Schroff abgekühlte Hochofenschlacke erstarrt zu einem hochglasigen Hüttensand mit ausgeprägten latent hydraulischen Bindekräften. Dieser wird vorzugsweise für die emissionsmindernde und energiesparende Herstellung von Zement verwendet.
Langsam gekühlte Hochofenschlacke erstarrt kristallin und wird zu einem Gestein mit nach Größe und Menge beeinflussbarer Porenstruktur.
Diese Rohschlacke wird in gezielten Aufbereitungsschritten zu marktgerechten Fertigprodukten verarbeitet. Zum Einsatz kommen diese im Tiefbau (insbesondere im Straßenbau) und im Hochbau (hauptsächlich als Zuschlagstoff für Leichtbeton).