Hier können Sie ein Vorschaubild der Datei öffnen
Rückfallweiche
Aufschneidbare Rückfallweiche mit Klammerverschluss und Rückholzylinder
Rückfallweichen werden im Betrieb regulär „aufgeschnitten“ (aufgefahren), in diesem Fall ist es nicht notwendig, die Weichen händisch oder mit einem Antrieb umzustellen.
Nach der Durchfahrt des Zuges wird die Weiche von der Rückstellvorrichtung selbsttätig wieder in ihre Ausgangslage gebracht.
Dies erfolgt durch eine Feder, welche in einem mit Öl gefülltem Zylinder wirkt und über den Verschluss oder die Stellstangen die Weichenzungen wieder in ihre ursprünglichen Lagen bringt.
Verschlüsse, welche in Rückfallweichen eingesetzt werden, müssen aufschneidbar sein.
Nach der Durchfahrt des Zuges wird die Weiche von der Rückstellvorrichtung selbsttätig wieder in ihre Ausgangslage gebracht.
Dies erfolgt durch eine Feder, welche in einem mit Öl gefülltem Zylinder wirkt und über den Verschluss oder die Stellstangen die Weichenzungen wieder in ihre ursprünglichen Lagen bringt.
Verschlüsse, welche in Rückfallweichen eingesetzt werden, müssen aufschneidbar sein.
So ist beispielsweise der Klammerverschluss aufschneidbar, er kann bei einer „Fehlfahrt“ vom Weichenende her von den Radsätzen des Fahrzeuges über die so erzeugte Zungenbewegung umgestellt werden, ohne dass Schäden an den Zungen und an den Verschlusselementen auftreten.
Voraussetzung dafür ist, dass die Geschwindigkeit des Fahrzeuges beim Aufschneidvorgang relativ nieder ist.
Rückfallweichen können auch mit einer Zungenverbindungsstange ohne Verschluss betrieben werden.
Aus Sicherheitsgründen wird die Überwachung und die Anzeige der Zungenlagen durch Zungenprüfkontakte (Endlagenprüfer, ELP) und durch ein Lichtsignal empfohlen.
Voraussetzung dafür ist, dass die Geschwindigkeit des Fahrzeuges beim Aufschneidvorgang relativ nieder ist.
Rückfallweichen können auch mit einer Zungenverbindungsstange ohne Verschluss betrieben werden.
Aus Sicherheitsgründen wird die Überwachung und die Anzeige der Zungenlagen durch Zungenprüfkontakte (Endlagenprüfer, ELP) und durch ein Lichtsignal empfohlen.
Vorteile und Eigenschaften
- Züge können in unbesetzten Bahnhöfen oder auf Betriebsgleisanlagen ohne Zeitverzögerungen (wegen manueller Weichenumstellung) kreuzen
- Durch verzögerte Zungen–Rückholung Schonung der Spurkränze an den Fahrzeugen und der Zungen an den Weichen sowie reduzierte Lärmentwicklung
- Die Regulierung der Umstellzeit am Zylinder zur optimalen Abstimmung auf die Betriebsverhältnisse ist vorgesehen
- Händische Umstellung möglich (für Sonderfahrten von der Weichenspitze her)
- Anordnung bei beengten Platzverhältnissen auch in Gleis-Längsrichtung
Technische Attribute:
| Einsatzbereich | Für kleinere bis mittlere Weichen, welche mit einem Umstellpunkt (Verschluss) stellbar sind |
| Max. Aufschneidgeschwindigkeit | 40 km/h |
| Anordnung des Rückholzylinders | An der Seite der geschlossenen Zunge |
| Besonderheiten | Der Weichenbock ist versperrt, die speziellen Betriebsanweisungen sind zu beachten |
Selbstregulierender Klammerverschluss VAE TEMPFLEX
