phs-ultraform® Prozess

Temperaturverlauf bei phs-ultraform®

Prozesssicherheit trifft Wirtschaftlichkeit

voestalpine blickt auf eine jahrelange Serienerfahrung mit phs-ultraform® zurück, dazu bewährt sich die indirekte Warmumformung weltweit.

Im indirekten Warmumformprozess werden die Stahlplatinen aus
phs-ultraform® mit klassischer Kaltumformung auf Endgeometrie geformt und final beschnitten. Nachfolgend werden die kaltumgeformten Bauteile auf ca. 900 oC erhitzt. Durch Einlegen des heißen Bauteils in ein gekühltes Werkzeug erfolgt die Härtung und Fixierung der Bauteilgeometrie (Formhärten).

Die Vorteile des Prozesses im Detail:

  • Kaltumformung mit geringen Umformkräften
  • Effizienter Beschnitt im ungehärteten Zustand
  • Engste Toleranzen erzielbar
  • Minimaler Verschleiß des Formhärtewerkzeuges durch ein vorgeformtes Bauteil
  • Keine Gefahr der Wasserstoffaufnahme beim Glühen im PHS-Ofen, auch bei hohen Taupunkten in der Ofenatmosphäre
  • Kein Hartbeschnitt, dadurch Kostenvorteil (Entfall eines Laserbeschnittes) und geringe Kantenrissempfindlichkeit (hohe Lochaufweitung)
  • Kurze Taktzeiten durch sehr schnelle Abkühlung
  • Prozessstabilität und hoher Bauteilausstoß durch Mehrfachfertigung
  • Bauteilgeometrie entspricht bei der Entnahme genau der Formhärtewerkzeuggeometrie (geringste Rückfederung)
  • Sehr gleichmäßige mechanische Eigenschaften über das gesamte Bauteil
Ihr Ansprechpartner

Andreas Keller

T: +49.7171.972.577

E: andreas.keller@voestalpine.com

Bitte wählen Sie Ihren gewünschten Standort