Tailor-welded blanks

Tailor-tempered Parts

Tailor-heated Parts

Tailor-patched Parts

Optimierung am Punkt!

voestalpine beherrscht vielfältige Varianten zur Fertigung von
Tailored-Property Parts.

Mit unterschiedlichen Einflussfaktoren und deren abgestimmtem Zusammenwirken wird die Crash-Performance und das Gewicht gemäß der individuellen Bauteilanforderung optimiert.

Methoden und Techniken: Die Individualisierung und Optimierung beginnt bereits vor dem eigentlichen Presshärteprozess mit der Entwicklung und Verwendung von maßgeschneiderten Platinen und dem im Temperatur- und Zeitverlauf perfekt abgestimmten Erhitzen. Im unmittelbaren Umfeld des Presshärteprozesses kommen maßgeschneiderte Kühlung und punktuelles Erhitzen der Bauteile zum Einsatz sowie eine spezielle Wärmebehandlung nach dem Presshärten. Die meisten dieser Techniken finden sowohl bei der direkten wie der indirekten Warmumformung Anwendung.

Mögliche TPP-Varianten:

für die indirekte Warmumformung  mit phs-ultraform®

  • Tailor-welded blank
  • Patch inside/patch outside
  • Tailored-heated
  • Tailor-tempered

für die direkte Warmumformung  mit phs-directform®

  • Tailor-welded blank
  • Patch inside/patch outside
  • Tailor-tempered

Tailor-welded blanks: Der richtige Werkstoff am richtigen Ort sorgt für die notwendige Festigkeit bei optimiertem Bauteilgewicht. Die maßgeschneiderten geschweißten Platinen können sich aus unterschiedlichen Stählen und/oder Blechdicken zusammensetzen. Sie schaffen bei Bauteilen härtere und weichere Bereiche, dort wo sie gefordert sind. Eine Kantenvorbehandlung ist nicht notwendig. Dabei können Blechdicken von 0,8 bis 2,8 mm Anwendung finden und die Festigkeiten von 490 bis 2000 MPa variiert werden.

Patch inside/patch outside: Auf die Platine aufgeschweißte Patches sorgen für Verstärkung in hochbelasteten Bereichen, erhöhen die Steifigkeit des Bauteils und stellen die einfachste Variante aus der
TPP-Familie dar. Für die aufgeschweißten Patches findet meist ein
phs-Werkstoff Anwendung, jedoch können auch andere
Stahl-Werkstoffen eingesetzt werden.

Tailor-heated: Der weich zu bleibende Bereich oder die weich zu bleibenden Bereiche eines Bauteils werden bei der indirekten Warmumformung nicht auf  Austenitisierungstemperatur  erhitzt. Das geschieht bei kleineren Bereichen durch Aufbringen einer Absorptionsmasse, bei größeren Bereichen werden nur die zu härtenden Bereiche mit einem Strahler gezielt erhitzt.

Tailor-tempered: Nach der Warmumformung wird der Bauteil nochmals im Ofen aufgeheizt. Die zusätzliche Wärmebehandlung steigert die Duktilität und die Crash-Performance. Damit ist – je nach Dauer und Temperatur der Wärmebehandlung – eine punktgenaue Reduktion der Festigkeiten auf einen Bereich von 1000 bis 1500 MPa einstellbar.

Ihr Ansprechpartner

Andreas Keller

T: +49.7171.972.577

E: andreas.keller@voestalpine.com

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