Die Weltneuheit für rollgeformte Bauteile

Die Bauteilherstellung erfolgt mittels Rollprofilierens und anschließender vollständiger oder auch nur partieller Bauteilhärtung. Dieser Prozess, also die Kombination aus Rollprofilieren und Härten, nennt sich „Rollform Hardening“. Dadurch entstehen höchstfeste Bauteile, die zum Beispiel in der Automobilindustrie und auch in der Nutzfahrzeugindustrie eingesetzt werden können.

Zu Beginn wird das zinkbeschichtete Stahlband mit Profilierrollen in die gewünschte Form gebracht. Dann werden - so erforderlich - Prägungen in den Querschnitt gepresst. Anschließend wird das Profil auf bis zu 900°C erhitzt und danach rasch abgekühlt. Danach wird die mit einer Zinkeisenlegierung beschichtete Oberfläche nachkonditioniert bzw. auf Kundenwunsch mit einem Transportkorrosionsschutz versehen. Abschließend wird das Profil mit einem Laser gelocht und 3D-beschnitten bzw. abgelängt.

Die Vorteile des Prozesses im Detail

  • Variable Bauteillängen mit einem Werkzeugsatz
  • Offene und geschlossene Querschnitte, sowie sogenannte tailored tubes

phs-rollform® kombiniert dabei geschickt die spezifischen Vorteile des Rollformens und des Presshärteprozesses.

  • Mit Hilfe des Rollformens sind unterschiedlichste Bauteillängen bei gleichem Querschnitt ohne zusätzliche Werkzeugkosten äußerst wirtschaftlich möglich.
  • Die kurzen Prozesszeiten unterstützen den ausgezeichneten kathodischen Korrosionsschutz.
  • Wie bei phs-directform® wird eine Zink-Eisen- bzw. Galvannealed-Beschichtung verwendet. Dadurch wird im Zuge der Wärmebehandlung an den nicht horizontal liegenden Bauteilbereichen eine Umverteilung von flüssigem Zink verhindert und eine konstante Schichtdicke am Bauteil sichergestellt.
Ihr Ansprechpartner für die Bauteilefertigung

Rainer Sieberth

T: +43/50304/14-757

F: +43/50304/54-610

E: rainer.sieberth@voestalpine.com

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