Isolierstoß mit rechtwinkligem Schienenschnitt
Geklebte Isolierstöße in Schienen trennen bestimmte elektrische Stromkreise in den Gleisen und Weichen. Da sie in kontinuierlich verschweißten Gleisen (CWR - Continuously Welded Rail) angewendet werden, müssen sie daher in der Lage sein, die im Gleis auftretenden Längskräfte zu übertragen.
Es werden Isolierstöße mit rechtwinkeligen Trennfugen und solche mit schrägen Trennfugen unterschieden.
Sie werden in der Regel als vorgefertigte, in kurze Schienenabschnitte eingeklebte Stöße geliefert, die Isolierstöße mit rechtwinkeliger Trennfuge können aber auch im Gleis hergestellt werden.
Bei der Anwendung von geklebten Isolierstößen sind an das Gleis bestimmte Anforderungen bezüglich Gleisstabilität, guter Stopfung und Schwellenqualität zu stellen.
Im durchgehend verschweißten Gleis ist ein nicht verklebter Isolierstoß eine Störstelle, daher werden verklebte Isoliertöße mit vier oder sechs Schrauben angewendet.
Alle Isolierstöße werden auf ihren elektrischen Widerstand geprüft, bei einer bestimmten Anzahl von Stößen werden auch zerstörende Proben wie Zugversuche und Pulsatorversuche durchgeführt. Der geklebte Isolierstoß besteht aus zwei getrennten Schienenabschnitten, zwei Stahllaschen, der entsprechenden Anzahl von hochfesten Schrauben, den Isoliereinlagen, Isolierbüchsen und Distanzbeilagen aus Kunststoff und Glasfibermatten.
Isolierstoß mit schrägem Schienenschnitt, "IVG – Stoß"