Im Kaltwalzwerk 2 wird die an den warmgewalzten Coils anhaftende Zunderschicht durch das sogenannte "Beizen" in Salzsäurelösung entfernt. Die dabei entstehende Eisenchloridlösung wird in einem weiteren Schritt mittels eines thermischen Prozesses (Sprühröstverfahren) zu Salzsäure und Eisenoxid generiert. Um die hohen chemischen und physikalischen Anforderungen an das Eisenoxid zu erfüllen, wird vor dem Sprühröstprozess die Eisenchloridlösung einer chemischen Reinigung unterzogen. Dabei werden die Gehalte an ungewünschten Elementen wie Silizium, Chrom, Nickel, Kupfer, Titan und Aluminium reduziert.