, die Ausbringung und der Ausgleich des Abbrandes beeinflusst. Es gibt drei Haupt-Umhüllungstypen: Rutil-, basisch- und zelluloseumhüllte Stabelektroden sowie ihre Mischtypen.
Stabelektroden Verpackung Böhler Welding Dry System

Die effiziente Alternative zu kostenintensiver, klimatisierter Lagerung und Handhabung heißt Böhler Welding DRY SYSTEM, das „ofentrockene“ Stabelektroden direkt aus der Vakuumverpackung liefert. Durch das DRY SYSTEM werden Rücktrocknung und der Einsatz von Trockenhalteschränken und beheizten Köchern überflüssig und das potenzielle Risiko von Wasserstoffrissen wird vermieden. Sicheres Schweißen mit einem niedrigen Wasserstoffgehalt im Schweißgut bis zu neun Stunden nach dem Öffnen der Vakuumverpackung.

Zelluloseumhüllte Stabelektroden

Sie besitzen infolge ihres hohen Zellulosegehaltes in der Umhüllung besonders gute Eigenschaften für die Zwangslagenschweißung, jedoch weniger gute Eigenschaften bei Waagrechtschweißung. Sie werden daher überwiegend für Fallendschweißungen an Großrohren eingesetzt. Auch für Unterwasserschweißungen eignen sie sich aufgrund ihrer hervorragenden Nahtqualität sehr gut.

Rutilumhüllte Stabelektroden

Diese werden wegen ihrer angenehmen Schweißeigenschaften sehr geschätzt. Der Lichtbogen brennt stabil und ruhig und hat gutes Wiederzündverhalten, die Nähte sind feinschuppig und die Schlacke hebt größtenteils von selbst ab. Rutilelektroden haben noch ausreichende Zähigkeitseigenschaften, eignen sich aber nur eingeschränkt in der Zwangslage (hochlegiert).

Basischumhüllte Stabelektroden

Die Hauptvorteile basischer Elektroden sind die ausgezeichneten Zähigkeitseigenschaften des Schweißgutes und die Sicherheit gegen Kalt und Heißrisse. Die basischen Elektroden haben einen grobtropfigen Werkstoffübergang, sind in allen Positionen verschweißbar und weisen etwas grobschuppigere Nähte auf. Die Schlacke lässt sich noch relativ gut entfernen, jedoch ungünstiger als bei Rutilelektroden.

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