Nominierung - Staatspreis für Arbeitssicherheit

Wien, 24.Mai 2005. Nachdem der sichergesund Kurzfilm „Sicherheitsanweisung“ bereits im November vergangenen Jahres mit dem Wirtschaftsfilmpreis „Saturn“ in Silber ausgezeichnet wurde, ehrte das Bundesministerium für Arbeit und Wirtschaft das Projekt nun mit einer Nominierung zum Staatspreis für Arbeitssicherheit.

Bei diesem Staatspreis können sämtliche Projekte und Initiativen rund um die Themen Sicherheit, Ergomonie etc. eingereicht werden. Aus den insgesamt 62 Einreichungen wurden in der ersten Stufe 12 Projekte nominiert aus deren Kreis im Weiteren das beste Projekt gekürt werden sollte. Die voestalpine Stahl hatte insgesamt 3 Projekte eingereicht (sichergesund-Programm, sichergesund-Mobil, sichergesund-Kurzfilme), wobei die bereits erwähnten sichergesund-Kurzfilme mit einer Nominierung ausgezeichnet wurden.

Zur Bestimmung des Sieger-Projektes wurden alle 12 Nominierungen in Hinblick auf folgende Beurteilungskriterien überprüft:
• Innovativität des Projektes und seiner Lösungen
• Effektivität und Verankerung im eigenen Betrieb
• Umsetzungspotenzial für andere Betriebe

Erst bei der abschließenden Gala zur Verleihung des Staatspreises im technischen Museum wurde der Sieger durch Wirtschafsminister Bartenstein bekannt gegeben. Der erste Preis ging an das oberösterreichische Unternehmen Gruber und Kaja Druckguss- und Metallwarenfabrik für ihr Projekt Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz durch reinste Arbeits- und Produktionsbedingungen in der Leichtmetall-Gusshalle.

„In Zeiten eines schnellen Wandels in der Arbeitswelt ist Innovationsbereitschaft eine wesentliche Voraussetzung für wirkungsvolle Arbeitssicherheit. Neue Arbeitsformen und Technologien, Komplexität und neue Risken machen auch beim Arbeitnehmerschutz und bei der Gesundheitsvorsorge am Arbeitsplatz kreative Anpassungen erforderlich. Ein ganz wesentlicher Schritt in diese Richtung ist der Staatspreis Arbeitssicherheit", erklärte Wirtschafts- und Arbeitsminister Dr. Martin Bartenstein anlässlich der Verleihung im Technischen Museum in Wien. "Der Staatspreis trägt viel zur Förderung des kreativen Potentials der heimischen Betriebe bei", so der Minister.
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